Fußwallfahrt der Orden des Burgenlandes nach Maria Loretto

Am Ziel der Wallfahrt: Der Großteil der teilnehmenden Ordensleute versammelte sich nach dem Gottesdienst noch zu einem Gruppenfoto. © BV-Orden
Nach einem gemeinsamen Fußmarsch erreichte die Gruppe, der auch Sr. Maria Zeitler SDR, stellvertretende Vorsitzende der Ordenskonferenz Wien-Eisenstadt, angehörte, die Basilika von Loretto. Dort fand ein feierlicher Gottesdienst statt, der den spirituellen Höhepunkt der Wallfahrt bildete. Im Anschluss bot eine gemeinsame Mittagsrast die Möglichkeit zu Begegnung, Austausch und Stärkung der Gemeinschaft.
Den „Acker für geistliche Berufe“ bereiten
In seiner Ansprache betonte Bischofsvikar P. Lorenz Voith die anhaltende Aufgabe der Ordensleute, den Boden für geistliche Berufe aufzubereiten – nicht nur in den Klöstern, sondern auch in den Pfarren und Gemeinschaften. „Berufe können wir nicht ‚machen‘“, sagte P. Lorenz Voith, „aber wir können den Boden bereiten.“ Dazu gehöre es, junge Menschen direkt anzusprechen, sie zu ermutigen und selbst als lebendiges Beispiel für die Nachfolge Jesu zu wirken.
Voith verwies auf die Bedeutung einer positiven Grundstimmung und inneren Zufriedenheit, die trotz der Herausforderungen der modernen Welt bewahrt werden müsse. Sein Appell: „Beten wir für neue Geistliche Berufe – Priester, Ständige Diakone, Mitglieder in den Ordensgemeinschaften und auch Pastoralassistentinnen und -assistenten!“ Besonders in den Blick nahm P. Lorenz Voith dabei auch die neuen Möglichkeiten der berufsbegleitenden Ausbildung für den Priesterberuf, die den Zugang zu geistlichen Berufen erleichtern sollen.
Quelle: P. Lorenz Voith