Früherer Olympia-Seelsorger P. Bernhard Maier fiebert mit

Der frühere Olympia-Seelsorger P. Bernhard Maier (vorne, Mitte) fiebert nach wie vor mit den Athlet:innen mit. Bei der Farewell-Feier des österreichischen Teams lernte er sie persönlich kennen. (c) ÖOC/Patrick Steiner
Von 1984 bis 2012 war P. Bernhard Maier als Olympia-Seelsorger hautnah bei Olympischen Spielen dabei. Heute fiebert er nach wie vor mit den Athlet:innen mit, bei der Farewell-Feier des österreichischen Teams am 27. Jänner 2026 lernte er sie persönlich kennen. „Geht mit Selbstvertrauen, Freude am Sport und Gottes Segen an den Start“, wünschte P. Bernhard Maier den Olympia-Starter:innen. Vergönnt sei eine Medaille jedem/jeder von ihnen: „Denn dafür haben sie praktisch ihr Leben lang hart gearbeitet. Sie haben eine Lebensschule durch den Sport durchgemacht und sind auch beruflich sehr erfolgreich.“
Olympische Spiele als Plattform des Friedens
Kritisch sieht der Salesianer Don Boscos allerdings die immer weiter zunehmende Kommerzialisierung und den hohen Leistungsdruck: „Es gibt einen Druck, Erfolg zu haben. Oft sind die Teilnehmenden nicht zu hundert Prozent fit, was die Verletzungsgefahr erhöht.“ Außerdem äußerte P. Bernhard Maier einen Wunsch für die Olympischen Winterspiele: Sie sollen als Plattform des Friedens genutzt werden. „Das wäre die Vision von Olympia – zum Frieden beizutragen: Im Kleinen oder vielleicht sogar im Großen“, erklärte der frühere Olympia-Seelsorger.
Quelle: Salesianer-Pfarre Amstetten Herz Jesu