Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • News
  • Über uns
    • Ordenskonferenz
      • Vorstand
      • Generalsekretariat
      • Diözesane Ordenskonferenzen
      • Büro
    • Institut Österreichischer Orden
    • präsent.relevant.wirksam
    • Ordenstagungen
    • Preis der Orden
    • Ordensentwicklung
    • Gesprächsinsel
  • Ordensgemeinschaften
    • Ordens-Wiki
    • Ordens-ABC
    • Ordenskürzel
    • Ordenskleidung
    • Zahlen | Daten | Fakten
    • Wimmelbild
  • Ordens-Wiki
  • Wirkungsfelder
    • Bildung
    • Gesundheit
    • Kultur
    • Begegnung
    • Spiritualität
    • Soziales
    • Mission
    • Seelsorge
    • Schöpfungsverantwortung
  • Mitmachen
    • Freiwilliges Ordensjahr
    • Berufungsg'schichten
    • Eintritt in einen Orden
    • Exerzitien
    • Gast im Kloster
    • Internationale Freiwilligendienste

  • Personalia
  • Termine
  • Presse
  • Mediathek
  • Kontakt
  • Intranet
  • Datenschutz
  • Impressum
Login

Instagram
Youtube
Facebook
hoher Kontrast
Instagram
Youtube
Facebook
  • Personalia
  • Termine
  • Presse
  • Mediathek
  • Kontakt
  • Intranet
  • Login
Orden finden
von Besuchen über
Exerzitien bis zum Kloster auf Zeit
Kennenlernen
& Mitmachen
Hauptmenü:
  • News
  • Über uns
    • Ordenskonferenz
      • Vorstand
      • Generalsekretariat
      • Diözesane Ordenskonferenzen
      • Büro
    • Institut Österreichischer Orden
    • präsent.relevant.wirksam
    • Ordenstagungen
    • Preis der Orden
    • Ordensentwicklung
    • Gesprächsinsel
  • Ordensgemeinschaften
    • Ordens-Wiki
    • Ordens-ABC
    • Ordenskürzel
    • Ordenskleidung
    • Zahlen | Daten | Fakten
    • Wimmelbild
  • Ordens-Wiki
  • Wirkungsfelder
    • Bildung
    • Gesundheit
    • Kultur
    • Begegnung
    • Spiritualität
    • Soziales
    • Mission
    • Seelsorge
    • Schöpfungsverantwortung
  • Mitmachen
    • Freiwilliges Ordensjahr
    • Berufungsg'schichten
    • Eintritt in einen Orden
    • Exerzitien
    • Gast im Kloster
    • Internationale Freiwilligendienste

hoher Kontrast
Hauptmenü anzeigen
Inhalt:
zurück
24. Februar 2026

Vier Jahre Krieg in der Ukraine: Brief von Sr. Alfonsa Karapata MSsR

Heute, am 24. Februar 2026, jährt sich der russische Angriff auf die Ukraine zum vierten Mal. Sr. Alfonsa Karapata, Provinzoberin der Missionsschwestern vom heiligsten Erlöser in der Ukraine, hat einen Brief verfasst, in dem sie über den Krieg schreibt.

Sr. Alfonsa Karapata, Provinzoberin der Missionsschwestern vom heiligsten Erlöser in der Ukraine, hat einen Brief zum Krieg in der Ukraine geschrieben.

Sr. Alfonsa Karapata, Provinzoberin der Missionsschwestern vom heiligsten Erlöser in der Ukraine, hat einen Brief zum Krieg in der Ukraine geschrieben. (c) ÖOK/rs

 

„Am 24. Februar 2022 um 03:40 Uhr Kiewer Zeit überquerten die ersten kilometerlangen Kolonnen russischer Panzertechnik die Staatsgrenze der Ukraine aus mehreren Richtungen: von Norden, Osten und Süden“, schreibt Sr. Alfonsa, die derzeit den Lehrgang „Verantwortung in religiösen Gemeinschaften“ im Kardinal König Haus absolviert. Kurz darauf erschütterten die ersten Raketeneinschläge und Explosionen friedliche Städte. „Die Ukraine erwachte unter dem Geheul der Sirenen, dem Dröhnen der Explosionen und in einem Zustand vollkommener Ungewissheit.“

 

Trotz der Lähmung durch die Angst seien die Ukrainer:innen dem bewaffneten Feind entgegengetreten und leisteten Widerstand – „durch ihre Haltung, ihr Wort und ihr unerschütterliches Verlangen nach Freiheit.“ Krieg zerstöre jede gewohnte Lebensperspektive. „Von nun an lebt man in kleinen Schritten – von einem Schluck Kaffee zum nächsten, von Minute zu Minute. Und selbst wenn wir nach außen hin versuchen zu lächeln, bleibt uns das Grauen über die Gegenwart des Bösen stets vor Augen“, erklärt Sr. Alfonsa.

 

„Gebet radikal verändert“

Die Nachricht des Kriegsbeginns habe sie erreicht, als sie sich wie gewohnt auf den neuen Tag vorbereitete. „Ich gestehe, diese Nachricht hat mein Gebet radikal verändert: Jedes Wort wurde nicht mehr nur aufmerksam, sondern flehend. Schließlich verwandelten sich unsere Tage und Nächte in ein unaufhörliches Gebet, das bis heute andauert. Wir glauben, dass der Herr in der Dunkelheit dieser Kriegsnacht bei uns ist“, sagt die Provinzoberin. In diesen Zeiten entdeckten sie auch ein neues Bild Gottes: „Jener, der das Kreuz nicht erklärt, sondern selbst an ihm hängt.“

 

Alle ihrer Mitbrüder und Mitschwestern hätten eine eigene Geschichte vom Morgen des 24. Februar 2022. Vier Jahre später seien um 3.40 Uhr in vielen Kirchen in der Ukraine Gottesdienste für einen gerechten Frieden und den Sieg gefeiert worden. „Wir gedenken mit Ehrfurcht und Dankbarkeit der Hunderttausenden, die ihr Leben für unsere Freiheit gegeben haben. Und wir danken jedem von Ihnen aufrichtig, der mit uns mitfühlt, täglich betet und uns hilft standzuhalten“, sagt Sr. Alfonsa.

 

Kalter Winter

Der derzeit strenge Winter mit bis zu -28 Grad in diesem Jahr sei eine weitere Prüfung für Millionen von Ukrainer:innen gewesen. Durch die Angriffe auf Kraftwerke seien den Menschen Licht und Wärme genommen worden. In der Hauptstadt Kiew fehle der Strom teilweise tage- und wochenlang.

 

„Unter den 60 großen bewaffneten Konflikten der Moderne ist der Krieg in der Ukraine gemessen an der Zahl der Opfer der blutigste. Hinter diesen Zahlen stehen lebendige Schicksale: Über 150.000 ukrainische Soldaten und Zivilisten sind seit 2022 ums Leben gekommen (darunter etwa 1.000 Kinder). Über eine halbe Million Menschen gelten als vermisst – unter ihnen sind unsere Angehörigen und Bekannten. Mehrere hunderttausend Menschen wurden durch den Krieg verwundet und verstümmelt. Bis zu 8.000 Militärangehörige und bis zu 16.000 Zivilisten befinden sich in russischer Gefangenschaft, wo sie Folter und manchmal den Tod erleiden. Über 20.000 Kinder wurden entführt und illegal in die Russische Föderation deportiert“, beschreibt Sr. Alfonsa.

 

Preis der Unabhängigkeit

Diese Zahlen seien nicht bloß Statistik, sondern ein Zeugnis für den unglaublichen Preis der Unabhängigkeit. „Wir sind uns bewusst, dass dieser Krieg noch Jahre andauern kann. Seine Ursache sind nicht die von Russland verbreiteten propagandistischen Mythen über eine ‚Annäherung der NATO‘ oder den ‚Schutz russischsprachiger Menschen‘. Das Ziel des Aggressors ist die vollständige Vernichtung der Ukraine als solche: unserer Identität, Kultur, Subjektivität, Staatlichkeit und freien Religionsausübung.“

 

Nach wie vor bewiesen tägliche Zerstörungen, Drohnenangriffe und Terroranschläge, dass der Krieg so lange andauern wird, wie Russland die Ressourcen hat, ihn zu führen. „Wir verstehen: Wenn wir aufhören uns zu verteidigen, werden wir als Volk einfach aufhören zu existieren, und das Schicksal Europas wird in Gefahr sein. Deshalb leisten wir weiterhin Widerstand und kämpfen für unsere und Ihre Freiheit. Wir glauben, dass die Zeit kommen wird, in der der Krieg endet und ein gerechter Friede einkehrt, den sich jeder Ukrainer von ganzem Herzen wünscht.“

 

Sr. Alfonsa bedankt sich: „Wir danken jedem von Ihnen, der uns während dieser vier Jahre des umfassenden Krieges unermüdlich zur Seite gestanden hat: durch das Gebet, durch aufrichtiges Mitgefühl und durch konkrete Hilfe. Ihre Solidarität in dieser schwierigen Zeit ist uns eine große Stütze. Dass Sie uns nicht vergessen, ist eine notwendige Bedingung für das Kommen des Friedens. Wir danken Gott für Sie alle und vertrauen uns Ihren Gebeten an.“

 

Der Brief auf Deutsch zum Download

zurück
Weiterlesen:

Website der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser

Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser (Ordens-Wiki)

Steyler Missionar in der Ukraine: Wenn die Sirene den Trauerzug ankündigt

Vier Jahre Ukraine-Krieg: Salesianer Don Boscos in ständigem Hilfseinsatz

 

[teresa bruckner]


nach oben springen
Footermenü:
  • News
  • Über uns
  • Ordensgemeinschaften
  • Ordens-Wiki
  • Wirkungsfelder
  • Mitmachen

  • Personalia
  • Termine
  • Presse
  • Mediathek
  • Kontakt
  • Intranet

MEDIENBÜRO DER

ORDENSGEMEINSCHAFTEN ÖSTERREICH

 

Freyung 6/1/2/3
1010 Wien
Tel: +43 (0)1 535 12 87
Fax: +43 (0)1 535 12 87 - 30
sekretariat@ordensgemeinschaften.at
  • Datenschutz
  • Impressum
nach oben springen