29. Januar 2019

Einer Welt ohne Orden fehlt das Wesentliche

Als betende und für Menschen in Not engagierte Menschen mit „offenen Herzen und offenen Händen“ bezeichnet der Jesuit P. Gerwin Komma, Bischofsvikar für die Orden und Säkularinstitute in der Erzdiözese Wien, die Ordensleute in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ vom 27. Jänner 2019. P. Komma äußerte sich zum „Tag des geweihten Lebens“ am 2. Februar.

Foto: SJ © Christian Bargehr

Ordensleute würden „für Glaube und Gerechtigkeit eintreten, hier deutliche Spuren hinterlassen und Bruchlinien aufzeigen und die Kirche aufrütteln und sagen: Hier gilt es einzutreten für alle, die in Not sind“. P. Komma verweist auf die Vielzahl der Orden in Wien (57 männliche und 52 weibliche Gemeinschaften), auf das Wirken der Ordensleute in der Pastoral (fast die Hälfte der Pfarren in der Erzdiözese wird von Ordensleuten geleitet), auf die Ordensschulen und Ordensspitäler, auf die Tätigkeit in Heimen und Pflegeeinrichtungen. Bei einer Kirche ohne Orden würden „mächtige Zweige am Stamm der Kirche Jesu Christi fehlen“, so P. Komma. Was der „Ordens“-Bischofsvikar über das Blühen und das Abbrechen dieser Zweige und über das Charisma des Jesuitenordens sagt und für ihn das Ordensleben charakteristisch macht, lesen Sie hier.

[hwinkler]