Stift Heiligenkreuz übergibt Steinesammlung an die Boku Wien

heil 120Die Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz hat der Universität für Bodenkultur (Boku) in Wien das 8.000 Objekte umfassende Lapidarium übergeben. Die Sammlung war seit 1907 im „Steinarchiv“ des Klosters, einem mittelalterlichen Kellergewölbe, untergebracht und wurde durch das Hochwasser 2002 in Mitleidenschaft gezogen.

 

Boku-Rektor Martin Gerzabek und Abt Maximilian Heim unterzeichneten vor kurzem die Schenkungsurkunde. Das Lapidarium aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts besteht aus rund 8.000 Objekten aus der Habsburgermonarchie und aus Mexiko, teilte die Boku am Mittwoch in einer Aussendung mit. Das Stift habe sich zu der Schenkung entschlossen, weil eine fachgerechte Aufbewahrung der Mineraliensammlung schon seit Jahrzehnten nicht mehr möglich gewesen ist. Die ersten 1.000 Minerale wurden bereits im Rahmen einer Masterarbeit aufgearbeitet. Die übrigen Objekte sollen in einer naturwissenschaftlich-zeitgeschichtlichen Dissertation aufgearbeitet werden, für die noch ein Sponsor gesucht wird.

ORF Religion

[fk]