Von 9. bis 23. September 2026 laden die Salvatorianer bereits zum zwölften Mal zu ihrer Charity-Kunstauktion ein. 50 Werke österreichischer und internationaler Künstlerinnen und Künstler stehen heuer zur Auswahl. Die Versteigerung findet in bewährter Zusammenarbeit mit dem Dorotheum online statt.
Herzliche Einladung zum Kulturtag im Rahmen der Ordenstagungen am Mittwoch, 25. November 2026! Die Veranstaltung findet von 9.00–15.30 Uhr im Kardinal König Haus in Wien statt.
Im 1507 gegründeten Franziskanerkloster Schwaz wurde eine besondere Entdeckung gemacht. Eine von Johannes Capristan Silbernagl OFM (*1699, †1755) als „horologium elegantissime et artificiosissime“ geschaffene Klosteruhr aus dem Jahre 1753.
Nach einer fünfjährigen Projektphase von der ersten Beratung bis zur finalen Umsetzung feierten die Karmeliten in Wien Döbling am 4. Juli 2026 die feierliche Eröffnung ihres neuen Ausstellungs- und Depotraums für die Kunstgüter des Ordens. Das Großprojekt sichert wertvolle sakrale Schätze und macht sie zugleich für die Forschung und Öffentlichkeit zugänglich.
Die Zentralbibliothek der Minoriten und ihr Archiv in Wien verfügen über einen außergewöhnlich umfangreichen historischen Buchbestand. Die ältesten Handschriften stammen aus der Zeit um 1300! Um Schäden, die über die Jahrhunderte entstanden sind, zu beseitigen, ging der Orden eine Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste ein. Studierende konnten so ihr theoretisches Wissen an Originalbeständen der Zentralbibliothek und des Archivs in die Praxis umsetzen.
Das Stift Klosterneuburg schreibt für 2027 zum zwölften Mal den „St. Leopold Friedenspreis“ aus. Er setzt sich kritisch mit humanen und gesellschaftspolitischen Themen auseinander und
ist als internationaler Kunstpreis mit 12.000,- Euro dotiert. Die Einreichung ist bis 30.9.2026 möglich.
Am 12. Juli 2026 feiert Br. David Steindl-Rast, der seit 2010 im Europakloster Gut Aich lebt, seinen 100. Geburtstag. Am 12. Juni wurde daher die Ausstellung DAVID100 im Mozarthaus St. Gilgen feierlich eröffnet. Sie würdigt das Leben und Wirken des Benediktiners und Friedensbotschafters.
Ein weißes und ein schwarzes Blatt Papier – mit dieser Übung begann für Br. Thomas Hessler ein künstlerischer Weg, der ihn bis heute prägt. Als Benediktiner im Europakloster Gut Aich verbindet er in seinen Werken Kunst und Spiritualität.
Sr. Rafaela Kolodziejak ist Benediktinerin der Anbetung und hat eine besondere Leidenschaft: In tagelanger Detailarbeit schreibt sie im Atelier ihres Klosters Ikonen. Im Gespräch mit den OrdensNachrichten erzählt sie, über welche Umwege sie zum Ikonenschreiben gekommen ist, und erklärt, dass es dabei um viel mehr als um eine künstlerische Tätigkeit geht.
Wie erzählen Klöster ihre eigene Geschichte? Dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt PREMISES – Pre-Modern Inscriptions and the Shaping of Self-Conception and Self-Representation. Am Beispiel des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg untersucht das Projekt, welche Rolle Inschriften für die Konstruktion, Vermittlung und Bewahrung klösterlicher Identität spielten.
Seine Kunst beginnt dort, wo andere wegschauen: im Abgefallenen, Beschädigten, scheinbar Unschönen. P. Raphael Statt, Künstler und Zisterziensermönch im Stift Heiligenkreuz, findet in der verwundeten Schöpfung eine eigene Form von Schönheit – und gießt sie in Bronze.
Das südlich der Pfarrkirche von Amstetten gelegene vierflügelige Klosterareal der Kongregation der Schulschwestern vom Dritten Orden des heiligen Franziskus ist seit dem 19. Jahrhundert nicht nur Lebensraum für die Schwestern, sondern auch ein wichtiges Bildungszentrum mit einer bewegten Geschichte. Im Sommer 2025 wurde auf Initiative von Generaloberin Sr. Franziska Bruckner ein umfassendes Projekt zur Inventarisierung gestartet, in dessen Rahmen kunsthistorisch oder kulturell bedeutsame Objekte, aber auch Gegenstände des täglichen Gebrauchs mit Ordensbezug erfasst wurden. Das fertige Inventar wurde am 6. Mai offiziell an Sr. Franziska Bruckner übergeben.