Gelungene Wallfahrt mit vielen Vernetzungsmöglichkeiten für Ordensfrauen

Am 1. Juni versammelten sich 95 Ordensfrauen (71 aus Wien, 24 aus Eisenstadt) – eine große Schar jüngerer und älterer Schwestern- aus der Erzdiözese Wien und der Diözese Eisenstadt zur jährlichen Wallfahrt, diesmal nach Györ und Pannonhalma in Ungarn um das tausendjährige Benediktiner Kloster zu besichtigen und sich untereinander auszutauschen.

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Da wird es plötzlich lebendig, wenn 95 Wallfahrerinnen an ihrem Ziel ankommen

 „Mit zwei Bussen machten wir uns um 8:30 Uhr auf den Weg. Mit einem Morgenlob legten wir diesen gemeinsamen Tag in Gottes Hände. Mit dem Glaubenszeugen des Tages, dem hl. Justin, in der Spur des dreifaltigen Gottes bleiben, …..dankbar in der Gnade Gottes leben wie Maria – dieser Gedanke aus dem Morgenlob begleitete uns.“ erzählt Sr. M. Johanna Aichhorn, Franziskanerin von der christlichen Liebe, wie die Wallfahrt in Wien begann.

 In Györ angekommen trafen sich die Ordensfrauen aus Wien mit dem zweiten Teil der Gruppe, der aus der Diözese Eisenstadt angereist war. In der Bischofskirche, der Balilika der heiligen Jungfrau Maria, feierten die beiden Ordensvikare P. Gerwin Komma SJ. aus Wien und P. Lorenz Voith CSsR aus Eisenstadt gemeinsam mit den Ordensfrauen den Gottesdienst, begleitet von 2 Querflöten und Gitarre.

 Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Pannonhalma:
20 km entfernt von Györ liegt die Benedikiktiner – Erzabtei Pannonhalma - ein tausendjähriges Benediktiner-Kloster - Ungarns größtes und ältestes Kloster. Schon von weitem konnten es die Wallfahrerinnen an seinem Turm erkennen. 1996, 1.000 Jahre nach seiner Gründung, wurde Pannonhalma zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.

Seine Lage auf einem Berg und das sich eröffnende Landschaftspanorama begeisterte die Ordensfrauen sehr.

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Die Aussicht von der Erzabtei beeindruckte die Wallfahrerinnen sehr

Im Rahmen einer Führung sahen sie dann einige Innenräume des historischen Klosters den Kreuzgang und dessen beeindruckende Bibliothek. Abschließend sang und betete die Gruppe eine Marienandacht im Kapitelsaal der Erzabtei.

Sr Maria Judith Tappeiner berichtet: „Die Atmosphäre unter den Schwestern aus ganz verschiedenen Gemeinschaften machte diese Wallfahrt zu einem wunderbar gelungenen Tag. Das Wetter war toll, wir erhielten sehr viele Informationen und vor allem die Vernetzung unter den Frauen und das miteinander-in-Kontakt-kommen ist sehr wichtig für uns und hat gut funktioniert. Mein persönliches Highlight war der Gottesdienst mit den beiden Ordensvikaren der sehr beeindruckend gestaltet war und die Begrüßung durch den früheren Abt von Pannonhalma.“

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Den Gottesdienst feierten die Ordensfrauen gemeinsam mit den Ordensvikaren P. Gerwin Komma SJ. aus Wien und P. Lorenz Voith CSsR aus Eisenstadt.

Fröhliches, gemütliches Miteinander, reger Austausch unter den verschiedenen Ordensgemeinschaften, Gespräche, heiteres Lachen, auch Besinnung und Stille und viele schöne Begegnungen untereinander prägten diesen gemeinsamen Tag.- so das Resümmee der ganzen Gruppe.

 „Auf der Heimfahrt wurde es still im Bus, erst noch ein Gemurmel und dann Stille. Alle waren wir müde von diesen vielen wunderschönen Eindrücken und Begegnungen. Ein Erlebnis, das auch Mut macht, diesen Weg der Nachfolge weiterzugehen, jede an ihrem Platz den Gott für sie bestimmt hat. Gemeinsam sind wir unterwegs nicht nur an dieser wunderbaren Wallfahrt - wir sitzen im gleichen Boot und Gott mit uns.“, denkt Sr. M. Johanna Aichhorn gern an das vergangene Wochenende zurück.

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Ein Gruppenfoto aller Wallfahrerinnen  

[mschauer]