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26. März 2026

Bibliothek des Schottenstifts im GEO-Magazin

In der letzten Ausgabe des GEO-Magazins vom März 2026 erschien ein Artikel, worin auch die Bibliothek des Schottenstifts erwähnt wurde. Unter dem Titel: „Motten? Alarmstufe rot!“ wird von Pascal Querner, promovierter Biologe und einziger Schädlingsbekämpfer Österreichs, berichtet, der sich auf Museen und Kulturgut spezialisiert hat. Er nahm sich etwa dem Schädlingsbefall im Bibliotheksbestand des Schottenstiftes – der ältesten Klosterbibliothek Wiens – an.

In der Ausgabe des GEO-Magazins vom März 2026 erschien ein Artikel über die Bibliothek im Schottenstift.

In der Ausgabe des GEO-Magazins vom März 2026 erschien ein Artikel über die Bibliothek im Schottenstift. (c) ÖOK/km

 

Der Bestand von rund 200.000 Bänden, die teilweise bis in das späte Mittelalter zurückreichen, war aufgrund von Brotkäfern (Stegobium paniceum) bedroht. Befallene Bücher wurden in eine enganliegende Plastikfolie, ein sogenanntes Stickstoffzelt, gepackt, um den Schädlingen in zwei bis drei Tagen den Sauerstoff zu entziehen. In insgesamt vier Wochen werden die Brotkäfer und ihre Larven – ohne Gift – erstickt und ausgetrocknet. Diese Schädlinge ernähren sich vom stärkehaltigen Kleber der Einbände, bei denen Zucker beigemischt wurde.

 

Schon Jahre davor wurde begonnen, ein Monitoring durchzuführen, um den Befall zu überwachen. Dazu werden kleine weiße Pappaufsteller mit Klebestreifen aufgestellt, die vierteljährlich ausgetauscht werden. Dieses Monitoring-System trägt den Namen IPM („Integrated Pest Management“).  Sobald zehn oder mehr Käfer auf den Klebestreifen sichtbar sind, besteht Handlungsbedarf. Querner weist darauf hin, dass der Klimawandel mit hohen Temperaturen und großer Luftfeuchtigkeit nachweisbar den Befall beschleunigt und eine neue Artenvielfalt fördert.

 

Die befallenen Bücher wurden in ein sogenanntes Stickstoffzelt gepackt.

Die befallenen Bücher wurden in ein sogenanntes Stickstoffzelt gepackt. (c) Archiv und Bibliothek, Schottenstift Wien

 

Forschung zu Auswirkungen des Klimawandels

Er erforscht seit 2021 die Auswirkungen des Klimawandels in einem Forschungsprojekt am Naturhistorischen Museum in Wien. Auch eine Ausstellung mit anschaulichen, von Schädlingen zerfressenen Objekten, die derzeit im Deutschen Museum in München zu sehen ist, hat er dazu konzipiert. Zu den aggressivsten Schädlingen zählt etwa das Papierfischchen (Ctenolepisma longicaudata), das sich oft in Verpackungen und Kartonagen verbirgt, in denen Kunstwerke verpackt werden und sich auf diese Weise weit verbreitet.

 

Aber nicht nur Papier, auch andere Materialien wie Fell, Filz, diverse Textilien, Lebensmittel, trockenes Holz oder Aas sind eine besonders attraktive Nahrung für diverse Insekten. Nicht klimatisierte Museen bieten hier ideale Lebensbedingungen. Im Naturhistorischen Museum konnten 350 verschiedene Arten nachgewiesen werden. Für befallene Objekte gibt es in vielen Museen daher eine eigene Stickstoffkammer, doch können darin nur kleinere Objekte behandelt werden. Wesentlich bleibt eine regelmäßige Überwachung des Schädlingsbefalls und ein rasches Handeln. Nur so können wertvolle museale Objekte vor der schrittweisen Zerstörung durch Insekten bewahrt werden.

 

Quelle: „Motten? Alarmstufe rot!“, Tanja Beuthien und Klaus Pichler, in: GEO-Magazin, März 2026

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Weiterlesen:

Website des Schottenstifts

Benediktinerabtei zu den Schotten (Ordens-Wiki)

Ein Blick in die älteste Bibliothek Wiens im Schottenstift

 

[bettina withalm]


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