Ein weißes und ein schwarzes Blatt Papier – mit dieser Übung begann für Br. Thomas Hessler ein künstlerischer Weg, der ihn bis heute prägt. Als Benediktiner im Europakloster Gut Aich verbindet er in seinen Werken Kunst und Spiritualität.
Das Prämonstratenser Chorherrenstift in Innsbruck sucht eine engagierte und erfahrene Person zur Mitarbeit im Team Archiv, Bibliothek und Kunstsammlung im Ausmaß von ca. 30 Wochenstunden.
Mit großer Dankbarkeit nimmt das Stift Schlägl Abschied von Konsistorialrat Prof. Dr. Isfried Hermann Pichler, der am 3. Juni 2026 im 90. Lebensjahr zum Herrn heimgegangen ist.
Sr. Rafaela Kolodziejak ist Benediktinerin der Anbetung und hat eine besondere Leidenschaft: In tagelanger Detailarbeit schreibt sie im Atelier ihres Klosters Ikonen. Im Gespräch mit den OrdensNachrichten erzählt sie, über welche Umwege sie zum Ikonenschreiben gekommen ist, und erklärt, dass es dabei um viel mehr als um eine künstlerische Tätigkeit geht.
Seit 800 Jahren wohnen und wirken die Dominikaner in Wien an dem Ort, der heute unter der Adresse „Postgasse 4“ zu finden ist – ein Grund zum Feiern! Den Höhepunkt des Festjahres bildet das dreitägige Jubiläumsfest, das von 12. bis 14. Juni in Kloster und Kirche stattfinden wird. Prior Pater Markus Langer OP gibt einen Vorgeschmack darauf und lädt alle Interessierten zum Mitfeiern ein.
Am 9. Juni wird weltweit der „Internationale Tag der Archive“ gefeiert. An diesem Tag wurde im Jahr 1948 unter der Schirmherrschaft der UNESCO der „Internationale Archivrat“ (ICA) gegründet. Anlässlich dieses Tages präsentiert die Österreichische Ordenskonferenz auch im Jahr 2026 wieder Videos, in denen die Besonderheiten zweier Ordensarchive – diesmal jene der Vorauer Marienschwestern und des Benediktinerstifts Admont – vorgestellt werden.
Wie erzählen Klöster ihre eigene Geschichte? Dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt PREMISES – Pre-Modern Inscriptions and the Shaping of Self-Conception and Self-Representation. Am Beispiel des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg untersucht das Projekt, welche Rolle Inschriften für die Konstruktion, Vermittlung und Bewahrung klösterlicher Identität spielten.
Sr. Katharina Fuchs ist Musiktherapeutin, Exerzitienbegleiterin, Ordensfrau in der Gemeinschaft der Helferinnen der Seelen im Fegfeuer – und tanzt klassischen indischen Tanz „Bharatanatyam“. In der aktuellen Episode von „Orden on air“ erzählt sie über diese ungewöhnliche Kombination, die sich bei näherer Betrachtung als stimmiges Ganzes erweist.
In der Salzburger Universitätsbibliothek fand vor kurzem ein Vortrag von Bernhard Fügenschuh, dem Rektor der Universität Salzburg, statt. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand ein Mann, dessen Lebensbild ebenso kontrastreich wie faszinierend ist: Pater Julius Gremblich (1851–1905) – Franziskaner, Lehrer und leidenschaftlicher Geologe. Der Vortrag bot faszinierende Einblicke in ein fast vergessenes Kapitel der regionalen Wissenschaftsgeschichte.
Das Kolleg St. Benedikt in Salzburg feiert 2026 sein 100-jähriges Bestehen. Das Kollegsfest am 30. April 2026 bot daher ein abwechslungsreiches Programm ganz im Zeichen des Jubiläums, das in einem Festakt samt Präsentation einer Festschrift mündete.
„SCHWESTER“ ist ein fotografischer Essay über Frauen, Care-Arbeit und Unsichtbarkeit von der Wiener Fotografin Teresa Novotny. Die Arbeit macht sichtbar, was sonst gesellschaftlich oft im Schatten liegt. Teresa Novotny verbrachte im Sommer 2024 eine Woche im Kloster Wernberg bei den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut. Sie dokumentierte das Leben, Arbeiten und die Care-Arbeit der Ordensfrauen. Mit Hilfe von Crowdfunding soll ein Buch über das Fotoprojekt entstehen. Im Interview mit dem Medienbüro gibt Teresa Novotny Einblicke in ihre Beweggründe, die Arbeit vor Ort und was das Projekt auch mit ihr gemacht hat.
Seine Kunst beginnt dort, wo andere wegschauen: im Abgefallenen, Beschädigten, scheinbar Unschönen. P. Raphael Statt, Künstler und Zisterziensermönch im Stift Heiligenkreuz, findet in der verwundeten Schöpfung eine eigene Form von Schönheit – und gießt sie in Bronze.
Das südlich der Pfarrkirche von Amstetten gelegene vierflügelige Klosterareal der Kongregation der Schulschwestern vom Dritten Orden des heiligen Franziskus ist seit dem 19. Jahrhundert nicht nur Lebensraum für die Schwestern, sondern auch ein wichtiges Bildungszentrum mit einer bewegten Geschichte. Im Sommer 2025 wurde auf Initiative von Generaloberin Sr. Franziska Bruckner ein umfassendes Projekt zur Inventarisierung gestartet, in dessen Rahmen kunsthistorisch oder kulturell bedeutsame Objekte, aber auch Gegenstände des täglichen Gebrauchs mit Ordensbezug erfasst wurden. Das fertige Inventar wurde am 6. Mai offiziell an Sr. Franziska Bruckner übergeben.
Von 18. bis 20. Mai kamen Expertinnen und Experten aus zahlreichen europäischen Ländern in Wien zur 4. Konferenz der Europäischen Kirchenarchivare zusammen, die unter dem Thema „Kirchenarchive in einer sich wandelnden Welt – Herausforderungen und Chancen“ stand. In Round Tables setzten sich unter anderem auch Vortragende aus den Ordensgemeinschaften mit den aktuellen Entwicklungen und ihren Auswirkungen für kirchliche Archive auseinander.
Die Österreichische Ordenskonferenz hat die SUMMA 2025 veröffentlicht. Unter dem Leitthema „Unterwegs“ dokumentiert der Jahresbericht das lebendige und vielfältige Wirken von Ordensgemeinschaften in ganz Österreich.
Von 18. bis 20. Mai 2026 trafen sich 40 Leitungsverantwortliche der Arbeitsgemeinschaft kirchlicher Museen und Schatzkammern des deutschsprachigen Raumes in Stift Heiligenkreuz. Im Mittelpunkt der jährlichen Tagung stand das Thema „Notfallplanung“, das angesichts wachsender Herausforderungen für den Schutz kirchlichen Kulturgutes zunehmend an Bedeutung gewinnt.