Ein beeindruckendes Altarbild aus dem Besitz der Kongregation der Dienerinnen des Heiligsten Herzens Jesu konnte jüngst kunsthistorisch verortet werden. Das großformatige Gemälde, das die Offenbarung des Heiligsten Herzens Jesu an die hl. Margareta Maria Alacoque zeigt, schmückte ursprünglich den Hochaltar der Kapelle der ersten österreichischen Niederlassung der Herz-Jesu-Schwestern in der Rudolfstiftung in Wien – der heutigen Klinik Landstraße.
Mit dem Aschermittwoch beginnt am 18. Februar 2026 für Christinnen und Christen die Fastenzeit, die in vielen Kirchen durch Fastentücher und zeitgenössische Kunstinstallationen begleitet wird. Auch in einigen Ordenskirchen sind Fastentücher zu sehen.
Die Wiederentdeckung des Fastentuchs von Bartolomeo Altomonte im Linzer Karmelitenkloster macht eindrucksvoll sichtbar, welche zentrale Rolle Ordensgemeinschaften bei der Bewahrung, Erforschung und Weitergabe von Kulturgut spielen. Klöster sind nicht nur spirituelle Orte, sondern auch historische Gedächtnisräume, in denen über Jahrhunderte Kunstwerke geschaffen, genutzt, aufbewahrt – und mitunter auch vergessen – wurden.
Anlässlich des 800. Todesjahres des heiligen Franz von Assisi lud der Wiener Franziskanerkonvent am 10. Februar 2026 zu einem kulturhistorisch wie spirituell bemerkenswerten Vortragsabend in das historische Refektorium des Franziskanerklosters Wien ein. Unter dem Titel „Macht, Pracht, Stille“ wurde eine bislang wenig erforschte Facette der habsburgischen Hofkultur beleuchtet: die tief verwurzelte Nähe des Wiener Kaiserhofes zur franziskanischen Spiritualität.
Das vom Künstler Harald Woschitz neu gestaltete Fastentuch wird ab Aschermittwoch, den 18. Februar 2026, in der Stiftskirche Klosterneuburg zu sehen sein. Am Donnerstag, den 19. Februar um 19 Uhr, präsentiert der Künstler sein „mit Licht gezeichnetes“ Fastentuch der Öffentlichkeit.
Während der Fastenzeit 2026 ziert das eindrucksvolle Fastentuch des Künstlers Ronald Kodritsch den Altarraum der Wiener Jesuitenkirche. Das monumentale Gemälde vereint verschiedene visuelle Elemente und lädt dazu ein, den Zauber des Einfachen zu erkennen.
Am 4. Februar 2026 fand in Wien eine Grundschulung zur Kunstdatenbank der Österreichischen Ordenskonferenz statt. Ordensleute, Mitarbeitende aus Ordenshäusern sowie Kunsthistoriker:innen nahmen daran teil, um die Software zur Erfassung und Verwaltung von Inventardaten kennenzulernen und in der Praxis anzuwenden.
ICOM Österreich, das Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), das Bundesdenkmalamt (BDA), das Österreichische Bundesheer (ÖBH), die Österreichische UNESCO-Kommission (ÖUK) und das Österreichische Nationalkomitee Blue Shield stellen mit dieser Publikation Museen und anderen Kulturerbe-Institutionen einen Leitfaden zum Notfallmanagement zur Verfügung.
Die bereits online verfügbare Sammlung praxisnaher Methodenblätter für interaktive Führungen in sakralen Räumen wurde erweitert und aktualisiert. Die Methoden basieren auf den Thesen der Kirchenpädagogik und richten sich an die für Kulturvermittlung zuständigen Verantwortlichen in Klöstern und Ordensgemeinschaften in Österreich sowie an alle, die in diesem Bereich tätig sind und ihr methodisches Repertoire vertiefen möchten.
Die Klosterkirche der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) in der Kaiserstraße im 7. Wiener Gemeindebezirk blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens fand bereits im Oktober des vergangenen Jahres ein feierlicher Festgottesdienst statt, dem der damals designierte neue Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl, vorstand.
Am 25. Jänner 2026 fand in der Klosterkirche Thurnfeld in Hall der letzte Sonntagsgottesdienst statt. Zelebriert wurde er vom Innsbrucker Diözesanbischof Hermann Glettler. Nun beginnen die konkreten Planungsarbeiten für die zukünftige Nutzung des Klosters.
Die Ordensgemeinschaft der Schwestern Oblatinnen des heiligen Franz von Sales lebt im Geist des heiligen Franz von Sales. Die Schwestern der Niederlassung Linz-Urfahr verbinden mit ihm darüber hinaus ein besonderes Ereignis: den Schutz in der Zeit des Nationalsozialismus. Zum Gedenktag des Heiligen am 24. Jänner erzählt Sr. Maria-Brigitte Kaltseis darüber.