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Verdienstmedaillen an MissionarInnen, eine PR- Staatspreis Nominierung und das Museumsgütesiegel

Dass Orden und Ordensleute umtriebig, engagiert und vielseitig tätig sind wissen wir. Über Auszeichnungen, die das bestätigen, freuen wir uns natürlich trotzdem: Landeshauptmann Thomas Stelzer hat mehreren Ordensleuten die oberösterreichische Verdienstmedaille für ihre missionarischen Tätigkeiten verliehen. Das Benediktinerstift Admont ist für den PR-Staatspreis 2019 nominiert und das Stift Altenburg wurde beim jüngsten Museumstag mit dem Museumsgütesiegel ausgezeichnet.

Charity-Kunstauktion der Salvatorianer ist bildschöner Erfolg

Gerade im Weltmissionsmonat Oktober konnten die Salvatorianer einen schönen Erfolg verbuchen: Am 9. Oktober 2019 fand die Charity-Kunstauktion der Ordensgemeinschaft in St. Michael, Wien I, statt. Fast alle Gemälde wurden vom kunstinteressierten Publikum ersteigert; der Umsatz am Abend der Auktion betrug 42.500 Euro. Der Großteil des Erlöses kommt einem Missionsprojekt der Salvatorianer in Venezuela zugute. Aber auch viele andere Ordensgemeinschaften setzten im Weltmissionsmonat Oktober Aktionsschwerpunkte.

P. Luis Domingo: Venezuela steht vor dem Untergang

Am 7. Oktober 2019 fand das Pressegespräch mit P. Luis Domingo, Salvatorianer aus Venezuela, im Kapitelsaal des Kloster St. Michael in Wien I statt. Der Ordensmann berichtete über die katastrophalen humanitären Zustände, in denen vor allem die Kinder leben müssen. Hilfe kommt u.a. aus Österreich durch die Charity-Kunstauktion der Salvatorianer.

Indischer Salesianerpriester war IS-Geisel und verzeiht

Der Salesianermissionar P. Tom Uzhunnalil berichtete in einem Kathpress-Interview über seine 18-monatige Gefangenschaft im Jemen: "Ich bin ein Zeichen dafür, dass Gott existiert und Gebete erhört".  P. Uzhunnalil besucht momentan anlässlich des "Außerordentlichen Monats der Weltmission" Österreichs und möchte mit den Schilderungen seiner 557 Tage Geiselhaft in der Hand islamistischer Terroristen im Jemen Zeugnis für die Macht von Gebet und Vergebung geben. Er nennt Vergebung auch gegenüber Terroristen als Vorbedingung für Frieden.

Opening Tag zum Außerordentlichen Monat der Weltmission

Austria.On.Mission: Motivation für neues missionarisches Bewusstsein- darum ging es am 4.Oktober bei der großen Missions-Tagung in Wien. P. Karl Wallner, Nationaldirektor von Missio, erklärt, dass die Veranstaltung ein "Impuls für viele" sein sollte, und man mit einem bunten und dichten Programm auf heutige Formen missionarischen Wirkens aufmerksam machen wollte. Über 200 TeilnehmerInnen waren im Studio 44 anwesend und gaben positives Feedback. Der Veranstaltungsort war bewusst gewählt: „Wir wollen raus aus den Sakristeien und Pfarrsälen, hinein in ein modernes Ambiente und Flair."

Historische Klosterbibliotheken sind Gesamtkunstwerke

Es waren Klöster, in denen die ersten Schreibschulen enstanden. Später wurden aus diesen mittelalterlichen Schreibstuben barocke Bibliotheken, mit wertvollen Inkunabeln und Handschriften. Dort wurden sie Jahrhunderte lang genutzt, aber auch bewahrt und können noch heute besichtigt werden. Klösterreich lädt ein, die barocken Bibliotheksäle zu besuchen und sich überraschen zu lassen: Von der Fülle an gebundenen Bänden aber auch von der Architektur der verschiedenen Bibliotheksräume: "Hier geht es um Kostbares, um eine Welt von Büchern, die bei den Besuchern Ehrfurcht und Respekt einfordert." 

Europas Kirche muss bescheidener werden

Die Kirche in Europa wie auch weltweit muss "missionarischer" werden - was ein Sich-Zurücknehmen und verstärktes Hinhören auf Probleme der Menschen miteinschließt: Das hat der Generalsuperior der Steyler Missionare, P. Paulus Budi Kleden (53), am Mittwoch in einem Wiener Pressegespräch anlässlich des am Dienstag begonnenen "Außerordentlichen Monats der Weltmission" hervorgehoben. Virulent werde dies auch bei der am Sonntag beginnenden Amazonien-Synode, die Antworten auf "drei brennende Fragen geben müsse: Die nach dem Umgang mit ethnischen Minderheiten, deren Lebensraum und der Umwelt, nach dem Erbe des Kolonialismus und nach den kirchlichen Diensten." 

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