Bettina Withalm verstärkt seit Mitte März als Referentin für Sammlungen und Kulturvermittlung das Team des Bereichs Kultur und Dokumentation der Österreichischen Ordenskonferenz. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in Kunst, Denkmalpflege und Forschung bringt sie jede Menge Expertise und frische Impulse ein.
Der mittelalterlichen Schreibstube im Stift Göttweig und den hier entstandenen Büchern ist die heurige Sonderausstellung „Schreiben aus dem Glauben – Das Göttweiger Skriptorium und seine Handschriften“ im Benediktinerstift gewidmet. Zur Eröffnungsfeier am 21. März 2026, die gleichzeitig den Start in die neue Tourismussaison einläutete, konnte Abt Patrick Schöder mehr als 100 Festgäste begrüßen.
Ein beeindruckendes Altarbild aus dem Besitz der Kongregation der Dienerinnen des Heiligsten Herzens Jesu konnte jüngst kunsthistorisch verortet werden. Das großformatige Gemälde, das die Offenbarung des Heiligsten Herzens Jesu an die hl. Margareta Maria Alacoque zeigt, schmückte ursprünglich den Hochaltar der Kapelle der ersten österreichischen Niederlassung der Herz-Jesu-Schwestern in der Rudolfstiftung in Wien – der heutigen Klinik Landstraße.
Die Stadt Salzburg ist weltweit bekannt für ihre barocken Prachtbauten und die glanzvolle Geschichte der Fürsterzbischöfe. Doch abseits der repräsentativen Fassaden wirkten über Jahrhunderte Frauen, deren Engagement das soziale, kulturelle und spirituelle Leben der Region entscheidend prägte – oft im Verborgenen. Mit der Ausstellung „Salzburgs vergessene Ordensfrauen“ rückt die Universitätsbibliothek Salzburg diese beeindruckenden Persönlichkeiten ins Licht der Öffentlichkeit.
Im Jahr 2025 ist in der Abteilung für Archiv, Bibliothek und Sammlungen des Prämonstratenserstifts Wilten ein neues Arbeitsmotto eingezogen: Besenstrich für Besenstrich. Warum ein Motto? „Weil unser Arbeitsalltag manchmal aussieht wie eine Mischung aus Museum, Labor, Großraumbüro und Improvisationstheater“, meint Miriam Trojer, Archiv- und Bibliotheksleiterin des Prämonstratenserstiftes Wilten. „An einem Tag klickt man sich stundenlang durch Excel-Listen, am nächsten trägt man Schutzanzug an der Werkbank – nur um kurz darauf denselben Anzug gegen einen Blazer zu tauschen, weil eine Führung wartet. Und bevor man sich versieht, beugt man sich wieder über eine Lupe und fragt sich, ob das Insekt gerade wirklich zugewunken hat.“ In einem Artikel in der Zeitschrift „Stift Wilten Aktuell“ stellt Miriam Trojer ihren Jahresrückblick 2025 daher unter das oben angeführte Motto und zählt Besenstriche...