100-Jahr-Jubiläum der Klosterkirche der Schwestern vom Göttlichen Erlöser

Einblick in die Klosterkirche der Schwestern vom Göttlichen Erlöser in Wien, Hochaltar (c) ÖOK/km
Mit der Erweiterung der Kirche, deren Vorgängerbau von 1864 nur 250 Personen fasste und für die rasch wachsende Kongregation längst zu klein geworden war, beauftragten die Schwestern den für Sakralbauten renommierten Wiener Architekten Hans Prutscher, der die heutige dreischiffige Kirche entwarf und dem daraufhin in Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Baukunst von Papst Pius XI. der Orden des Hl. Gregor verliehen wurde.
Hinter der Straßenfassade, die erhalten blieb, wurde in nicht einmal 12-monatiger Bauzeit das verbreiterte und aufgestockte Kirchenschiff fertiggestellt und am 20. Dezember 1925 von Kardinal Piffl geweiht.

Die Schwesterngemeinschaft mit Erzbischof Josef Grünwidel (c) Susanne Stangl
Die „Stickschwestern“ der Kongregation, die damals eine florierende Paramentenwerkstatt unterhielten, fertigten für diesen Anlass eine goldene Kasel, die auch beim Jubiläumsgottesdienst wieder Verwendung fand.

Erzbischof Josef Grünwidl mit goldener Kasel, hergestellt in der ehem. Paramentenwerkstatt der Schwestern vom Göttlichen Erlöser in Wien (c) Susanne Stangl
Text: Martina Lehner, Provinzarchivarin