Stift Göttweig zeigt Sonderschau über mittelalterliche Schreibstube
Bereit für die neue Saison: Abt Patrick Schöder, umringt von engen Mitarbeiter:innen und prominenten Festgästen, bei der Eröffnung der Sonderausstellung „Schreiben aus dem Glauben – Das Göttweiger Skriptorium und seine Handschriften“. © Martin Kalchhauser
Abt Patrick betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der Sonderausstellung, die Geschichte und kulturellen Austausch in den Mittelpunkt stellt. Der dringende Bedarf an Lektüre habe bereits im Mittelalter dazu geführt, in Göttweig eine Büchersammlung anzulegen. Die Produktion der Bücher erfolgte vor Ort im Skriptorium, also in der Schreibstube, die im späten 11. Jahrhundert eingerichtet wurde. Hier wurden primär von Mönchen des Klosters Bücher abgeschrieben, insbesondere biblische, liturgische und hagiographische Texte sowie Schriften der Kirchenväter.
Zeitgleich wurde am vergangenen Wochenende auch der beliebte Ostermarkt im Stift Göttweig eröffnet, an dem sich mehr als 40 Aussteller beteiligen. Auch das Stiftsrestaurant ist ab sofort wieder geöffnet.

Schreiben aus dem Glauben: Die Ausstellung im Museum im Kaisertrakt ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und zeigt u.a. den „Codex 116 rot“, eine illuminierte Pergament-Handschrift aus dem 13. Jahrhundert. Auch Spezialführungen werden angeboten. © Stift Göttweig | Edgar Knaack
Quelle: Stift Göttweig