Neuigkeiten zum Katalog der Ordensbibliotheken (KOBi)

Seit dem Ende des Jahres 2025 ist der „Katalog der Ordensbibliotheken” (KOBi) in den Virtuellen Katalog Theologie und Kirche (VThK) eingebunden. (c) Canva/Screenshot
Darüber hinaus konnten im Jahr 2025 drei neue Bibliotheken für den KOBi-Verbund gewonnen werden. Aktuell beteiligen sich damit neun teilnehmende Bibliotheken an KOBi.
Zum Virtuellen Katalog Theologie und Kirche (VThK)
Der Virtuelle Katalog Theologie und Kirche ist ein Meta-Suchkatalog der kirchlich-wissenschaftlichen Bibliotheken im deutschsprachigen Raum mit 8 Millionen Medien – darunter über 1 Million Aufsätze. Mittels einer Katalogsuchmaschine, die auf der Technologie des Karlsruher Virtuellen Katalogs (KVK) basiert, können gleichzeitig die Web-OPACs aller teilnehmenden Bibliotheken und der weiteren, in die Suchmaschine eingebundenen Katalogdatenbestände abgefragt werden. Bei der Suche wird parallel auf den tagesaktuellen Datenbestand der eingebundenen Kataloge zugegriffen und so stets topaktuelle Suchergebnisse erzielt.
Die Einbindung von KOBi in den VThK ist nun gemeinsam mit den Kolleg:innen von der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln erfolgt, die federführend für die inhaltliche und konzeptionelle Realisierung des VThK sind. In enger Zusammenarbeit zwischen den Kollegen in Köln und Karlsruhe, der Leiterin der Bibliothek der Erzabtei St. Peter in Salzburg, Sonja Führer, sowie der Fachreferentin des Bereichs Kultur und Dokumentation der Österreichischen Ordenskonferenz, Irene Kubiska-Scharl an, konnten die rechtlichen und technischen Voraussetzungen für eine Einbindung von KOBi in den VThK geklärt werden. Bei der technischen Umsetzung wurden beide tatkräftig durch die IT-Experten der Universitätsbibliothek Karlsruhe (als Trägerinstitution des KVK), sowie durch den IT-Techniker der Ordenskonferenz und den KOBi-Administrator unterstützt.

2025 wurden drei neue Bibliotheken für den KOBi-Verbund gewonnen. (c) Canva/Screenshot
Neue Teilnahme-Bibliotheken für KOBi
2025 kamen drei neue Bibliotheken zum KOBi-Verbund hinzu: das Franziskaner-Minoritenkloster im schweizerischen Freiburg, die Bibliothek des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens in Wien und die Bibliothek des Prämonstratenserstiftes Wilten in Innsbruck. Gemeinsam mit den sechs bereits bestehenden KOBi-Bibliotheken (der Bibliothek der Österreichischen Ordenskonferenz in Wien, der Bibliothek der Erzabtei St. Peter, der Zentralbibliothek der Minoriten in Wien, der Stiftsbibliothek Lambach und der Bibliothek des Stifts Stams und der Bibliothek der Mary Ward Schulen in St. Pölten) sind aktuell neun Bibliotheken bei KOBi dabei.