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„Kunstschätze entdecken“ in den Stiften Altenburg, Geras und Zwettl

Stift Altenburg, Stift Geras und Stift Zwettl am Sonntag, 29. August 2021 kostenlos besichtigen – mit dem Stichwort „Wiener Städtische“.

Vom „Waldviertler Barockjuwel“ Stift Altenburg über das „Grenzland-Kloster“ Geras in Horn bis zum weltweit drittältesten existierenden Zisterzienserkloster Zwettl: Unter dem Titel „Kunstschätze entdecken“ lädt der Wiener Städtische Versicherungsverein alle Interessierten am Sonntag, den 29. August bei freiem Eintritt in die niederösterreichischen Stifte Altenburg, Geras und Zwettl.

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Sakrale Kulturjuwelen im Waldviertel gratis entdecken. Hier im Bild das Stift Zwettl (C) Stift Zwettl Fotostudio Kerschbaum

„Nach dem großen Erfolg unserer Aktion ‚Kunstschätze entdecken‘ im Vorjahr freuen wir uns, diese nun gemeinsam mit den schönsten Waldviertler Stiften fortsetzen zu können. Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern viel Freude beim Entdecken von faszinierendem heimischem Kulturgut hinter klösterlichen Mauern im Norden Niederösterreichs“, erklärt Mag. Robert Lasshofer, Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins, Hauptaktionär der Vienna Insurance Group (VIG) Wiener Versicherung Gruppe.

Wann & Wo

Sonntag, 29. August 2021, zu den jeweiligen Öffnungszeiten

Stift Altenburg, Abt-Placidus-Much-Straße 1, 3591 Altenburg
www.stift-altenburg.at

Stift Geras, Hauptstraße 1, 2093 Geras
www.stiftgeras.at

Stift Zwettl, Zwettl Stift 1, 3910 Zwettl
www.stift-zwettl.at

Kostenfrei: An der Kassa das Stichwort „Wiener Städtische“ nennen

Corona-bedingt herrschen Besucherobergrenzen, sodass die nötigen Sicherheitsabstände eingehalten werden können. Bei hoher Besucherdichte kann es zu längeren Wartezeiten beim Einlass kommen!

Stift Altenburg

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Mit fast 300 Gemälden ist die Sammlung Arnold die wichtigste Barocksammlung Österreichs. (C) Stift Altenburg

Das Benediktinerkloster entstand im 12. Jahrhundert am Rande des Horner Beckens. Seinen Ruf als „Trogerstift“ verdankt das Kloster den Fresken des Barockmalers Paul Troger, die über der Kaiserstiege, in der Bibliothek und der Stiftskirche zu bewundern sind. Auch die Ausgrabungen des „Klosters unter dem Kloster“ – eine mittelalterliche Klosteranlage unter dem heutigen Stift – sowie die weitläufige Gartenanlage mit unter anderem dem „Garten der Religionen“ laden zur Entdeckungsreise ein. Darüber hinaus befindet sich die barocke Gemäldegalerie „Sammlung Arnold“ in den prachtvollen Kaiserzimmern. Die „Sammlung Arnold“ ist mit fast 300 Gemälden die wichtigste private Barocksammlung Österreichs. Erst seit wenigen Wochen bereichert das sogenannte „Schwarze Kabinett“ das Barockerlebnis in Stift Altenburg. Dieser exklusive Ausstellungsraum liegt inmitten der "Sammlung Arnold" und ist dem großartigen österreichischen Barockmaler Martin Johann Schmidt – auch „Kremser Schmidt" genannt – gewidmet. Weitere Informationen unter www.stift-altenburg.at

Stift Geras

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Die Stiftsbasilika, der Marmorsaal mit dem einzigartigen Deckenfresko von Paul Troger bis hin zum Heilkräutergarten können im Stift Geras besichtigt werden. (C) Stift Geras

Das Prämonstratenser-Chorherrenstift Geras wurde Mitte des 12. Jahrhunderts gegründet und verdankt seine Entstehung der Stiftung des Grafen Ulrich von Pernegg. Im „Grenzland-Kloster“ wird jahrhundertealte Klostertradition wieder lebendig: Von der Stiftsbasilika, die die Epochen von der Romanik bis zum Barock in sich vereint, über den Marmorsaal, der über das einzige Deckenfresko von Paul Troger verfügt, das noch nie restauriert wurde, bis hin zum klösterlichen Heilkräutergarten. Noch bis 31. Oktober ist im Stift Geras die Sonderausstellung „GottesGeist und MenschenWerk – 900 Jahre Prämonstratenserorden“ zu sehen. Alle Informationen unter www.stiftgeras.at

Stift Zwettl

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Das Stift Zwettl ist die drittälteste Zisterzienserabtei der Welt, die ohne Unterbrechnung als Kloster fungiert hat. (C) Stift Zwettl / Fotostudio Kerschbaum

Im Stift Zwettl, in einer Schleife des Kamp gelegen, leben und wirken seit 1138 Zisterziensermönche. Damit ist es die drittälteste Zisterzienserabtei der Welt, die ohne Unterbrechung als Kloster fungiert hat. Die granitgraue Turmfassade der Stiftskirche ist als Wahrzeichen weithin sichtbar. Der Kreuzgang mit stimmungsvollem Brunnenhaus und Kapitelsaal sowie die ältesten Räume des Klosters, Dormitorium und Necessarium, zählen zu den herausragenden Beispielen mittelalterlicher Baukunst und bilden das Herz des Klosters. Terrassen- und Prälatengarten sowie das Kreuzgärtlein wurden revitalisiert und laden zum Flanieren ein. Der Audiorundgang „Kreuzgang und mittelalterliches Kloster“ ist von 9 bis 17 Uhr möglich, letzter Einlass um 16.15 Uhr. Ein Downloaden der App „Stift Zwettl“ sowie selbst mitgebrachte Kopfhörer ersetzen die nur begrenzt verfügbaren Leihgeräte und reduzieren Wartezeiten. Weitere Führungen, wie etwa durch die Bibliothek oder Stiftsgärten, sind kostenpflichtig. Alle Informationen unter www.stift-zwettl.at

Quelle: Wiener Städtische Versicherungsverein


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[renate magerl]

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