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„Theolympia“: Drei Siegerinnen aus Ordensschulen

Die Siegerinnen der zweiten „Theolympia“, einer Art Olympische Wettbewerbe im katholischen Religionsunterricht, stehen fest: Aus insgesamt über 200 bundesweiten Einsendungen hat die Jury sieben Siegerbeiträge ausgewählt, darunter drei Siegerinnen aus Ordensschulen.

Die vier Preisträgerinnen der Religionsolympiade "Theolympia". (c) Schulamt

Die vier Preisträgerinnen in der Kategorie "Essay" der Religionsolympiade "Theolympia". (c) Schulamt

Neben vier Essays wurden erstmals auch drei Fotografien im neu geschaffenen Fotografie-Wettbewerb ausgezeichnet. Die zweite "Religions-Olympiade" wurde in acht Diözesen sowie in Südtirol ausgeschrieben.

Nach einem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr stand „Theolympia“ heuer unter dem Thema „Ecce Homo - Seht, der Mensch“ (Johannesevangelium). Mit hochaktuellen Fragen sollte der Mensch in den Blick genommen werden. Andrea Pinz, geschäftsführende Leiterin des Interdiözesanen Amts für Unterricht und Erziehung, das für den Wettbewerb verantwortlich zeichnet, freute sich besonders über die hohe Qualität der Einreichungen und die Beteiligung fast aller österreichischer Diözesen. „Auch dieses Jahr wurde ersichtlich, wie viel unsere Schülerinnen und Schüler zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen zu sagen haben und wie wichtig es ist, der Stimme und Perspektive junger Menschen in solchen Projekten Raum zu geben“, so Pinz.

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Die Religionsolympiade "Theolympia" fand zum zweiten Mal statt. In der Kategorie Essay wurden aus 131 bundesweiten Einsendungen gleich vier beste Essays gekürt. (c) Schulamt

Ordensschulen stark vertreten

Die sieben Podiumsplätze sind heuer fest in weiblicher Hand: Den ersten Platz in der Kategorie Essay teilen sich ex aequo Hanna Sonleithner (18) aus dem Bundesrealgymnasium Traun und Antonia Hoffmann (17) aus dem Gymnasium Sacré Coeur Wien. Den zweiten Platz errang Viktoria Sindelar (19) aus den Don Bosco Schulen Vöcklabruck, den dritten Hannah Grasi (17) aus dem Evangelischen Gymnasium in Wien. In der Kategorie Foto wird Verena Wipplinger (15) aus der BBS Rohrbach mit dem ersten Platz ausgezeichnet, Sophie Kosmath (18) aus dem Gymnasium Sacré Coeur Wien mit dem zweiten und Annika Wolkerstorfer aus der BBS Rohrbach mit dem dritten Platz.

Sophie Kosmath aus dem Gymnasium Sacré Coeur Wien gewann in der Kategorie Fotografie den zweiten Platz. (c) Sophie Kosmath

Sophie Kosmath aus dem Gymnasium Sacré Coeur Wien gewann in der Kategorie Fotografie den zweiten Platz. (c) Sophie Kosmath

Hochkarätige Jury

Bewertet wurden die Beiträge zunächst in den einzelnen Diözesen, die ausgewählten Einreichungen nahm dann in eine hochkarätige Jury in Augenschein: Jakob Deibl und Karin Peter von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, Martin Dürnberger von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg, Christoph Baumgartinger von der PH Linz, Doris Helmberger-Fleckl, Chefredakteurin der FURCHE und Peter Weinstich von der Wiener Schulaufsicht begutachteten die Essays.

Die eingesandten Fotografien wurden von Gabriele Rothemann von der Universität für angewandte Kunst in Wien, Johanna Schwanberg, Direktorin des Wiener Dom Museums, dem Kunsthistoriker und Theologen P. Gustav Schörghofer sowie der Theologin und Religionspädagogin Daniela Feichtinger bewertet.

Lesung und Ausstellung

Am 18. Mai werden die Finalistinnen im Rahmen der „Jungen Akademie am Dom“ (18. 30 Uhr, Wien, Stephansplatz 3) aus ihren Essays lesen. Im Rahmen der "Langen Nacht der Kirchen" am 10. Juni werden ausgewählte Fotografien in der Singerstraße 7/4 in Wien ausgestellt (Raum "GEIST.REICH" im 1. Stock, 17 Uhr bis 22 Uhr). Die Ausstellung kombiniert die Fotografien mit einer Akustikinstallation: SprecherInnen lesen aphoristische Auszüge aus den Essays der Schülerinnen.


Weiterlesen:

Theolympia

Quelle: kathpress, theolympia

[renate magerl]

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