Die Kapelle im Krankenhaus der Elisabethinen Graz wurde mit einem Lehm-Holz-Konzept – einem Gesamtkunstwerk, das Architektur und religiöse Symbolik in besonderer Weise verbindet – neu gestaltet und im September 2025 feierlich gesegnet. Die künstlerische Gestaltung übernahm Anna Thaller. In der aktuellen Ausgabe des Elisabethinen Magazins führt die Künstlerin aus ihrer Sicht durch die Kapelle. Den Text dürfen wir hier übernehmen.
Im obersteirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ist ab sofort wieder die barocke „Wandelkrippe“ zu bestaunen. Entsprechend dem Weihnachtszyklus und den Feiertagen im Kirchenjahr wird die 14,5 Meter lange Krippenlandschaft fast täglich umgebaut. Ein neues 17-minütiges Stop-Motion-Video ermöglicht einen Ein- und Überblick über die vielen Veränderungen (den „Wandel“) der Darstellungen und der 26 Krippenszenen, die im Lauf der kommenden 40 Tage zu bewundern sind.
Seit fast 300 Jahren zählt der sogenannte Göttweiger Email- oder Heiligenkalender zu den bekanntesten und bedeutendsten Objekten der Kunstsammlungen im Stift Göttweig. Ein Blick ins Stiftsarchiv ermöglicht neue Erkenntnisse.
Das Stift Altenburg stellt seinen Stiftsbetrieb mit Blick auf die kommenden Jahre organisatorisch neu auf. Dabei sollen Strukturen etabliert werden, die das Stift und seine vielfältigen Betriebsbereiche, sicher, verantwortungsvoll und nachhaltig durch aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen führen. Im Zuge dieser Neuausrichtung kommt es zu einigen personellen Veränderungen.
Am 4. Februar 2026 findet im Büro der Ordensgemeinschaften in Wien eine Einführung in die Kunstdatenbank statt. Die Schulung bietet Gelegenheit sich auszutauschen, Fragen zu stellen, die Software praktisch zu erproben und grundlegendes theoretisches Wissen zu erwerben. Die Anmeldung ist noch bis 29. Jänner 2026 möglich.
In einer Zeit, in der die Klosterlandschaft in Österreich tiefgreifende Veränderungen durchziehen, hat der sogenannte „Kulturtag“ im Rahmen der Ordenstagungen das Motto „Hoffnung und Zukunft“ in den Mittelpunkt gestellt. Der Wandel stelle nicht nur vor Probleme, sondern fordere auch heraus, neue Wege zu entdecken, die gerade durch Kunst eröffnet werden, betonte Karin Mayer, Leiterin des Bereichs Kultur und Dokumentation im Wiener Kardinal-König-Haus am 26. November. Der Theologie und Kirche werde oft vorgeworfen, zu wortlastig zu sein, sagte Erzabt em. Korbinian Birnbacher. „Aber es gibt viele Möglichkeiten, damit das Wort Fleisch werden kann, und die Kunst ist für mich eine der schönsten“, sagte der emeritierte Erzabt von St. Peter in Salzburg.
Am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober 2025, öffnete das Stift Heiligenkreuz seine Türen für eine besondere Veranstaltung unter dem Titel „Einblicke in Sammlungen des Stiftes Heiligenkreuz“. Im Mittelpunkt standen die restaurierte „Kaisers Tafelstube“ sowie mehrere historische Musikinstrumente, die nach umfassender Restaurierung wieder erklingen durften.
Am 24. Oktober 2025 wurde bei den Kreuzschwestern in Linz die Ausstellung „In jedem Menschen ein Wanderer“ eröffnet, die die Nachhaltigkeit des Wirkens von Gunter Janda zum Ausdruck bringt. Er war Diözesanpriester und hat sein Wirken in der Pension im Haus der Besinnung, Gaubing, (Kreuzschwestern) fortgesetzt.
Das Kapuzinerkloster Dornbirn geht am 31. Oktober 2025 mit der offiziellen Übergabe in den Besitz der Stadt über. Ziel laut Stadt ist es – wie die „Vorarlberger Nachrichten“ (VN, Ausgabe 28. Oktober) berichten – das historische Ensemble zu sichern, seinen Charakter zu bewahren und gleichzeitig neue Nutzungsmöglichkeiten zu eröffnen. Die bisherigen Nutzer, Franziskaner aus der Provinz Posen in Polen, sollen aber vor Ort bleiben.
Im Rahmen von „Klanglicht“, dem großen Kunstfestival der Bühnen Graz, das heuer von 24. bis 27. Oktober stattfand, zählten auch diesmal wieder Kirchen zu den besonderen Stationen: die Stadtpfarrkirche, das Mausoleum und erstmals auch die Dreifaltigkeitskirche der „Grazer Schulschwestern“.
Nach der Aufhebung des Stifts Engelszell übernimmt die Diözese Linz wie geplant Stiftsgebäude, Kirche und die dazugehörigen landwirtschaftlichen Bereiche von den Trappisten. Die entsprechenden Übergabeverträge wurden am 28. Oktober 2025 im Linzer Priesterseminar unterzeichnet. Engelszell werde als „Ort der gelebten Caritas und pastorales Zentrum“ erhalten bleiben, sagte Diözesanbischof Manfred Scheuer im Anschluss vor Medienvertreter:innen.
Am 17. Oktober 2025 lud die Initiative „Aktiv gegen Menschenhandel – aktiv für Menschenwürde in OÖ“ zur Vernissage der Ausstellung „Phönix – Auferstehen aus dem Schweigen“ von Künstlerin Vivien Kabar in die ehemalige Tabakfabrik Linz ein. Mit der Ausstellung möchte Initiativen-Gründerin Sr. Maria Schlackl gemeinsam mit ihrem Team und in Kooperation mit der Sparkasse OÖ auf die weltweite Problematik des Menschenhandels aufmerksam machen – ein Thema, das mitten in unserer Gesellschaft stattfindet, aber allzu oft verdrängt wird.