Ein beeindruckendes Altarbild aus dem Besitz der Kongregation der Dienerinnen des Heiligsten Herzens Jesu konnte jüngst kunsthistorisch verortet werden. Das großformatige Gemälde, das die Offenbarung des Heiligsten Herzens Jesu an die hl. Margareta Maria Alacoque zeigt, schmückte ursprünglich den Hochaltar der Kapelle der ersten österreichischen Niederlassung der Herz-Jesu-Schwestern in der Rudolfstiftung in Wien – der heutigen Klinik Landstraße.
Von 4. bis 6. Mai 2026 wird das Benediktinerstift Göttweig zum Treffpunkt für Ordensarchivar:innen aus ganz Österreich. Unter dem Titel „Zwischen Spiritualität und Schriftgut – Arbeiten im Ordensarchiv“ lädt die ARGE Ordensarchive gemeinsam mit dem Bereich Kultur und Dokumentation der Österreichischen Ordenskonferenz zu fachlicher Weiterbildung mit spiritueller Vertiefung und kollegialem Austausch ein. Im Mittelpunkt steht die besondere Rolle von Ordensarchiven als Gedächtnisräume gelebter Spiritualität.
Vom 20. bis 22. Februar 2026 fand die 26. Wissenschaftliche Fachtagung des Arbeitskreises Ordensgeschichte 19./20. Jahrhundert im Vinzenz-Pallotti-Forum in Vallendar (Deutschland) statt. Dort versammelten sich 22 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden, um aktuelle Beiträge zur modernen Ordensgeschichte zu hören und gemeinsam zu diskutieren. Die Präsenzveranstaltung im Richard-Henkes-Saal des Forums wurde von Gisela Fleckenstein und Carolin Hostert-Hack geleitet und bot in konzentrierter Arbeitsatmosphäre Raum für fachlichen Austausch und vertiefende Gespräche.
Im Jahr 2025 ist in der Abteilung für Archiv, Bibliothek und Sammlungen des Prämonstratenserstifts Wilten ein neues Arbeitsmotto eingezogen: Besenstrich für Besenstrich. Warum ein Motto? „Weil unser Arbeitsalltag manchmal aussieht wie eine Mischung aus Museum, Labor, Großraumbüro und Improvisationstheater“, meint Miriam Trojer, Archiv- und Bibliotheksleiterin des Prämonstratenserstiftes Wilten. „An einem Tag klickt man sich stundenlang durch Excel-Listen, am nächsten trägt man Schutzanzug an der Werkbank – nur um kurz darauf denselben Anzug gegen einen Blazer zu tauschen, weil eine Führung wartet. Und bevor man sich versieht, beugt man sich wieder über eine Lupe und fragt sich, ob das Insekt gerade wirklich zugewunken hat.“ In einem Artikel in der Zeitschrift „Stift Wilten Aktuell“ stellt Miriam Trojer ihren Jahresrückblick 2025 daher unter das oben angeführte Motto und zählt Besenstriche...
Anlässlich des 800. Todesjahres des heiligen Franz von Assisi lud der Wiener Franziskanerkonvent am 10. Februar 2026 zu einem kulturhistorisch wie spirituell bemerkenswerten Vortragsabend in das historische Refektorium des Franziskanerklosters Wien ein. Unter dem Titel „Macht, Pracht, Stille“ wurde eine bislang wenig erforschte Facette der habsburgischen Hofkultur beleuchtet: die tief verwurzelte Nähe des Wiener Kaiserhofes zur franziskanischen Spiritualität.
Das vom Künstler Harald Woschitz neu gestaltete Fastentuch wird ab Aschermittwoch, den 18. Februar 2026, in der Stiftskirche Klosterneuburg zu sehen sein. Am Donnerstag, den 19. Februar um 19 Uhr, präsentiert der Künstler sein „mit Licht gezeichnetes“ Fastentuch der Öffentlichkeit.
Während der Fastenzeit 2026 ziert das eindrucksvolle Fastentuch des Künstlers Ronald Kodritsch den Altarraum der Wiener Jesuitenkirche. Das monumentale Gemälde vereint verschiedene visuelle Elemente und lädt dazu ein, den Zauber des Einfachen zu erkennen.
Am 4. Februar 2026 fand in Wien eine Grundschulung zur Kunstdatenbank der Österreichischen Ordenskonferenz statt. Ordensleute, Mitarbeitende aus Ordenshäusern sowie Kunsthistoriker:innen nahmen daran teil, um die Software zur Erfassung und Verwaltung von Inventardaten kennenzulernen und in der Praxis anzuwenden.