in meMORIAm - Erfahrungsberichte aus Moria

Moria ist zum Sinnbild für humanitäres Desaster geworden. Am 02. Mai lädt ausserordentlich zur  Online-Veranstaltung "in memoriam", es wird darüber diskutiert, wie Europa mit seinen Außengrenzen und den Menschen, die Einreisen wollen, umgeht. Gäste sind Filmemacherin Elisabeth Poitner und der Aktivist Ali Mustafa. 

20210426 AUSSERORDENTLICH Grenzerfahrungen Moria Veranstaltung am 2. Mai

Der Titel als Wortspiel soll das Leid, dass sich vor Ort in den Lagern, an den Grenzen, am Mittelmeer abspielt, aufzeigen. (c) ausserordentlich

An dem Diskussionsnachmittag, der am 02. Mai, 15 Uhr beginnt, soll darüber gesprochen werden, "wie es eben jenen geht, die nicht – wie etwa unsere Freiwilligen – problemlos nach Europa einreisen können, wenn sie in eine Gefahrensituation kommen, in der sie Schutz suchen", so Laura Plochberger von ausserordentlich über "in memoriam". "An den Außengrenzen Europas ereignet sich ein humanitäres Desaster. Unzählige Menschen stecken, wenn sie es denn lebend nach Europa über die Grenze schaffen, in den Lagern in Griechenland fest." Es sei Zeit, hinzuschauen, wie es denn diesen Menschen geht und warum Menschen überhaupt auf der Flucht sind. Der Titel als Wortspiel in memoriam soll das Leid, dass sich vor Ort in den Lagern, an den Grenzen, am Mittelmeer abspielt, aufzeigen. 

Zwei Gäste, die mit der Situation an den Außengrenzen vertraut sind, erzählen von ihren Erfahrungen: Filmemacherin und Antropologin Elisabeth Pointner, die 2020 längere Zeit in Moria - jenem berüchtigten Lager in Griechenland, das 2020 abgebrannt ist - gedreht hat. Der entstandene Film soll 2021 veröffentlicht werden. Und Ali Mustafa, der selbst in Moria ist und im Film begleitet wird. Er erzählt von seinen Erfahrungen und beantwortet Fragen.

Onlineveranstaltung in memoriam

Sonntag, 2. Mai 2021, 15 Uhr

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Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Teilnehmer einen Zoom-Link für die Veranstaltung.

[elisabeth mayr]