Beim Patrozinium Mariä Heimsuchung haben Diözesanbischof Hermann Glettler und Abt Leopold Baumberger in der Kirche Mariä Heimsuchung in Judenstein eine neue Informationstafel zum „Anderl von Rinn" vorgestellt – ein weiterer Schritt in der historischen und theologischen Aufarbeitung der Ritualmordlegende.
Mit einem abwechslungsreichen Festwochenende rückten das Stift Zwettl und die Stadtgemeinde Zwettl am 27. und 28. Juni 2026 die Zwettler Klosterlandschaft und das europäische Kulturerbeprojekt „Cisterscapes“ in den Mittelpunkt. Wanderungen, Ausstellungen, Garten- und Hof-Eröffnungen sowie die Feier zum 70. Geburtstag von Abt Johannes Maria Szypulski verbanden Geschichte, Natur Spiritualität und Gemeinschaft.
H. Ewald Nathanael Donhoffer war Orchesterdirigent, reiste von einer Vorstellung zur nächsten und bewahrte eine unterschriebene Kirchenaustrittserklärung in seinem Schreibtisch auf. In der aktuellen Folge von „Orden on air“ erzählt der Prämonstratenser-Chorherr, der sich selbst lieber als fr. Ewald bezeichnet, von seinem Weg ins Stift Schlägl und von seinen Aufgaben als Stiftskapellmeister sowie als Leiter des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese Linz.
Wenn die Temperaturen steigen, werden Österreichs Kirchen zu gefragten Konzertorten: Von Juni bis Ende September laden Dom-, Pfarr- und Stiftskirchen zu Dutzenden Orgelkonzerten. Internationale Spitzenorganisten treffen dabei auf heimische Nachwuchstalente und bringen historische Instrumente von Weltrang zum Klingen – von der Brucknerorgel im Stift St. Florian bis zur Riesenorgel des Wiener Stephansdoms.
Am 24. Juni 2026 ist Sr. Christl Öhlinger, langjährige Provinzarchivarin der Gesellschaft der Ordensfrauen vom heiligen Herzen Jesu (Sacré-Cœur), im Alter von 85 Jahren in Wien verstorben. Mit ihrem Heimgang verliert die Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive in Österreich eine hochgeschätzte Pionierin und eine vertraute Wegbegleiterin.
Historische Klosterbibliotheken sind weit mehr als bloße Buchbestände – sie sind lebendige Zeugnisse von Geistesgeschichte, persönlicher Gelehrsamkeit und ordenseigener Sammelkultur. Wie viel verborgenes Potenzial in diesen Sammlungen steckt, zeigt ein aktuelles Forschungsprojekt im Stift Klosterneuburg, das einen faszinierenden Blick auf die Lesekultur des 19. Jahrhunderts wirft.
Das Stift Klosterneuburg schreibt für 2027 zum zwölften Mal den „St. Leopold Friedenspreis“ aus. Er setzt sich kritisch mit humanen und gesellschaftspolitischen Themen auseinander und
ist als internationaler Kunstpreis mit 12.000,- Euro dotiert. Die Einreichung ist bis 30.9.2026 möglich.
„Sankt Peter Salzburg – Vom Ursprung ins Heute“ lautet der Titel eines neuen Buches, das der frühere Erzabt von St. Peter, Korbinian Birnbacher, in diesen Tagen veröffentlicht. Er setzt sich darin mit einer der bedeutendsten Aufgaben seiner Amtszeit auseinander – der Renovierung und Sanierung der berühmten Stiftskirche.
Die Benediktiner haben die Vorbereitungen auf das 1.500-Jahr-Jubiläum der Gründung der Abtei Montecassino begonnen. Das vom heiligen Benedikt von Nursia im Jahr 529 gegründete Kloster gilt als Ursprung des Benediktinerordens und als Wiege des abendländischen Mönchtums. Die Feierlichkeiten zum Jubiläum 2029 stehen unter dem Motto „Orte der Hoffnung seit 529“ und werden von einem mehrjährigen Vorbereitungsprogramm begleitet.
Ganz symbolhaft ging es in Graz zu: Bei der Jahrestagung der ARGE Kulturvermittlung beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Sprache von Zeichen und Symbolen. In Vorträgen, Kirchenführungen und Praxisbeispielen im Rahmen des Franziskusjahres erkundeten sie, wie religiöse Bildsprache funktioniert, welche Bedeutungen sich hinter bekannten Motiven verbergen und warum viele Symbole bis heute nichts von ihrer Aussagekraft verloren haben.
Der neue Melker Benediktinerabt Ludwig Wenzl sieht seine Leitungsaufgabe vor allem als Dienst an der Gemeinschaft, weniger als Führungsamt, denn als Dienst an Gemeinschaft und Kirche. Im Interview mit katholisch.de gibt er einen Einblick in sein Führungsverständnis.
Anlässlich des 100. Geburtstags des Benediktinermönchs David Steindl-Rast am 12. Juli 2026 gibt es einen Bücherregen, der das Leben des Mystikers würdigt und Einblick in seine spirituelle Reise gibt.
Die Österreichische Ordenskonferenz gratuliert Propst Bernhard Mayrhofer Can. Reg., Leiter des Augustiner-Chorherrenstiftes Vorau und Erster Vorsitzender der Ordenskonferenz der Diözese Graz-Seckau, herzlich zum erfolgreichen Abschluss seines theologischen Doktoratsstudiums im Fach Kirchengeschichte.
Im Jubiläumsjahr „25 Jahre MuseumsQuartier Wien“ reist ein rosafarbiges Enzi – das ikonische Möbel des MuseumsQuartier Wien – durch Österreich und besucht ausgewählte Kultur- und Tourismusdestinationen. Nach Stationen im MuseumsQuartier Wien, dem Möbelmuseum Wien, Schloss Schönbrunn und der Heidi Horten Collection macht das Enzi noch bis 19. Juni Halt im Stift Klosterneuburg. Von dort geht es direkt weiter zum Stift Melk.
Die Salvatorianerinnen feiern 2026 das 100-jährige Bestehen ihrer Österreich-Provinz. Höhepunkt des Festreigens war am 13. Juni 2026 ein Jubiläumsfest unter dem Motto „Aus dem Leben – für das Leben; Spuren des Prophetischen – heute“ im Kloster Wien-Hacking. Dabei gab es neben einem Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre vor allem auch Einblicke in Brennpunkte salvatorianischen Wirkens in Österreich heute. Den Festvortrag hielt die Innsbrucker Theologin Michaela Quast-Neulinger, die über Spuren des Prophetischen in der Gegenwart bzw. die Relevanz der Orden für die Gesellschaft sprach.
Die 400-jährige Geschichte von Barnabiten und Salvatorianern in Wien stand im Mittelpunkt des Symposions „Geteiltes Erbe“, das am 13. Juni 2026 im Salvatorianerkloster St. Michael in Wien stattfand. Eine Führung durch die historischen Gebäude, die Präsentation eines neuen Buches sowie wissenschaftliche Vorträge beleuchteten die gemeinsame Geschichte und das geistliche Erbe beider Ordensgemeinschaften.