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„Magis“ bringt ein Mehr ins Leben

Von 25. bis 29. Mai 2022 fand in Innsbruck das Magis-Festival für alle zwischen 15 und 30 Jahren statt. Der bunte Mix aus Glaube, Politik und Vernetzung zog ein breites Publikum an. Wir haben beim Organisator P. Helmut Schumacher SJ nachgefragt, was es mit dem Festival so auf sich hat und wie es denn dieses Jahr gelaufen ist.

 
Medienbüro: P. Helmut Schumacher, vor kurzem fand das Magis-Festival in Innsbruck statt. Was können wir uns unter „Magis“ vorstellen?

P. Helmut Schumacher: Beim Magis-Festival geht es um das Mehr im Leben. Junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren sind eingeladen, sich auf die Suche nach ihrem Mehr, ihrem MAGIS, zu machen. Unser Programm soll dabei helfen und wir schauen, dass es ein möglichst bunter Mix aus den drei großen Playern „Glaube, Politik und Musik“ ist. Da gibt es Workshops, Gottesdienste, Talkrunden, Gartengespräche, Konzerte, Bergtouren etc. Das Festival fand heuer zum zweiten Mal statt; Premiere hatte es 2019 und machte dann coronabedingt zwei Jahre Pause. 

Wen wollt ihr mit dem Magis-Festival ansprechen?

P. Helmut Schumacher: Unsere Zielgruppe sind Menschen zwischen 15 und 30. Wir wollen, dass gerade junge Menschen Kirche beim Magis-Festival auch mal anders zu erleben. Die Gemeinschaft, der Austausch mit Gleichgesinnten zu Themen, die die jungen Menschen gerade bewegen, stehen im Vordergrund.

Und das ist ja das Schöne an diesem Festival: jede/r findet etwas für sich, seien es die gemeinsamen Messen in der Früh, zu Mittag und am Abend mit Taizé-Musik, die Diskussionen zu aktuellen Themen oder einfach nur ein get-togethe und der gemeinsame Austausch mit Gleichgesinnten.

Was war dieses Jahr besonders?

P. Helmut Schumacher: Dieses Jahr stand alles unter dem Motto „In Freiheit sein Leben zu gestalten“. Spannend waren etwa die Fragen, wie sich künstliche Intelligenz oder Klimawandel mit Freiheit vertragen. Es wurde auch über die Rolle der Frau in der Kirche diskutiert, ein Thema, das bewegte und wo ganz deutlich wurde, dass eine stärkere Einbindung der Frauen gewünscht wird.

Zu jedem Thema waren Expert*innen geladen: Tagesschau Sprecher Constantin Schreiber war zu Gast genauso wie Julia und Tobias Moretti. Daneben aber auch Bischof Hermann Glettler und unser Provinzial P. Bernhard Bürgler. Auch die Klimaaktivistin Hannah Troidl und „Stat-up“-Geschäftsführerin Katharina Schüller waren zu Gast. 

Wer steht hinter dem Magis-Festival?

P. Helmut Schumacher: Veranstalter sind das mk-Jugendzentrum und die Zukunftswerkstatt, die beide von uns Jesuiten getragen werden. Ich leite die mk und bin auch Hauptansprechpartner des Magis-Festivals. Beim Festival selbst sind die Jugendlichen von der mk natürlich sehr aktiv. 

Gab es für Sie einen ganz persönlichen „Magis“-Moment?

P. Helmut Schumacher: Zu erleben, wie die Jugendlichen der mk gemeinsam mit namhaften Promis auf der Bühne stehen und dabei so souverän sind. Die mk ist auch eine Plattform, um sich auszuprobieren und es ist einfach toll, wenn das Ergebnis beim Festival aufgeht.


Mehr Informationen:

Magis-Festival

[elisabeth mayr]

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