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Ausbau des Angebotes der Wiener Gesprächsinsel

Corona, Ukrainekrieg - die derzeit unsichere geopolische Lage merkt auch die Wiener Gesprächsinsel: mehr Besucher*innen sowie einen gesteigerten Bedarf an Gesprächen. Das Seeslsorgezentrum an der Freyung reagiert nun mit mehr MitarbeiterInnen sowie mit längeren Öffnungszeiten.

Das 45-köpfige Team der Gesprächsinsel. (c) Wiener Gesprächsinsel

Das 45-köpfige Team der Gesprächsinsel. (c) Wiener Gesprächsinsel

Einen steigenden Bedarf an vertraulichen oder entlastenden Gesprächen erkennt P. Lorenz Voith, der Projektleiter der Gesprächsinsel. Die derzeit offenen und auch belasteten Fragen rund um Corona, den Ukraine-Krieg und seine konkreten Auswirkungen, aber auch die Fragen nach Gott in dieser Zeit, brauchen einen Ort zum Gespräch. "Coronabedingt gab es außerdem für die Insel so manche Einschränkungen - oftmals waren nur Telefonkontakte möglich", so P. Lorenz.

Dafür will die Gesprächsinsel zeitnah ihre Öffnungszeiten erweitern, wie auch in den Ferien teilweise offenhalten. Das gelingt u. a. mit mehr Mitarbeitenden. Beim Studientag, den ersten seit der Coronapandemie, wurden jetzt zehn neue Seelsorger*innen vorgestellt. Damit ist das Team der Gesprächsinsel auf 45 Personen angewachsen.  

Angebot auch an junge Menschen

"Die große Anzahl von kompetenten Mitarbeitern ist ein großes Kapital und eröffnet neue Möglichkeiten", so P. Lorenz. Das Angebot der Gesprächsinsel soll jetzt auch gezielt auf junge Menschen ausgeweitet werden, hier bestehe ebenfalls ein Mangel. 

Die seit Dezember 2008 bestehende Gesprächsinsel auf der Wiener Freyung zählte bisher über 70.000 Gespräche und Kontakte. Die kostenfreie Gesprächs- und Beratungseinrichtung wird gemeinsam getragen von der Österreichischen Ordenskonferenz und der Erzdiözese Wien (Kategoriale Seelsorge). Teamleiterin der Insel ist die Steyler Missionarin Sr. Hermi Dangl SSpS.


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Wiener Gesprächsinsel

[elisabeth mayr]

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