Einreichungen für das nationale Memory of World Register

Die Vorauer Volksbibel enthält die Texte der christlichen Bibel in bayerisch-österreichischer Mundart, veranschaulicht mit 559 kolorierten Federzeichnungen und ergänzt durch die Schilderung geschichtlicher Ereignisse. (c) Stift Vorau
Der Nominierungsprozess basiert auf den Richtlinien des österreichischen Memory of the World Nationalkomitees. Der aktuelle Call for Nominations richtet sich primär an Institutionen, die bedeutende Dokumente zur österreichischen Geschichte bewahren und diese der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Aktuell umfasst das nationale Register „Memory of Austria“ 79 Einträge – von den Nachlässen Ingeborg Bachmanns über die mittelalterliche Georgenberger Handfeste bis hin zu den Nitrooriginalen des Spielfilmes „Die Stadt ohne Juden“ aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Einige Objekte von Orden sind bereits im Register von Memory of Austria verzeichnet:
- Inkunabel-Sammlung des Stiftes Göttweig
- Mittelalterliche Handschriftensammlung „Concordantiae caritatis“ des Stiftes Lilienfeld
- Stiftungsbuch des Stiftes Zwettl, genannt „Bärenhaut“
- Verbrüderungsbuch von St. Peter in Salzburg, Hs. A1
- Vorauer Volksbibel
- Beschreibung der indigenen Bevölkerung in Paraguay von Pater Florian Paucke um 1770 aus dem Stift Zwettl
- Archivbestand des Abtes Dominikus Hagenauer von St. Peter in Salzburg
- Musikaliensammlung von P. Alexander Giessel (vor 1784), Archiv der Minoriten in Wien
Das gesamte Register findet sich hier.
Details zur Nominierung, Kriterien sowie das Nominierungsformular finden sich hier.
Die Nominierungsfrist endet am 30. Juni 2026.
Rückfragen an: mow@unesco.at