Bei einem sammlungswissenschaftlichen Fachgespräch, das Ende März 2026 im Benediktinerstift Seitenstetten stattfand, trafen internationale Fachleute sowie Vertreter:innen aus den österreichischen Benediktinerstiften zusammen. Im Mittelpunkt steht das Naturalienkabinett als historischer Sammlungsraum, für den Austausch zu einem spezifischen Ort zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Der Pavillon des Vatikans auf der diesjährigen Biennale in Venedig ist der heiligen Hildegard von Bingen (1098-1179) gewidmet. Wie die Vatikanbehörde für Kultur und Bildung mitteilte, hat das Leben und Wirken der mittelalterlichen Benediktinerin und Kirchenlehrerin den Beitrag zur bekannten Ausstellung zeitgenössischer Kunst inspiriert.
Am 18. und 19. Juni 2026 findet in Graz die Jahrestagung Kulturvermittlung unter dem Titel „Rose – Taube – Weintraube: Symbolik und ihre Aussage“ statt. Die Veranstaltung des Bereichs Kultur und Dokumentation der Österreichischen Ordenskonferenz findet in Kooperation mit dem Diözesanmuseum Graz und Kirchen Kultur Graz statt.
Bettina Withalm verstärkt seit Mitte März als Referentin für Sammlungen und Kulturvermittlung das Team des Bereichs Kultur und Dokumentation der Österreichischen Ordenskonferenz. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in Kunst, Denkmalpflege und Forschung bringt sie jede Menge Expertise und frische Impulse ein.
Ein beeindruckendes Altarbild aus dem Besitz der Kongregation der Dienerinnen des Heiligsten Herzens Jesu konnte jüngst kunsthistorisch verortet werden. Das großformatige Gemälde, das die Offenbarung des Heiligsten Herzens Jesu an die hl. Margareta Maria Alacoque zeigt, schmückte ursprünglich den Hochaltar der Kapelle der ersten österreichischen Niederlassung der Herz-Jesu-Schwestern in der Rudolfstiftung in Wien – der heutigen Klinik Landstraße.
Mit dem Aschermittwoch beginnt am 18. Februar 2026 für Christinnen und Christen die Fastenzeit, die in vielen Kirchen durch Fastentücher und zeitgenössische Kunstinstallationen begleitet wird. Auch in einigen Ordenskirchen sind Fastentücher zu sehen.
Die Wiederentdeckung des Fastentuchs von Bartolomeo Altomonte im Linzer Karmelitenkloster macht eindrucksvoll sichtbar, welche zentrale Rolle Ordensgemeinschaften bei der Bewahrung, Erforschung und Weitergabe von Kulturgut spielen. Klöster sind nicht nur spirituelle Orte, sondern auch historische Gedächtnisräume, in denen über Jahrhunderte Kunstwerke geschaffen, genutzt, aufbewahrt – und mitunter auch vergessen – wurden.
Anlässlich des 800. Todesjahres des heiligen Franz von Assisi lud der Wiener Franziskanerkonvent am 10. Februar 2026 zu einem kulturhistorisch wie spirituell bemerkenswerten Vortragsabend in das historische Refektorium des Franziskanerklosters Wien ein. Unter dem Titel „Macht, Pracht, Stille“ wurde eine bislang wenig erforschte Facette der habsburgischen Hofkultur beleuchtet: die tief verwurzelte Nähe des Wiener Kaiserhofes zur franziskanischen Spiritualität.
Das vom Künstler Harald Woschitz neu gestaltete Fastentuch wird ab Aschermittwoch, den 18. Februar 2026, in der Stiftskirche Klosterneuburg zu sehen sein. Am Donnerstag, den 19. Februar um 19 Uhr, präsentiert der Künstler sein „mit Licht gezeichnetes“ Fastentuch der Öffentlichkeit.
Während der Fastenzeit 2026 ziert das eindrucksvolle Fastentuch des Künstlers Ronald Kodritsch den Altarraum der Wiener Jesuitenkirche. Das monumentale Gemälde vereint verschiedene visuelle Elemente und lädt dazu ein, den Zauber des Einfachen zu erkennen.
Am 4. Februar 2026 fand in Wien eine Grundschulung zur Kunstdatenbank der Österreichischen Ordenskonferenz statt. Ordensleute, Mitarbeitende aus Ordenshäusern sowie Kunsthistoriker:innen nahmen daran teil, um die Software zur Erfassung und Verwaltung von Inventardaten kennenzulernen und in der Praxis anzuwenden.
ICOM Österreich, das Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), das Bundesdenkmalamt (BDA), das Österreichische Bundesheer (ÖBH), die Österreichische UNESCO-Kommission (ÖUK) und das Österreichische Nationalkomitee Blue Shield stellen mit dieser Publikation Museen und anderen Kulturerbe-Institutionen einen Leitfaden zum Notfallmanagement zur Verfügung.