Sr. Elisabeth Siegl übernahm Leitung der HLW Vöcklabruck

Sr. Elisabeth Siegl leitet seit Beginn des Schuljahres 2026/27 die HLW an den Don Bosco Schulen Vöcklabruck. (c) Don Bosco Schwestern
Der Schulzweig mit derzeit rund 290 Schülerinnen und Schülern verbindet Matura und Berufsausbildung und umfasst neben der fünfjährigen HLW auch eine drei- und eine einjährige Fachschule. Sr. Elisabeth Siegl sieht in ihrer neuen Aufgabe die Möglichkeit, Schule gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Mitarbeitenden zu gestalten. „Es ist eine große Aufgabe, vor der ich großen Respekt habe“, sagt die Don Bosco Schwester. Besonders wichtig sei ihr, das salesianische Profil und den Auftrag als katholische Privatschule weiterzuentwickeln.
„Auch Herzensbildung und Werte“
Dabei orientiert sie sich an Don Bosco und Maria Mazzarello. Die beiden Ordensgründer stellten im 19. Jahrhundert junge Menschen in den Mittelpunkt, deren Bildungs- und Entwicklungschancen begrenzt waren, und waren damit ihrer Zeit in vielem voraus. „In diesem Sinn soll bei uns nicht nur Wissen vermittelt werden, sondern auch Herzensbildung und Werte“, betont Sr. Elisabeth Siegl. Junge Menschen sollten die Möglichkeit bekommen, sich persönlich zu entwickeln und ihren eigenen Weg zu finden.
Auch als Direktorin möchte Sr. Elisabeth Siegl den unmittelbaren Kontakt zu den Jugendlichen nicht verlieren. Sie wird weiterhin sechs Wochenstunden in drei HLW-Klassen unterrichten. „Mir ist wichtig, präsent und ansprechbar zu sein“, sagt die Don Bosco Schwester.

„Geht eh!“ wurde für Sr. Elisabeth Siegl zum persönlichen Motto für ihre neue Aufgabe. (c) Don Bosco Schwestern
„Geht eh!“ als Einladung zum Vertrauen
Zu einem persönlichen Motto für die neue Aufgabe ist für sie ein ungewöhnlicher Satz geworden. Zur Eröffnungskonferenz schenkten ihr die Lehrerinnen und Lehrer einen Pullover mit der Aufschrift „Geht eh!“. Dahinter steht eine Erfahrung, die Sr. Elisabeth Siegl im vergangenen Jahr bei einer gemeinsamen Reise des Lehrerkollegiums zu den salesianischen Ursprungsorten in Turin gemacht hatte.
Die Reise sei für sie auch eine persönliche Wallfahrt gewesen, erzählt die Ordensfrau. Vor der Reliquie Don Boscos habe sie Don Bosco angesichts ihrer bevorstehenden Aufgabe gefragt: „Wie schaffe ich das?“ Als Antwort habe sie in sich nur zwei Worte gehört: „Geht eh!“ Heute versteht sie den Satz als Einladung zum Vertrauen. „Ich muss nicht alles selbst in der Hand haben“, sagt Sr. Elisabeth Siegl. Sie sehe ihre neue Aufgabe auch als Sendung durch ihre Ordensgemeinschaft und vertraue dabei auf Gottes Führung.
Zur Person
Sr. Elisabeth Siegl wurde 1975 in Wien geboren. Nach dem Besuch der HAK in Tulln ließ sie sich zur Religionslehrerin ausbilden und studierte Theologie. 2003 trat sie bei den Don Bosco Schwestern ein, 2006 legte sie ihre erste Profess ab. Sie war unter anderem als Religionslehrerin, in der Pfarr- und Schulpastoral, als Delegierte der Salesianischen Mitarbeiter in Österreich sowie als Gemeinschaftsleiterin tätig. Seit 2011 lebt und arbeitet sie in Vöcklabruck. Mit dem Schuljahr 2026/27 übernahm sie die Leitung der HLW an den Don Bosco Schulen Vöcklabruck.
Quelle: Don Bosco Schwestern