07. September 2026

Hartmannschwestern: Sr. M. Monikka Aliyas legte Ewige Profess ab

Die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe, auch bekannt als Hartmannschwestern, hatten am 5. September 2026 Grund zur Freude: Sr. M. Monikka Aliyas legte im Hartmannkloster in Wien im Rahmen eines Festgottesdienstes ihre Ewige Profess in die Hände von Generaloberin Sr. M. Birgit Dorfmair ab und band sich damit für immer an die Ordensgemeinschaft.

Sr. M. Monikka Aliyas legte am 5. September 2026 ihre Ewige Profess ab und band sich damit für immer an die Hartmannschwestern.

Sr. M. Monikka Aliyas legte am 5. September 2026 ihre Ewige Profess ab und band sich damit für immer an die Hartmannschwestern. (c) Franziskanerinnen von der christlichen Liebe

 

Dem feierlichen Gottesdienst stand P. Oliver Ruggenthaler, Guardian des Wiener Franziskanerklosters, vor. Neben der Schwesterngemeinschaft waren auch Mitschwestern aus Argentinien sowie eine leibliche Schwester von Sr. Monikka Aliyas aus Indien anwesend, die selbst einer internationalen Ordensgemeinschaft angehört.

 

Die Ewige Profess der Hartmannschwester fiel in das franziskanische Jubiläumsjahr. Auch P. Oliver Ruggenthaler verwies in seiner Predigt auf den Ordenspatron Franz von Assisi, dessen Todestag sich 2026 zum 800. Mal jährt. Die Bekehrung des Heiligen habe mit einem „Weg nach unten“ zu den Armen und Ausgegrenzten begonnen. In dieser Tradition pflegt auch Sr. Monikka Aliyas mit Hingabe ihre älteren Mitschwestern auf der Pflegestation.

 

Sr. M. Monikka Aliyas (Mitte) legte ihre Ewige Profess in die Hände von Generaloberin Sr. M. Birgit Dorfmair (r.) ab. Hier außerdem im Bild zu sehen: Sr. Faustyna Kadzielawa (l.).

Sr. M. Monikka Aliyas (Mitte) legte ihre Ewige Profess in die Hände von Generaloberin Sr. M. Birgit Dorfmair (r.) ab. Hier außerdem im Bild zu sehen: Sr. Faustyna Kadzielawa (l.). (c) Franziskanerinnen von der christlichen Liebe

 

Zur Person

Sr. M. Monikka Aliyas, gebürtig aus Kerala (Indien), ist die jüngste von zehn Geschwistern. Vier ihrer Schwestern leben ebenfalls in Ordensgemeinschaften auf drei Kontinenten (Asien, Afrika und Europa). Schon in jungen Jahren folgte sie einer älteren Schwester in die Kongregation „Königin der Apostel“. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester kam sie 2015 nach Wien, um Deutsch zu lernen und ihr Diplom zu nostrifizieren. Während dieser Zeit lebte Sr. Monikka Aliyas im Hartmannkloster und lernte so die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe kennen. 2023 bat sie um Aufnahme in die Kongregation. Ihre Ewige Profess legte sie nun nach einer dreijährigen Probezeit ab.

 

Anlässlich der Ewigen Profess kamen zahlreiche Mitfeiernde ins Wiener Hartmannkloster.

Anlässlich der Ewigen Profess kamen zahlreiche Mitfeiernde ins Wiener Hartmannkloster. (c) Franziskanerinnen von der christlichen Liebe

 

Die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe

Die Hartmannschwestern (Franziskanerinnen von der christlichen Liebe) sind eine internationale Ordensgemeinschaft, die sich seit ihrer Gründung im 19. Jahrhundert der Pflege und Betreuung von kranken und bedürftigen Menschen widmet. Ihre bekannteste Vertreterin ist die 1943 von den Nationalsozialisten ermordete Sr. M. Restituta – Helene Kafka. In Niederlassungen in Österreich und Argentinien leben die Schwestern nach den Werten des hl. Franz von Assisi: Nächstenliebe, Einfachheit und Demut.

 

Quelle: Franziskanerinnen von der christlichen Liebe