Die Klosterkirche der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) in der Kaiserstraße im 7. Wiener Gemeindebezirk blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens fand bereits im Oktober des vergangenen Jahres ein feierlicher Festgottesdienst statt, dem der damals designierte neue Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl, vorstand.
2025 war für den „Katalog der Ordensbibliotheken” (KOBi) ein ereignisreiches Jahr: Seit dem Ende des Jahres ist KOBi in den Virtuellen Katalog Theologie und Kirche (VThK) eingebunden. Damit ist für KOBi nach fünf Jahren seines Bestehens ein wichtiger Schritt gelungen, der die Zusammenarbeit zwischen den kirchlichen Bibliotheken sowie die Sichtbarkeit und Besonderheit ihrer Bestände stärkt. Fast zeitgleich hat KOBi Ende 2025 einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit über 200.000 Titeldatensätzen verfügt der Verbund inzwischen über eine eindrucksvolle Kataloggröße.
Die Ordensgemeinschaft der Schwestern Oblatinnen des heiligen Franz von Sales lebt im Geist des heiligen Franz von Sales. Die Schwestern der Niederlassung Linz-Urfahr verbinden mit ihm darüber hinaus ein besonderes Ereignis: den Schutz in der Zeit des Nationalsozialismus. Zum Gedenktag des Heiligen am 24. Jänner erzählt Sr. Maria-Brigitte Kaltseis darüber.
Von 12. bis 13. März 2026 findet die Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken im Benediktinerstift Lambach in Oberösterreich statt. Das Tagungsthema lautet: „Brücken bauen – Chancen durch Netzwerke und Kooperationen“. Eingeladen sind alle Bibliothekarinnen und Bibliothekare in kirchlichen Orden und Diözesen sowie Mitarbeitende von Einrichtungen mit theologischen Buchbestand in Österreich. Ziel der Tagung ist es, jene Möglichkeiten, die sich durch Kooperationen ergeben, von verschiedenen Seiten zu beleuchten sowie neue Handlungswege für die Zukunft auszuloten.
Die älteste urkundliche Erwähnung des Wiener Dominikanerklosters ist datiert auf das Jahr 1226. Daher wird im Jahr 2026 der 800. Geburtstag des Klosters S. Maria Rotunda gefeiert. Es ist bekanntermaßen das weltweit am drittlängsten durchgehend von den Dominikanern bewohnte Kloster. Nur Krakau (1222) und Dubrovnik (1225) haben noch mehr Jahre in ihrer Chronik stehen. Wie ist es so, an einem Ort zu leben, an dem die Predigerbrüder seit Jahrhunderten durchgängig präsent sind? Prior P. Markus Langer gibt für „kontakt“ einen persönlichen Einblick in das Leben hinter den jahrhundertealten Mauern. Den Text dürfen wir hier übernehmen.
Ein interessantes Kapitel der österreichischen Bildungs- und Ordensgeschichte ist ab sofort digital für die Öffentlichkeit zugänglich: Im Benediktinerstift Seitenstetten befinden sich insgesamt 22 handschriftliche Vorlesungsmitschriften jesuitischer Lehrveranstaltungen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Ergänzt wird dieser Bestand durch eine weitere Vorlesungsmitschrift des Jesuitenpaters Hieronymus Noldin SJ aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Manuskripte geben einen seltenen Einblick in die akademische Lehrpraxis der Jesuiten über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Seit fast 300 Jahren zählt der sogenannte Göttweiger Email- oder Heiligenkalender zu den bekanntesten und bedeutendsten Objekten der Kunstsammlungen im Stift Göttweig. Ein Blick ins Stiftsarchiv ermöglicht neue Erkenntnisse.
Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Katja Maierhofer aus der wissenschaftlichen Abteilung des Stifts Admont zog daher Bilanz über das Jahr in Archiv und Bibliothek und gab einen Ausblick auf kommende Projekte. Den Text dürfen wir hier übernehmen.
Kleine Schätze aus dem Archiv der Redemptoristen Wien
In der Archivarbeit bekommt man manche kleinen Schätze in die Hand. Auch wenn sie materiell nichts besonders wertvoll sind, wird Geschichte durch sie lebendig.