Salzburg: Barmherzige Brüder errichten Zentrum für Hospizversorgung
Am neuen Hospiz-Standort in Salzburg (v.l.): Frater Rudolf Knopp (Provinzial), Frater Nikolaus Deckan (Prior, Rechtsträgervertreter BHB) und Arno Buchacher (Gesamtleiter BHB). (c) Barmherzige Brüder Salzburg
Am 19. Mai 2026 besuchte der neue Provinzial der Barmherzigen Brüder, Frater Rudolf Knopp, der die Investitionen begleitet, erstmals die Einrichtungen in Salzburg und würdigte den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. „Es ist schön zu erleben, wie spürbar die Werte unseres Ordens hier im Krankenhaus und in der Hospizversorgung gelebt werden“, sagte der gebürtige Bayer, der seit Jänner 2026 sein neues Amt bekleidet und bereits drei Amtsperioden als Provinzial der Bayerischen Ordensprovinz fungierte. Gerade im Umgang mit kranken Menschen sollten Menschlichkeit, Respekt und Fürsorge neben der hohen Qualität der medizinischen Versorgung immer im Mittelpunkt stehen, betonte der Ordensobere.

Gemeinsame Stationsbesichtigung (v. l.): Primar Elmar Heinrich (Facharzt Urologie) und Margareta Bruckner (Pflegedirektorin BHB) mit Frater Rudolf Knopp. (c) Barmherzige Brüder Salzburg
Direktor Arno Buchacher, Gesamtleiter der Barmherzigen Brüder Salzburg, bekräftigte die enge Verbundenheit mit dem Provinzial: Sowohl bei der Weiterentwicklung des Krankenhausstandortes als auch im Bereich der Hospizversorgung lägen „bedeutende Meilensteine vor uns. Umso mehr schätzen wir die Unterstützung des Provinzials, der diesen gemeinsamen Weg mit langfristig ausgerichteten Maßnahmen und wichtigen Investitionen begleitet.“
Barmherzige Brüder Salzburg
Das 1923 gegründete Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Salzburg verfügt über insgesamt 207 Betten. Diese sind auf die Fachabteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Urologie, Gynäkologie, Anästhesie und Intensivmedizin sowie die im Bundesland Salzburg einzige Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie aufgeteilt. Jährlich werden ca. 12.000 Patientinnen und Patienten stationär und etwa 44.200 ambulant behandelt.
Quelle: kathpress