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Papst an Zisterzienser: Kirche ist eine "große Symphonie"

Am Montag, 17. Oktober empfing Papst Franziskus Vertreter der Zisterzienser, die anlässlich ihres Generalkapitels in Rom sind, zur Audienz - darunter auch die österreichische Delegation. "Er ermutigte uns alle, gemeinsam neu auf Jesus zu blicken und von ihm zu lernen", berichtet etwa Abt Reinhold Dessl vom Stift Wilhering. 

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Die Vertreter der österreichischen Delegation (inkl. dem Prior von Hohenfurth) vor dem Papstbesuch. (c) OCist/Dessl

Zum Abschluss des Generalkapitels der Zisterzienser, das seit 09. Oktober in Rom tagte, lud Papst Franziskus die Ordensvertreter zur Audienz und lobte bei dem Treffen den Wert der Vielfalt bei den Zisterzienserorden. Die unterschiedlichen geistlichen Begabungen und Lebensformen ergäben eine große Symphonie, so Franziskus. Wichtig sei dafür eine gemeinsame Ausrichtung  - ein "gemeinsames Hinausgehen", kein chaotisches, ungeordnetes Gehen.

Dies gelte auch innerhalb einer Gemeinschaft - auch wenn es nicht immer leicht sei, miteinander auszukommen. Trotzdem sei es ein Geschenk, Teil einer Gemeinschaft zu sein, "so wie wir sind, nicht perfekt, nicht gleichförmig, nein, aber berufen, gemeinsam hinter ihm, unserem Meister und Herrn, zu stehen und zu gehen". Franziskus ermutigte die Ordensleute weiterhin zur "Begegnung mit der Vielfalt": mit Ordensfrauen und -männern, mit Mitgliedern aus vielen Ländern und Kulturen. Es sei nicht einfach, könne jedoch "zweifellos eine Bereicherung für die Gemeinschaften und den Orden sein".

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Die Zisterzienser vor der Papst-Audienz. (c) OCist/Dessl

Die Vertreter bei der Audienz aus Österreich waren u. a.: Pater Abt Vinzenz Wohlwend (Mehrerau), Abt Nikolaus Thiel (Schlierbach), Abt Philipp Helm (Rein), Abt Reinhold Dessl (Wilhering), Abt P. Johannes Maria Szypulski (Zwettl), Abt Pius Maurer (Lilienfeld).

Mauro-Giuseppe Lepori erneut zum Generalabt gewählt

Die Teilnehmer der Audienz hatten in der vergangenen Woche in Rom getagt. Das Generalkapitel der Zisterzienser - Äbte und Äbtissinnen - hatten dabei Mauro-Giuseppe Lepori erneut zu ihrem weltweiten Leiter gewählt - seit 2010 ist der Schweizer Generalabt. Benannt ist der benediktinische Reformorden nach dem 1098 gegründeten Kloster Citeaux bei Dijon. Jedes Kloster ist selbstständig. Zu den Aufgaben des Ordens zählen geistliche Begleitung von Gästen, Pfarrseelsorge und die Trägerschaft von Verlagen, Schulen und Spitälern.

Quelle: Kathpress. Vaticannews


Weiterlesen:

Website Stift Heiligenkreuz

Website Stift Lilienfeld

Website Kloster Mehrerau

Website Stift Rein

Website Stift Stams

Website Stift Wilhering

Website Stift Zwettl

[elisabeth mayr-wimmer]

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