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Salvatorianer feiern „800 Jahre Michaelerkirche“ mit Ausstellung

2021 feiert die Michaelerkirche am Michaelerplatz in Wien I ihr 800-jähriges Bestehen. Eine Ausstellung (Start: 3. Oktober 2021) führt durch die wechselhafte Geschichte der ehemaligen Hofpfarrkirche der Habsburger Kaiser, die seit 1923 von den Salvatorianern betreut wird.

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Ausstellung umreißt 800 Jahre Geschichte

800 Jahre Geschichte – das erfordert natürlich mehr Platz als ein paar Zeilen. Und welcher Platz könnte sicher besser für eine Ausstellung eignen als die Michaelerkirche selbst. Acht Stationen (jede repräsentiert ein Jahrhundert) geben einen Überblick über die wichtigsten Schritte der Baugeschichte seit 1221, die Entwicklung des Kirchenraumes und die liturgische Entwicklung über die Jahrhunderte, die ihre Spuren in dem Bauwerk hinterlassen haben. 

Seit 1923 wirken Salvatorianer in St. Michael

Die neunte Station ist dem Wirken der Ordensgemeinschaft der Salvatorianer gewidmet, die St. Michael seit 1923 bis heute betreut und sich um den Erhalt der geschichtsträchtigen Kirche bemüht. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Dank ihrer Hilfe konnte die Michaelergruft und die von Johann David Sieber im Jahr 1714 gebaute Orgel gerettet bzw. erhalten werden.

Künstlerische Gestaltung: Christof Cremer

Für die künstlerische Gestaltung konnte das vielschichtige Multitalent Christof Cremer gewonnen werden, der sich mit großem Engagement und Feingefühl der Ausstellung widmete und immer wieder neue Ideen eingebrachte. Der 1969 in Heinsberg (D) geborene Künstler lebt und arbeitet in Wien. Seine Engagements den Bereichen Oper, zeitgenössisches Musiktheater und Sprechtheater, ebenso wie Ballett und Tanz führten ihn bereits an zahlreiche europäische Theater. Eine weitere Facette seiner Arbeit bildet die sakrale Kunst, die von der Entwicklung neuer liturgischer Gewänder bis hin zu Rauminstallationen und Raumkonzepten für sakrale Räume reicht.  

Umfangreiches Programm begleitet die Ausstellung

Manuel Schuen, Organist und Leiter der Kirchenmusik in St. Michael, stellte ein einmaliges und interessantes Jahresprogramm zusammen, das einmal mehr die Bedeutung der Kirchenmusik in und für St. Michael hervorhebt.

Ergänzt wird das Programm durch verschiedene Vorträge zum Thema und die Übertragung einer Messe im Radio sowie eine Übertragung im Fernsehen.

 Ausstellungs-Eröffnung: 3. Oktober 2021

Die Eröffnung des Festjahres ist anlässlich des Patroziniums am 3. Oktober 2021 im Anschluss an die 10-Uhr-Messe geplant. Die Ausstellung ist (außer bei Veranstaltungen) zu den Öffnungszeiten der Kirche jederzeit zugänglich.

Die Michaelerkirche

Es war der Babenberger Herzog Leopold IV., der den spätromanischen Bau um 1221 errichten ließ. Ursprünglich war die Kirche, dem Erzengel Michael geweiht, eine sogenannte Stadtpfarrei, die von der Stadt Wien erhalten wurde und die auch den betreuenden Priester bezahlte. Erst 1626 wurde die Pfarre dem Orden der Barnabiten zur Betreuung übergeben, die drückten der Kirche bis 1923 nicht nur in baulicher Hinsicht ihren Stempel auf. Im selben Jahr wurde St. Michael an die Salvatorianer übergeben. Bis 1784 war die Michaelerkirche – neben der Augustinerkirche – die zweite Hofpfarrkirche der Habsburger Kaiser.

 

800 Jahre Michaelerkirche

Ausstellungseröffnung: 3. Oktober 2021
Michaelerplatz 5, 1010 Wien

  • 10.00 Uhr: Feierliches Hochamt zum Patrozinium
  • Im Anschluss: Eröffnung der Ausstellung durch P. Erhard Rauch und dem künstlerischen Leiter Christof Cremer.

Öffnungszeiten des Ausstellungs-Pacours:
Täglich von 7.00 bis 22.00 Uhr (außer bei Gottesdiensten, Hochzeiten, Taufen, etc.)

Der Ausstellungs-Pacours findet in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften statt.

[robert sonnleitner]

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