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Im Kloster bei Nacht

2013 10 15 klosternacht01 TEASER„einfach leben“ war der Titel der sechsten Klosternacht am 11. Oktober 2013 im Salvatorianer Kolleg St. Michael in Wien. Elf Ordensgemeinschaften hatten dazu gemeinsam eingeladen. 30 junge Menschen sind dazu gekommen und haben die Nacht gemeinsam mit Ordensleuten verbracht.

einfach entscheiden, einfach lassen, einfach beten – mit lebenspraktischen Workshops lockten elf Ordensgemeinschaften Interessierte ins Wiener Salvatorianerkolleg. Von 19 Uhr bis 2 Uhr Früh wurde dort nicht nur intensiv an fünf verschiedenen Themen gearbeitet. Ein kräftiges Buffet stärkte die TeilnehmerInnen, zu Mitternacht feierten sie noch Eucharistie.

Vom Tun und vom Lassen

Im Workshop „einfach entscheiden“ holten sich die Teilnehmenden Tipps, alltägliche und nicht alltägliche Entscheidungen mit kühlem und kühnem Kopf zu fällen, erzählt die Franziskanerin Sr. Susanna. Im Workshop „einfach lassen“ gingen sie der Frage nach, was sie mit sich tragen – und was sie lassen wollen. Belastende Haltungen etwa, von denen sie sich im Gespräch mit Jesus und nach einer persönlichen Auseinandersetzung verabschieden wollten, wurden auf einen Stein geschrieben. Dieser wird sie an den nächsten Schritt beim „Lassen“ erinnern und kann nach gegangenem Schritt in der Donau versenkt werden.

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Von liebender Aufmerksamkeit bis zu selbstgemachten Speisen

Fasziniert waren die TeilnehmerInnen auch von der erfahrenen Intensität beim Bibliolog im Workshop „einfach Bibel“ und dem mehrstimmigen Workshop „einfach Musik“ samt kleinem Konzert. Bei „einfach beten“ fand die wohltuende, abendlich einladende Alternative vom Alltagstrubel zum bewusst liebend-aufmerksamen Gebet Anklang. Zwischen den zwei Workshop-Durchgängen stand ein Buffet aus selbstgemachten Speisen zur Verfügung, an dem nicht nur Kraft getankt, sondern auch über Gott und die Welt sowie über Ordensfragen diskutiert wurde.

Eucharistie und Chill Out

Die Nacht gipfelte um Mitternacht in einer Eucharistiefeier. Drei Stationen waren für die Heilige Messe prägend: der Taufbrunnen, bei dem ein Ostkirchlicher Hymnus zur Tauferinnerung gesungen wurde, die Lichterprozession im dunklen Kirchenschiff hin zum Evangelium, die im Licht der Heiligen Wandlung ihren Höhepunkt fand, sowie die Sendung mit dem Mut machenden Charakter des Christseins. Ausklang fand der Abend bei einem dankbaren und doch auch müden Chill Out.

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Quelle Text: Dominikaner Wien
Quelle Bilder: Franziskanische Schwestern von der Schmerzhaften Mutter in Wien

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