Deutschsprachige Generaloberinnen tagten in Linz

Die deutschsprachigen Generaloberinnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, und Luxemburg trafen sich von 22. bis 26. März 2026 in Linz zum Austausch. (c) privat
Zu den neuen Delegierten der deutschsprachigen Generaloberinnen in der Internationalen Vereinigung von Generaloberinnen (UISG) wurden gewählt:
- Sr. Johanna Vogl (Schwestern vom Göttlichen Erlöser) für Österreich
- Sr. Kusum Patharamchira (Genossenschaft der Cellitinnen) für Deutschland
- Sr. Marie-Marthe Schönenberger (Barmherzige Schwestern vom Hl. Kreuz) für Schweiz und Luxemburg
Ersatzdelegierte sind:
- Sr. Franziska Bruckner (Franziskanerinnen von Amstetten) für Österreich
- Sr. Maria Thoma Dikow (Schwestern der Hl. Maria Magdalena Postel) für Deutschland
Studientage spendeten Hoffnung
Die beiden Studientage wurden von Sr. Beatrix Lewe, Provinzleiterin der Provinz Österreich-Schweiz-Tschechien der Kongregation der Guten Hirtinnen, begleitet. Sie machte den Ordensoberinnen Mut, die derzeitige Situation der Umbrüche auch als „Pionierarbeit“ in den Kongregationen zu verstehen und sie mit den Mitschwestern hoffnungsvoll und zuversichtlich zu gestalten.
Auch der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer gab den Ordensoberinnen bei einem gemeinsamen Gottesdienst einige Gedanken mit. Karl Rahner habe das „sehr schöne Wort geprägt, dass ein jeder Mensch nicht nur einen Ruf Gottes hat, sondern ein Ruf Gottes ist – ein menschgewordener Ruf Gottes in die Welt hinein“, sagte er. Dabei suche sich nicht der Mensch nach Bedarf Gott aus, sondern Gott erwähle und rufe. „Die Entscheidung ist letztlich Gottes Sache. Des Menschen Aufgabe ist die Unterscheidung der Geister“, erklärte Scheuer.
Nachfolge in der Sendung Jesu sei dabei kein anderes Wort für Feigheit und Faulheit. „Sie bedeutet Bereitschaft zum Wagnis, zum Abenteuer; er schließt die Fähigkeit ein, Neuland unter die Füße zu nehmen und sich auf Unbekanntes einzulassen“, sagte der Linzer Bischof.
Quellen: Sr. Johanna Vogl; Diözese Linz