Kloster St. Josef: P. Leo Maria Zehetgruber zum Priester geweiht

P. Leo Maria Zehetgruber wurde am 23. Mai 2026 von Weihbischof Stephan Turnovszky zum Priester geweiht. (c) Simone Steiner
In seiner Predigt betonte Weihbischof Stephan Turnovszky die tiefe Bedeutung des Rufes „Hier bin ich“, mit dem der Weihekandidat seine Bereitschaft ausdrückt, dem Ruf Gottes zu folgen. Er erklärte, dass P. Leo Maria zum Dienst an den Menschen geweiht wird und gab ihm mit auf den Weg, dass nur ein guter Christ auch ein guter Priester sein kann. Dabei sollen Christ:innen sich niemals mit anderen, sondern stets mit sich selbst vergleichen – einzig im Hinblick darauf, ob sie geistlich gewachsen sind, betonte der Bischof.

Die Freude über die Priesterweihe von P. Leo Maria Zehetgruber in Maria Roggendorf war groß. (c) Simone Steiner
Mit P. Leo Maria feierten neben dem Konvent von St. Josef auch seine Familie sowie zahlreiche Freund:innen und Bekannte, die ihm bei einer festlichen Agape vor dem Dorfhaus auch persönlich gratulieren konnten. Die Feierlichkeiten dauern für P. Leo Maria noch an: Am 31. Mai 2026 findet in der Pfarre Wullersdorf seine Heimatprimiz statt.
Zur Person
P. Leo Maria Zehetgruber wurde am 26. Oktober 1991 in Korneuburg geboren und wuchs mit vier Geschwistern in Kalladorf auf. Er studierte zunächst Deutsch und Geschichte auf Lehramt, arbeitete als Lehrer und begann nebenbei ein Theologiestudium. Währenddessen entschied er sich für den Eintritt in das Benediktinerkloster St. Josef in Maria Roggendorf.

Ab September 2026 wird P. Leo Maria Zehetgruber im Pfarrverband Pulkautal als Kaplan tätig sein. (c) Simone Steiner
Nach der Einkleidung im Jahr 2020 folgte 2021 die Zeitliche und 2024 die Ewige Profess. Am 10. Mai 2025 wurde er von Weihbischof Franz Scharl zum Diakon geweiht. Seelsorgliche Erfahrung sammelte er bisher durch seine Mitgliedschaft in der Legio Mariae und als Pastoralhelfer im Pfarrverband Pulkautal. Dort wird er ab September 2026 als Kaplan tätig sein.
Weitere Eindrücke sind in der Bildergalerie am Ende der Seite zu finden.
Quelle: Kloster St. Josef