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Don Bosco-Gedenktag im Zeichen geflüchteter Kinder

Am 31. Jänner erinnert die Don Bosco Familie jährlich an ihren Ordensgründer Johannes Bosco und feiert den Priester und Jugendseelsorger aus Turin in ihren Niederlassungen. In diesem Jahr steht die schwierige Situation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt.

Deutschkurse sollen Geflüchteten zu einem guten Start in der neuen Heimat verhelfen.

Deutschkurse sollen Geflüchteten zu einem guten Start in der neuen Heimat verhelfen. (c) Don Bosco Sozialwerk

„Selbst wenn geflüchtete junge Menschen hierzulande in Sicherheit leben und körperlich unversehrt sind, so haben Krieg und Flucht bei vielen ihre Spuren hinterlassen“, meinen Sr. Petra Egeling, Provinzleiterin der Don Bosco Schwestern, und P. Siegfried M. Kettner, Provinzial der Salesianer. In den Einrichtungen der Orden erhalten Geflüchtete, zuletzt verstärkt aus der Ukraine, speziell auf Kinder und deren Familien ausgerichtete Hilfe und Unterstützung. So wird in Kooperation mit den Barmherzigen Schwestern einerseits drei ukrainischen Familien ein neues Zuhause gegeben, andererseits bietet die Bildungsinitiative AMOS Deutschkurse für Mütter und ihre Kinder an.

Nachmittage mit pädagogisch wertvollem Programm in den Don Bosco Schulen Vöcklabruck.

Neben pädagogisch wertvollem Programm stehen in den Don Bosco Schulen Vöcklabruck auch Spiele auf dem Programm. (c) DBS Vöcklabruck

Auch die Don Bosco Schulen Vöcklabruck setzen ihre Initiative für ukrainische Flüchtlingskinder fort. Schüler:innen der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik unterstützen rund 70 ukrainische Waisenkinder, die aus Donezk nach St. Georgen im Attergau geflohen sind. Dabei werden einerseits Spenden gesammelt, andererseits aber auch Nachmittage mit pädagogisch wertvollem Programm gestaltet.

Johannes Bosco als Schutzpatron der Jugend

Johannes Bosco war nicht nur Ordensgründer, sondern auch Jugendapostel, Pädagoge, Zauberkünstler, Schriftsteller, Sozialarbeiter und begeisterter Priester. Er begegnete in der italienischen Industriemetropole Turin arbeitslosen und sozial entwurzelten Jugendlichen, die er von der Straße holte und in seinem „Oratorium“, einem offenen Jugendzentrum, aufnahm. Für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen betrachtete er vier Elemente als wesentlich: Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube. Am 31. Jänner 1888 starb er und wurde am 1. April 1934 heiliggesprochen. Weltweit wird er als Schutzpatron der Jugend verehrt.

Die Festangebote in Österreich sind hier zu finden.


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[teresa bruckner]

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