Am 18. und 19. Juni 2026 findet in Graz die Jahrestagung Kulturvermittlung unter dem Titel „Rose – Taube – Weintraube: Symbolik und ihre Aussage“ statt. Die Veranstaltung des Bereichs Kultur und Dokumentation der Österreichischen Ordenskonferenz findet in Kooperation mit dem Diözesanmuseum Graz und Kirchen Kultur Graz statt.
Die Stadt und das Stift Klosterneuburg machen ein schwieriges Erbe öffentlich sichtbar. In der Stiftsbasilika und bei Straßennamen im öffentlichen Raum wurden Zusatztafeln angebracht, die Hinweise auf antisemitische Hintergründe geben.
Bettina Withalm verstärkt seit Mitte März als Referentin für Sammlungen und Kulturvermittlung das Team des Bereichs Kultur und Dokumentation der Österreichischen Ordenskonferenz. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in Kunst, Denkmalpflege und Forschung bringt sie jede Menge Expertise und frische Impulse ein.
Am 26. März 2026 bestand vor der Grazer Stadtpfarrkirche die Möglichkeit, im Rahmen des Österreichischen Vorlesetages Geschichten von und über den Hl. Franz von Assisi zu hören. Unter den Vorlesenden waren auch einige Ordensleute – Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis (Grazer Schulschwestern) und Franziskaner.
In der neuen Serie „Franziskanische Spuren in der Erzdiözese“ begibt sich das Rupertusblatt, die Wochenzeitung der Erzdiözese Salzburg, anlässlich des Franziskusjahres auf die Suche nach Spuren, die der heilige Franziskus in der Erzdiözese Salzburg hinterlassen hat. In der zweiten Ausgabe gibt Br. Brian Thomas Einblicke in das Kapuzinerkloster.
Das Stift Seitenstetten bietet 2026 eine neue Art der Stiftsführung an. Das Sonderprogramm „Seel.Sorge“ soll das Benediktinerstift im niederösterreichischen Mostviertel aus einer neuen Perspektive erlebbar machen: nicht nur als bedeutenden Ort barocker Kultur, sondern auch als Raum für innere Einkehr, Inspiration und neue Kraft.
In der letzten Ausgabe des GEO-Magazins vom März 2026 erschien ein Artikel, worin auch die Bibliothek des Schottenstifts erwähnt wurde. Unter dem Titel: „Motten? Alarmstufe rot!“ wird von Pascal Querner, promovierter Biologe und einziger Schädlingsbekämpfer Österreichs, berichtet, der sich auf Museen und Kulturgut spezialisiert hat. Er nahm sich etwa dem Schädlingsbefall im Bibliotheksbestand des Schottenstiftes – der ältesten Klosterbibliothek Wiens – an.
Die Benediktinerinnen der Anbetung in Wien haben am 22. März 2026 ihr Jubiläumsjahr zum 175-jährigen Bestehen eröffnet. Die Feier bestand aus einem festlichen Gottesdienst mit anschließendem gemeinsamem Frühstück und einer Klosterführung.
Der mittelalterlichen Schreibstube im Stift Göttweig und den hier entstandenen Büchern ist die heurige Sonderausstellung „Schreiben aus dem Glauben – Das Göttweiger Skriptorium und seine Handschriften“ im Benediktinerstift gewidmet. Zur Eröffnungsfeier am 21. März 2026, die gleichzeitig den Start in die neue Tourismussaison einläutete, konnte Abt Patrick Schöder mehr als 100 Festgäste begrüßen.
Am 12. und 13. März 2026 wurde das oberösterreichische Stift Lambach zum Treffpunkt für Bibliothekar:innen und Wissenschaftler:innen aus ganz Österreich. Im Mittelpunkt der Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken stand heuer das Thema „Brücken bauen – Chancen durch Netzwerke und Kooperationen“. Die Veranstaltung machte deutlich: Die Zukunft kirchlicher Bibliotheken liegt im Miteinander.
Mit dem neuen Bereich „Kultur und Tourismus“ bündelt das Stift Kremsmünster ab 2026 mehrere Aufgaben. Dazu zählen Tourismus, Klosterladen, Führungen und Veranstaltungen ebenso wie die Unterstützung bei der Konzeption und Weiterentwicklung von Sammlungen und Ausstellungsräumen sowie Marketing – insbesondere im Hinblick auf die touristische Positionierung und Veranstaltungen.
Ein beeindruckendes Altarbild aus dem Besitz der Kongregation der Dienerinnen des Heiligsten Herzens Jesu konnte jüngst kunsthistorisch verortet werden. Das großformatige Gemälde, das die Offenbarung des Heiligsten Herzens Jesu an die hl. Margareta Maria Alacoque zeigt, schmückte ursprünglich den Hochaltar der Kapelle der ersten österreichischen Niederlassung der Herz-Jesu-Schwestern in der Rudolfstiftung in Wien – der heutigen Klinik Landstraße.
Das Jahr 2026 steht weltweit im Zeichen des 800. Todestags des Hl. Franz von Assisi. In Graz wurde zu diesem Anlass nun eine eigene Franziskus-Jubiläums-Schokolade präsentiert. Die Schokolade möchte nicht nur auf den Heiligen aufmerksam machen, mit dem Kauf der Schokolade wird auch „Franz Hilf“, das franziskanische Hilfswerk für Menschen in Not, unterstützt.
Wie schon beim großen Erfolg des 2023 aufgeführten Musicals „Die Baronin“ verwandelte sich die Glanzinger Kirche der von den Oblaten des hl. Franz von Sales betreuten Wiener Pfarre Franz von Sales am vergangenen Wochenende erneut in eine Musicalbühne. Am Freitag, 6. März 2026, fand die Premiere von „Godspell“ statt – einem modernen Stück über das Leben Jesu, das in den 1970er-Jahren erfolgreich am Broadway aufgeführt und später auch verfilmt wurde. Einer der Hauptdarsteller war der Salesianerpater Sebastian Leitner, der mit gesanglichen und schauspielerischen Leistungen beeindruckte.
Die Stadt Salzburg ist weltweit bekannt für ihre barocken Prachtbauten und die glanzvolle Geschichte der Fürsterzbischöfe. Doch abseits der repräsentativen Fassaden wirkten über Jahrhunderte Frauen, deren Engagement das soziale, kulturelle und spirituelle Leben der Region entscheidend prägte – oft im Verborgenen. Mit der Ausstellung „Salzburgs vergessene Ordensfrauen“ rückt die Universitätsbibliothek Salzburg diese beeindruckenden Persönlichkeiten ins Licht der Öffentlichkeit.