Preis der Orden 2026 - jetzt einreichen!
Auch 2026 wird der Preis der Orden wieder verliehen. Einreichungen sind ab sofort bis zum 30. September 2026 möglich. © ÖOK/emw | Zum Download
Ordensleben ist mehr als Kloster. Der Preis der Orden, der alle zwei Jahre vergeben wird, macht sichtbar, was Ordensgemeinschaften in Österreich bewegen. Auch 2026 sucht die Österreichische Ordenskonferenz wieder nach den besten Projekten und Initiativen. Die Preisverleihung findet am 24. November im Rahmen des Österreichischen Ordenstages im Kardinal König Haus statt.
„Den Einreichungen sind fast keine Grenzen gesetzt. Es können Projekte aus dem spirituellen, dem pädagogischen, künstlerischen, interkulturellen oder auch wirtschaftlichen Bereich sein. Ich freue mich auf viele innovative Projekte, die zeigen, was von und mit den Orden Neues in die Welt gebracht und wirksam werden kann“, sagt Sr. Christine Rod, Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des Österreichischen Ordenstages statt. (c) ÖOK/emw | Zum Download
Wer kann einreichen?
Einzelpersonen oder Gruppen aus Ordensgemeinschaften und -einrichtungen – sowie alle, die ein Projekt in Kooperation mit Ordensleuten, Ordensgemeinschaften oder -einrichtungen umgesetzt haben.
Was kann eingereicht werden?
Projekte und Initiativen aus dem Umfeld der Orden, die kirchlich und gesellschaftlich relevant sind. Das Projekt muss bereits laufen und erste Erkenntnisse und Erfahrungen sollen sichtbar sein. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass die (ordens-) christliche Sendung mitten im Leben präsent ist.
Die Art des Engagements kann sozialer, pädagogischer, journalistischer, spiritueller, interkultureller, künstlerischer oder wirtschaftlicher Natur sein – an der Schnittstelle zwischen Ordensgemeinschaften und anderen kirchlichen oder gesellschaftlichen Organisationen.
Wie kann eingereicht werden?
Einreichungen sind online bis zum 30. September 2026 möglich.
Jury und Preisverleihung
Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Personen aus dem öffentlichen Leben sowie nahestehenden Personen aus dem Ordensbereich und Medienbereich, wählt die Gewinnerprojekte. Von allen Einreichungen werden in der Regel drei Projekte mit dem Preis der Orden ausgezeichnet, die sich das Preisgeld teilen.

Die fröhlichen Gewinnerinnen und Gewinner aus dem Jahr 2024. (c) ÖOK/emw
Preisträger:innen 2022
Bei der letzten Preisverleihung wurden folgende drei Projekte mit dem „Preis der Orden“ ausgezeichnet:
- „Café Gutmut“ der Barmherzigen Brüder Linz
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„MAKE:PEACE“ – pluralitätssensible Schulpastoral am Bildungscampus Flora Fries
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„Demokratie – Menschenrechte – Bewahrung der Schöpfung“ - Sr. Notburga Maringele mit der Initiative „Demokratie verteidigen Hall“
Der „Preis der Orden“
Der Preis der Orden wird alle zwei Jahre von den Ordensgemeinschaften Österreich verliehen. Ziel ist es, Initiativen aus dem Umfeld der Orden, die kirchlich und gesellschaftlich relevant und wirksam sind, zu stärken. Ordensgemeinschaften zeigen mit den ausgezeichneten Vorzeigeprojekten, dass sie Brücken ins Leben aller Menschen bauen und somit Berührungspunkte schaffen. Die Jury besteht aus Mitgliedern der Ordensgemeinschaften und öffentlichen Einrichtungen.
Die Gestaltung des Preises an sich ist eine Ordensteamleistung: Bruder Thomas Hessler OSB vom Europakloster Gut Aich hat die Glasskulptur entworfen und sie dann gemeinsam mit den Glaswerkstätten des Stiftes Schlierbach angefertigt.
Die „Österreichische Ordenskonferenz“
ist die gemeinsame Vertretung der katholischen Männer- und Frauenorden Österreichs. Insgesamt sind 192 Ordensgemeinschaften Mitglieder der Ordenskonferenz, davon 103 Frauenorden und 89 Männerorden. 3.668 Ordensfrauen und Ordensmänner wirken in Österreich.