Das PREMISES-Team (von links nach rechts: Sabine Miesgang, Edith Kapeller, Andreas Zajic und Julia Anna Schön,) mit dem Leiter der Forschungsstelle des Stifts Klosterneuburg, Martin Haltrich (ganz links), unter dem inschriftlichen Sterbevermerk des A
03. Juni 2026

Stift Klosterneuburg: Inschriften als Spiegel klösterlicher Identität

Wie erzählen Klöster ihre eigene Geschichte? Dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt PREMISES – Pre-Modern Inscriptions and the Shaping of Self-Conception and Self-Representation. Am Beispiel des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg untersucht das Projekt, welche Rolle Inschriften für die Konstruktion, Vermittlung und Bewahrung klösterlicher Identität spielten.

Bernhard Fügenschuh, Rektor der Universität Salzburg, sprach in einem Vortrag über den Franziskanerpater Julius Gremblich.
29. Mai 2026

Universität Salzburg: Auf den Spuren des „steinreichen“ Franziskaners Julius Gremblich

In der Salzburger Universitätsbibliothek fand vor kurzem ein Vortrag von Bernhard Fügenschuh, dem Rektor der Universität Salzburg, statt. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand ein Mann, dessen Lebensbild ebenso kontrastreich wie faszinierend ist: Pater Julius Gremblich (1851–1905) – Franziskaner, Lehrer und leidenschaftlicher Geologe. Der Vortrag bot faszinierende Einblicke in ein fast vergessenes Kapitel der regionalen Wissenschaftsgeschichte.

Übergabe des fertigen Inventars an Sr. Franziska Bruckner
27. Mai 2026

Franziskanerinnen Amstetten: Inventarisierungsprojet erfolgreich abgeschlossen

Das südlich der Pfarrkirche von Amstetten gelegene vierflügelige Klosterareal der Kongregation der Schulschwestern vom Dritten Orden des heiligen Franziskus ist seit dem 19. Jahrhundert nicht nur Lebensraum für die Schwestern, sondern auch ein wichtiges Bildungszentrum mit einer bewegten Geschichte. Im Sommer 2025 wurde auf Initiative von Generaloberin Sr. Franziska Bruckner ein umfassendes Projekt zur Inventarisierung gestartet, in dessen Rahmen kunsthistorisch oder kulturell bedeutsame Objekte, aber auch Gegenstände des täglichen Gebrauchs mit Ordensbezug erfasst wurden. Das fertige Inventar wurde am 6. Mai offiziell an Sr. Franziska Bruckner übergeben.

Mittelpunkt der Nordschatzkammer ist der beeindruckende Schatzkammeraltar.
19. Mai 2026

Die Schatzkammern der Basilika Mariazell

Die Schatzkammern von Mariazell, einem Benediktiner-Superiorat mit Mutterkloster St. Lambrecht, sind der Aufbewahrungsort zahlreicher Votivgaben, Votivbilder und Mirakelbilder, die von der jüngsten Vergangenheit bis in das Mittelalter zurückreichen. Über die Jahrhunderte hat sich am bedeutendsten Wallfahrtsort Mitteleuropas ein beachtlicher Bestand angesammelt, der seit dem 14. Jahrhundert gesammelt und heute in der Nord- und Südschatzkammer, den Galerien, Nord- und Südempore sowie der Westempore gezeigt wird.

Festschriften der BHS Zams und des Marienkrankenhaus Vorau
13. Mai 2026

Zwei Bücher, ein Thema: Frauenorden als Eckpfeiler der Krankenpflege

Zu zwei Frauenorden, die mit ihren Krankenhäusern wesentliche Beiträge für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung leisten, liegen seit kurzem neue Festschriften vor: „200 Jahre Barmherzige Schwestern von Zams“ und „Zum Heil und Trost der Kranken. 150 Jahre Marienkrankenhaus Vorau“ wurden kürzlich im Rahmen von Festakten in Zams bzw. Vorau vorgestellt.

Das Naturalienkabinett stand im Mittelpunkt des sammlungswissenschaftlichen Fachgesprächs im Stift Seitenstetten.
30. April 2026

Stift Seitenstetten: Fachgespräch zum historischen Naturalienkabinett

Bei einem sammlungswissenschaftlichen Fachgespräch, das Ende März 2026 im Benediktinerstift Seitenstetten stattfand, trafen internationale Fachleute sowie Vertreter:innen aus den österreichischen Benediktinerstiften zusammen. Im Mittelpunkt steht das Naturalienkabinett als historischer Sammlungsraum, für den Austausch zu einem spezifischen Ort zwischen Vergangenheit und Gegenwart.