P. Felix Rehbock zum neuen Provinzial der Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria ernannt

Der Generalobere der Oblaten M. I., P. Louis Lougen, hat P. Felix Rehbock für eine erste Amtszeit von drei Jahren zum neuen Provinzial der Mitteleuropäischen Provinz der Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria (auch Oblatenmissionare oder Hünfelder Oblaten genannt) in Deutschland, Österreich und Tschechien ernannt. Er wird sein neues Amt am 26. Mai 2019 antreten und folgt als Provinzoberer auf P. Stefan Obergfell, der die Mitteleuropäische Provinz sechs Jahre lang geleitet hat.

20190423 P Felix Rehbock 700

Foto: © Oblatenmissionare

P. Rehbock (47) stammt aus Papenburg im Emsland. Er lernte die Oblatenmissionare während seiner Schulzeit im damaligen Studienheim St. Nikolauskloster bei Neuss kennen. 1994 trat er in die Ordensgemeinschaft ein. Nach dem Noviziat in Hünfeld folgten Studienjahre in Mainz und Madrid. 2000 wurde er in Hünfeld zum Priester geweiht. Nach seiner Zeit als Kaplan in München und Zwickau war P. Rehbock in Hünfeld und Burlo in der Jugend- und Schulseelsorge tätig. Seit 2012 ist er Rektor des Nikolausklosters und dort besonders in der Familienseelsorge engagiert. Neben diesen Aufgaben übernahm P. Rehbock zahlreiche Gemeindemissionen.

Die Mitteleuropäische Provinz zählt heute über 112 Mitglieder in 13 Niederlassungen. Weitere Mitbrüder, die der Provinz entstammen, arbeiten als Missionare in Namibia, Paraguay und Südafrika. In Österreich sind die Oblaten seit 1969 in der Wallfahrts- und Pfarrseelsorge in Maria Taferl tätig.

[hwinkler]