17. August 2026

P. Peter Rinderer ist Provinzial der Salesianer Don Boscos

Mit einem feierlichen Gottesdienst am 15. August 2026, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt, ist P. Peter Rinderer in sein neues Amt als Provinzial der Salesianer Don Boscos in Österreich eingeführt worden. Der 39-Jährige, der zuletzt als Leiter des Schülerheims Don Bosco in Fulpmes tätig war, löst P. Siegfried M. Kettner als obersten Leiter der Ordensprovinz ab. Er ist damit der jüngste Provinzial der Salesianer Don Boscos weltweit.

P. Peter Rinderer wurde am 15. August 2026 von Regionalrat Don Roman Jachimowicz in sein Amt als Provinzial der Salesianer Don Boscos in Österreich eingeführt.

P. Peter Rinderer wurde am 15. August 2026 von Regionalrat Don Roman Jachimowicz in sein Amt als Provinzial der Salesianer Don Boscos in Österreich eingeführt. (c) Erzdiözese Wien/Schönlaub

 

Die Amtseinführung in der Don Bosco Kirche in Wien-Neuerdberg nahm der in der Ordenszentrale für Nord-, Mittel- und Osteuropa zuständige Regionalrat Don Roman Jachimowicz vor. Unter den Mitfeiernden waren Salesianer Don Boscos aus mehreren Ländern und über 100 Gläubige. Der Generalobere der weltweiten Salesianer, Don Fabio Attard, hatte P. Peter Rinderer schon Ende 2025 als Provinzial der Salesianer Don Boscos in Österreich für das kommende Sechsjahresmandat ernannt.

 

„Unser Auftrag als Salesianer Don Boscos sind die Jugendarbeit und die Seelsorge. Beides ist gerade in diesen unsicheren Zeiten wichtig und wertvoll. In allen Don Bosco Einrichtungen sollen eine herzliche Aufnahme, qualitätsvolle Bildung, lebensnahe Spiritualität und eine fröhliche Gemeinschaft spürbar sein“, erklärte P. Peter Rinderer.

 

Mit der Unterschrift übernahm P. Peter Rinderer das Amt des Provinzials der Salesianer Don Boscos.

Mit der Unterschrift übernahm P. Peter Rinderer das Amt des Provinzials der Salesianer Don Boscos. (c) Erzdiözese Wien/Schönlaub

 

Sich selbst schenken

Don Roman Jachimowicz sprach in seiner Predigt bei der Amtseinführung darüber, wie wichtig es für einen Salesianer Don Boscos ist, sich selbst zu schenken. „Ein Salesianer soll ein Mensch sein, der Zeit hat, der zuhört und der Hoffnung trägt.“ Auch Ordensgründer Giovanni Bosco (1815-1888) habe so gelebt. „Er wartete nicht, bis die jungen Menschen zu ihm kamen. Er ging zu ihnen, er suchte sie auf, an ihren Arbeitsplätzen und in den Gefängnissen. Er zeigte ihnen, dass Gott sie liebt“, sagte der Regionalrat.

 

Don Bosco hatte sich in der norditalienischen Industriestadt Turin der Nöte sozial entwurzelter Kinder und Jugendlichen angenommen nahm, sie von der Straße geholt und ihnen in offenen Jugendzentren („Oratorien“) ein ganzheitliches Präventivprogramm mit Gemeinschaft, Bildung und Glaubensvermittlung geboten.

 

Zur Person

Der neue Provinzial P. Peter Rinderer wurde am 30. Oktober 1986 in Feldkirch geboren und wuchs in Thüringerberg auf. Schon früh kam er mit den Salesianern Don Boscos in Kontakt. Nach der HTL-Matura wurde er Freiwilligenhelfer in einem Jugendzentrum der Salesianer in Tijuana in Mexiko. P. Peter Rinderer absolvierte das Noviziat in Pinerolo (Italien) und legte 2009 seine ersten Gelübde ab. Die Ewige Profess folgte 2015, am 1. Juli 2018 wurde er zum Priester geweiht.

 

P. Peter Rinderer ist mit 39 Jahren der jüngste Provinzial der Salesianer Don Boscos weltweit.

P. Peter Rinderer ist mit 39 Jahren der jüngste Provinzial der Salesianer Don Boscos weltweit. (c) Erzdiözese Wien/Schönlaub

 

Mehrere Jahre begleitete er bei „VOLONTARIAT bewegt“ junge Erwachsene, die als Freiwillige in Don-Bosco-Projekten weltweit tätig sind. Seit 2019 leitete er das Schülerheim Don Bosco Fulpmes und unterrichtet an der HTL Fulpmes. Von 2021 bis Sommer 2025 engagierte sich P. Peter Rinderer zusätzlich als Jungschar- und Jugendseelsorger der Diözese Innsbruck. Seit 2022 ist er außerdem im Provinzrat tätig.

 

Zweitgrößte Ordensgemeinschaft weltweit

Die Salesianer Don Boscos in Österreich setzen sich gemeinsam mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie zahlreichen Ehrenamtlichen für junge Menschen ein. Sie betreiben unter anderem Schulen, Kindergärten, Jugendzentren und Wohnheime und bieten Bildungs-, Freizeit- und Seelsorgeangebote. Überdies unterstützen Organisationen wie das Don Bosco Sozialwerk, Volontariat bewegt, Don Bosco Volunteers und die Don Bosco Mission Austria junge Menschen und Projekte in Österreich und weltweit.

 

Freuten sich mit P. Peter Rinderer (3.v.l.): der bisherige Provinzial P. Siegfried Kettner, Regionalrat Don Roman Jachimowicz und Don Rafael Bejarano, Generalrat für Jugendpastoral (v.l.).

Freuten sich mit P. Peter Rinderer (3.v.l.): der bisherige Provinzial P. Siegfried Kettner, Regionalrat Don Roman Jachimowicz und Don Rafael Bejarano, Generalrat für Jugendpastoral (v.l.). (c) Erzdiözese Wien/Schönlaub 

 

International gibt es 14.000 Salesianer Don Boscos in rund 90 Provinzen in 136 Ländern. Sie bilden damit die zweitgrößte katholische Ordensgemeinschaft weltweit.

 

Weitere Eindrücke der Amtseinführung sind in der Bildergalerie am Ende der Seite zu finden.

 

Quellen: Salesianer Don Boscos; kathpress

Weitere Eindrücke: