Historische Jesuiten-Vorlesungen aus Seitenstetten nun online zugänglich

Freude über das abgeschlossene Gemeinschaftsprojekt: P. Benedikt Resch, Isabella Zöchling, Markus Bürscher (v.l.n.r.) © Jesuitenbibliothek
In einem gemeinsamen Digitalisierungsprojekt haben die Stiftsbibliothek Seitenstetten und die Wiener Jesuitenbibliothek diesen wertvollen Bestand nun dauerhaft gesichert und öffentlich zugänglich gemacht. Die Zusammenarbeit stand auf Seiten des Stiftes unter der Leitung von Markus Bürscher, während die Wiener Jesuitenbibliothek von ihrer Leiterin Isabella Zöchling vertreten wurde. Die technische Umsetzung der Digitalisierung erfolgte durch eine spezialisierte Fachfirma, die sämtliche 23 Bände schonend und in hoher Qualität digital erfasste.
Mit dem Abschluss des Projekts erhalten Forschende, Studierende und historisch Interessierte nun freien Zugang zu handschriftlichen Mitschriften, die nicht nur theologische und philosophische Lehrinhalte, sondern auch die didaktischen Methoden und intellektuellen Netzwerke des Jesuitenordens in der Frühen Neuzeit widerspiegeln. Abrufbar sind die digitalisierten Werke über die Website der Wiener Jesuitenbibliothek unter www.jesuitenbibliothek.at. Über die Suchfunktion – etwa mit dem Stichwort „Seitenstetten“ – lassen sich die Manuskripte gezielt auffinden.
Quelle: Isabella Zöchling, Jesuitenbibliothek