Stift Admont lädt ESC-Gewinnerin DARA nach Admont ein

Weltweite Bühne beim größten Musikevent der Welt: Die berühmte Klosterbibliothek des Stiftes Admont konnte von über 160 Millionen ESC-Zuschauerinnen und -Zuschauern bestaunt werden. © Stefan Leitner
Bereits vor dem Auftritt der bulgarischen Künstlerin sorgte eine beeindruckende Videoeinspielung für weltweite Aufmerksamkeit. Im Rahmen der sogenannten „Postkarten“, mit denen die Umbauarbeiten zwischen den Acts überbrückt werden, wurde die Sängerin mittels modernster technischer Effekte in die prachtvolle Kulisse der Bibliothek des Stiftes Admont projiziert. Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer rund um den Globus konnten so die einzigartige Schönheit dieses kulturellen Wahrzeichens bestaunen.
Kurzfilme, die beeindrucken
Die heurigen Song-Contest-Postkarten zeigten die Künstler:innen im Umfeld von ausgewählten Sehenswürdigkeiten aus ganz Österreich, zu denen auch die imposante Bibliothek des Stiftes Admont zählte. Für die Dreharbeiten war das Produktionsteam bereits im Jänner zu Gast im Stift Admont: „Wir drehten hier vor allem Hintergründe, ohne Menschen, weil die standen da ja noch nicht fest. Diese Hintergründe wurden dann mit Projektionskunst im Studio mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammengebracht, und da ist etwas sehr Schönes, sehr Künstlerisches entstanden“, erklärt Regisseurin Katharina Gellner. Der späteren Siegerin DARA aus Bulgarien wurde später die Stiftsbibliothek Admont zugeordnet.
Freude im Stift Admont
Im Stift Admont ist die Freude über diese außergewöhnliche Präsentation entsprechend groß. „Die Präsenz unserer Bibliothek beim Eurovision Song Contest bedeutete eine enorme internationale Aufmerksamkeit für das Stift Admont und die gesamte Region. Diese Bühne ist ein unschätzbarer kultureller und touristischer Mehrwert“, betont Wirtschaftsdirektor Franz Pichler.
Gerade im heurigen Jahr, in dem die weltberühmte Bibliothek ihr 250-jähriges Jubiläum feiert, sei die Präsenz beim größten Musikwettbewerb der Welt mit über 160 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern von besonderem Wert. „Nach der internationalen Aufmerksamkeit durch Oprah Winfrey und den sozialen Medien ist der ESC 2026 ein weiterer bedeutender Meilenstein für die weltweite Wahrnehmung unserer Klosterbibliothek“, freut sich Mario Brandmüller, Leiter für Tourismus & Marketing.
Emotionaler Dank an Gott
Auch die Siegerin selbst sorgte nach ihrem Triumph für emotionale Worte. Vor der versammelten internationalen Presse erklärte DARA, dass es eine besondere Kraft gegeben habe, die sie zum Sieg beim 70. Eurovision Song Contest in Wien geführt habe: „Und diese Kraft hat einen Namen – der ist Gott, der ist das Universum und die Sprache, die wir alle sprechen: Musik.“

Von der Showbühne in die Klosterbibliothek: ESC-Gewinnerin DARA erhält demnächst eine Einladung zum Besuch der Benediktinerabtei Admont. © ORF/Thomas Ramstorfer
Nun soll aus der virtuellen Begegnung eine reale werden: Ziel des Stiftes ist es, ESC-Gewinnerin DARA persönlich nach Admont einzuladen, damit sie die beeindruckende Bibliothek auch live erleben kann. Eine offizielle Einladung wird derzeit bereits vorbereitet.
Quellen: Stift Admont, ORF