06. November 2026

Mehr als Medizin: Die neue ON 4/26 ist da!

Was macht ein Krankenhaus zu einem Ort, an dem nicht nur Krankheiten behandelt, sondern Menschen in ihrer ganzen Verletzlichkeit wahrgenommen werden? Die neue Ausgabe der OrdensNachrichten (ON 4/2026) widmet sich dem Schwerpunkt „Orden im Gesundheitswesen“ und zeigt, wie medizinische Spitzenleistung, gelebte Menschlichkeit und christliche Werte zusammenwirken.

Die neue Ausgabe der OrdensNachrichten (ON 4/2026) widmet sich dem Schwerpunkt „Orden im Gesundheitswesen“ und zeigt, wie medizinische Kompetenz, gelebte Menschlichkeit und christliche Werte Hand in Hand gehen.

Die neue Ausgabe der OrdensNachrichten (ON 4/2026) widmet sich dem Schwerpunkt „Orden im Gesundheitswesen“ und zeigt, wie medizinische Kompetenz, gelebte Menschlichkeit und christliche Werte Hand in Hand gehen. (Bild erstellt mit Adobe Firefly)

 

Ordensspitäler wollen Zukunft aktiv mitgestalten

23 Ordensspitäler, mehr als 20.000 Mitarbeiter und über zwei Millionen Patient:innen: Die Ordenskrankenhäuser sind eine tragende Säule des österreichischen Gesundheitswesens. Im großen Interview erklärt Bernhard Hain, neuer Generalsekretär der ARGE der Ordensspitäler Österreich, warum er die anstehenden Reformen als Chance begreift. Sein klares Ziel: Die Ordensspitäler wollen die Gesundheitsversorgung der Zukunft aktiv mitgestalten und dabei den Menschen konsequent in den Mittelpunkt stellen.

 

Wenn Menschlichkeit den Unterschied macht

Was die besondere Atmosphäre in Ordenskrankenhäusern ausmacht, erzählen Menschen, die sie täglich prägen. Sr. Rita Kitzmüller begleitet als Krankenhausseelsorgerin bei den Elisabethinen in Linz schwer kranke und sterbende Menschen. Sie schenkt ihnen vor allem eines: Zeit und ein offenes Ohr.

 

Sr. Barbara Flad, Generaloberin der Barmherzigen Schwestern in Zams, berichtet, wie sich das vinzentinische Charisma auch 200 Jahre nach der Gründung der Gemeinschaft in modernen Gesundheits- und Sozialeinrichtungen lebendig halten lässt. Und Klaus Rieger zeigt am Beispiel des Orthopädischen Spitals Speising, wie christliche Werte im Krankenhausalltag ganz konkret erfahrbar werden.

 

Hilfe, die niemanden ausschließt

Besonders eindrucksvoll sind die Geschichten von jenen Orten, an denen Menschen aufgefangen werden, die sonst leicht durch das soziale Netz fallen. Frater Thomas Pham OH erzählt von der „Armenambulanz“ der Barmherzigen Brüder in Wien, in der auch Menschen ohne Krankenversicherung medizinisch versorgt werden.

 

Im Krankenhaus der Elisabethinen Graz wiederum begleitet Desiree Amschl-Strablegg schwer kranke Menschen auf der Palliativstation, im Hospiz St. Elisabeth und im „Himmelshafen“. Ihr Zugang bringt eine wesentliche Haltung auf den Punkt: „Bis man tot ist, lebt man.“

 

Von der Blutzentrale bis zur Ordensleitung

Dass Berufung viele Gesichter hat, zeigt Sr. Martina Winklehner. Die Salvatorianerin arbeitet als biomedizinische Analytikerin in der Blutzentrale des Roten Kreuzes in Linz und verbindet naturwissenschaftliches Denken mit einem tiefen Glauben.

 

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Porträt von P. Peter Rinderer SDB. Der neue Provinzial der Salesianer Don Boscos erzählt von seinem ungewöhnlichen Weg vom Softwareentwickler zum Ordensmann, von seiner Leidenschaft für die Arbeit mit jungen Menschen und davon, warum die Kirche mehr Mut zum Experimentieren braucht.

 

Jetzt die neue ON entdecken!

Die aktuelle Ausgabe der OrdensNachrichten bietet persönliche Einblicke, spannende Interviews und bewegende Reportagen. Sie macht deutlich, dass das Besondere am Wirken der Orden nicht allein in ihren Einrichtungen liegt, sondern vor allem in ihrer Haltung gegenüber den Menschen.

Die ON 4/2026 steht ab sofort online zum Lesen und Durchblättern bereit.