11. August 2026

P. Peter Rinderer: Mit dem Fahrrad ins neue Amt

P. Peter Rinderer hat sich am 10. August 2026 mit dem Fahrrad auf den Weg in sein neues Amt gemacht. In vier Tagen fährt der 39-Jährige, der ab 15. August 2026 neuer Provinzial der Salesianer Don Boscos in Österreich ist, von Fulpmes in Tirol nach Wien. Dort wird er am 15. August in sein neues Amt eingeführt. Mit seiner Radtour verbindet er eine Spendenaktion für die Jugendarbeit der Salesianer im Flüchtlingscamp Palabek in Uganda.

P. Peter Rinderer fährt mit dem Fahrrad von Fulpmes nach Wien, um dort sein neues Amt als Provinzial der Salesianer Don Boscos anzutreten.

P. Peter Rinderer fährt mit dem Fahrrad von Fulpmes nach Wien, um dort sein neues Amt als Provinzial der Salesianer Don Boscos anzutreten. (c) Salesianer Don Boscos

 

Die rund 550 Kilometer lange Route führt P. Peter Rinderer von seinem bisherigen Wirkungsort Fulpmes bis nach Wien. Auf der Strecke wird er bei verschiedenen Ordensgemeinschaften übernachten. Neben der sportlichen Herausforderung freut er sich besonders auf die Natur und die Zeit, die ihm unterwegs zum Nachdenken und Beten bleibt. „Die Tage auf dem Fahrrad sind für mich eine gute Gelegenheit, dankbar auf meine bisherige Aufgabe zurückzublicken und mich innerlich auf den neuen Dienst als Provinzial vorzubereiten“, sagt er.

 

Sechsjährige Amtszeit als Provinzial startet

Nach einer Befragung aller Ordensmitglieder wurde P. Peter Rinderer im Dezember 2025 vom Salesianer-Generaloberen, Don Fabio Attard, mit Zustimmung der anderen Mitglieder seines Rates als Oberer der Provinz Österreich ernannt. Die feierliche Amtseinführung findet am 15. August 2026 um 14.30 Uhr in der Don Bosco Kirche in Wien-Neuerdberg (Hagenmüllergasse 33, 1030 Wien) statt. Der Festgottesdienst wird von Don Roman Jachimowicz, Regionalrat der Salesianer Don Boscos für Europa Zentrum-Nord, zelebriert. Mit diesem Tag übernimmt er die Leitung der österreichischen Ordensprovinz für eine sechsjährige Amtszeit. Er folgt in dieser Funktion P. Siegfried M. Kettner nach.

 

Zu seiner neuen Aufgabe meint P. Peter Rinderer: „Unser Auftrag als Salesianer Don Boscos sind die Jugendarbeit und die Seelsorge. Beides ist gerade in diesen unsicheren Zeiten wichtig und wertvoll. In allen Don Bosco Einrichtungen sollen eine herzliche Aufnahme, qualitätsvolle Bildung, lebensnahe Spiritualität und eine fröhliche Gemeinschaft spürbar sein.“ Als Provinzial möchte er die Salesianer, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Don Bosco Einrichtungen sowie die zahlreichen jungen Menschen begleiten und stärken.

 

Spenden für das Flüchtlingscamp Palabek

Alle Spenden, die im Rahmen der Radtour und der Amtseinführung gesammelt werden, kommen der Jugendarbeit der Salesianer Don Boscos im Flüchtlingscamp Palabek im Norden Ugandas zugute. Dort leben zahlreiche Menschen, die vor Krieg und Gewalt aus dem benachbarten Südsudan geflohen sind. Die Salesianer bieten Kindern und Jugendlichen in Palabek Bildung, Freizeitangebote, seelsorgliche Begleitung und Unterstützung bei der Gestaltung einer selbstbestimmten Zukunft. Vor Ort ist der österreichische Salesianerbruder Peter Jirak tätig.

 

Quelle: Salesianer Don Boscos