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06. August 2016

Prälat Rudolf Zinnerhobler verstorben

Der renommierte Kirchenhistoriker Prälat Rudolf Zinnhobler ist am Mittwoch, den 9. März 2016, im 86. Lebensjahr in Linz verstorben.

mehr: Prälat Rudolf Zinnerhobler verstorben
19. Juli 2016

Arbeitskreis Ordensgeschichte lädt ein - 2017

Der Arbeitskreis für Ordensgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts tagt jedes Jahr im Bildungshaus der Pallottiner in Vallendar. 2017 wird die Tagung der OrdensthistorikerInnen von 3. bis 5. Februar stattfinden. Jetzt laden die Organisatoren, Joachim Schmiedl und Gisela Fleckenstein ein, Referatsvorschläge einzusenden. Annahmeschluss ist der 31. Oktober. Es wird eingeladen, bei der nächsten Tagung das eigene laufende Forschungsvorhaben, ein geplantes Projekt oder ein Thema aus dem Bereich der Ordensgeschichte, auch der nicht-katholischen Tradition, vorzustellen. Erwünscht sind auch Beiträge über noch nicht bearbeitete Archivbestände und zu Orden in den Medien. Jeder Referentin/ jedem Referenten steht eine Stunde für Vortrag und Diskussion zur Verfügung. Der Vortrag sollte 30 Minuten nicht überschreiten, damit genügend Raum für die Diskussion bleibt. Wie in den vergangenen Jahren ist es uns auch diesmal möglich, über Drittmittelfinanzierung durch das „Institut für Theologie und Geschichte religiöser Gemeinschaften“ (IRG) die Übernachtungs- und Tagungskosten für die Referentinnen und Referenten zu übernehmen. Für weitere Informationen siehe http://ordensgeschichte.hypotheses.org

mehr: Arbeitskreis Ordensgeschichte lädt ein - 2017
07. April 2016

Vorstand der ARGE Ordensarchive 2016 gewählt

Die Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive hat im Rahmen der 13. Jahrestagung am 4./5. April 2016 in Graz einen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender wurde Dr. Gerald Hirtner, Archivar der Erzabtei St. Peter, sein Stellvertreter ist P. Dr. Peter van Meijl, Provinzarchivar der Salvatorianer. Weitere gewählte Mitglieder sind Sr. Eva-Maria Kremshuber von den Missionsschwestern Königin der Apostel und Dr. Christoph Stöttinger, Archivar im Stift Lambach. Der Vorstand hat folgende Mitglieder kooptiert: Sr. Clara Maria Neubauer (Vorauer Marienschwestern), Mag. Maximilian Alexander Trofaier (Stiftsarchiv der Schottenabtei) und Dr. Christine Schneider (Ordenshistorikerin, Wien). Ex offo-Mitglied im Vorstand ist Helga Penz, Leiterin des Referats für die Kulturgüter der Orden.

Die Arbeitsgemeinschaft dient der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch der Ordensleute und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Archiven. Der Vorstand bereitet Tagungen und Kurse für Ordensarchivarinnen und Ordensarchivare vor und erstellt Unterlagen für die Arbeit in den Archiven, zuletzt eine Archiv- und Benützungsordnung. Vorstandsmsitglieder vertreten die österreichischen Ordensarchive in Fachgremien wie dem Verband Österreichischer Archivarinnen und Archivare und der Fachgruppe der Archive der Kirchen und Religionsgemeinschaften. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit der Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive Deutschlands (AGOA) und der ARGE Diözesanarchive Österreichs.

Aus Anlass des Jubiläums der Vereinigung der Frauenorden Österreichs waren die historischen Beiträge bei der diesjährigen Tagung im Exerzitienhaus der Barrmherzigen Schwestern in Graz der Geschichte der Frauengemeinschaften gewidmet. Dr. Peter Wiesflecker vom Steiermärkischen Landesarchiv referierte sehr anschaulich über die Geschichte der Klausur und über den konkreten Umgang mit den Klausurvorschriften in Frauenklöstern. Dr. Matthias Perstling, Direktor des Diözesanarchivs Graz, gab einen Überblick zur Geschichte der Frauenorden in der Diözese und präsentierte eine sehr interessante Statistik zur Entwicklung der Anzahl der Orden und Ordensleute von den Anfängen bis heute. Beide Vorträge wird es in den ""Mitteilungen des Referats für die Kulturgüter (MiRKO)"" zum Nachlesen geben, einer neuen elektronischen Zeitschrift, dessen erste Ausgabe bei der Herbsttagung der Orden im November 2016 präsentiert werden wird (siehe auch Workshop e-Journals).

Dr. Elisabeth Schöggl-Ernst vom Steiermärkischen Landesarchiv gab informativ und praxisbezogen Auskunft über Rechtsfragen im Archiv, besonders zu Datenschutzfragen, der Auskunftspflicht öffentlich-rechtlicher Körperschaften, dem Urheberrecht und Denkmalschutzgesetz. In zwei Workshops erarbeiteten die insgesamt 35 TeilnehmerInnen und Teilnehmer, wie man eine Grundordnung im Archiv schafft, archivalische Einheiten zusammenfasst und benennt. Mag. Katja Almberger berichtete über die Ordnung und Erschließung des Hildegard-Burjan-Archivs der Caritas Socialis, Sr. Illuminata Blümelhüber über die Auwirkungen auf die Archive bei der Provinzzusammenlegung der Kreuzschwestern. Den Abendvortrag hielt uns P. Peter van Meijl, der ungemein lebendig und anschaulich über seine Erfahrungen in der Vermittlung von Ordensgeschichte und Ordenscharisma in kongolesischen und indischen Salvatorianerkonventen sprach. Den Abschluss der Tagung bildete eine Exkursion in das Volkskundemuseum in Graz, wo uns die Chefkuratorin Dr. Roswitha Orac-Stipperger die Sammlung zu religiöser Volkskunde zeigte.

Das abwechslungsreiche Programm der Tagung kam bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut an, viele anregende Gespräche wurden geführt - und weil es so eine bunte Gruppe war, mit Vertreterinnen und Vertreter der Stiftsarchive, Provinz- und Kongregationsarchive, Ordensleute und weltlche Angestellte, erfahrene Autodidakten und ausgebildete Facharchivare, Ordensfrauen und Ordensmänner, darunter auch höhere Oberinnen und Obere, lernte jede und jeder viel Neues kennen und konnte von den Erfahrungen anderer profitieren.

Der Vorstand dankt allen für das in ihn gesetzte Vertrauen und die vielen positiven Rückmeldungen zu den Aktivitäten der ARGE Ordensarchive. Auch in den nächsten vier Jahren wird er mit Engagment und vollem Einsatz im Dienst der Ordensgemeinschaften Österreich und ihrer Archive arbeiten.

mehr: Vorstand der ARGE Ordensarchive 2016 gewählt
16. Februar 2016

Campililiensia. Geschichte, Kunst und Kultur des Zisterzienserstiftes Lilienfeld

Der von Pius Maurer, Irene Rabl und Harald Schmid herausgegebene Sammelband präsentiert neue Forschungsergebnisse und enthält noch nie veröffentlichtes Bildmaterial über Geschichte, Kunst und Kultur des 1202 gegründeten Zisterzienserstiftes Lilienfeld.

mehr: Campililiensia. Geschichte, Kunst und Kultur des Zisterzienserstiftes Lilienfeld
11. Februar 2016

Neuigkeiten aus dem Musikarchiv Wilhering

Das umfangreiche Musikarchiv der Zisterzienserabtei Wilhering in Oberösterreich wird seit dem Jahr 2010 vom Stiftsorganisten und Musikwissenschaftler Ikarus Kaiser geleitet. Es umfasst mittlerweile über 3500 Musikhandschriften und Musikdrucke vom Ende des 17. bis ins 20. Jahrhundert, historische Theoretica, Periodica und Liturgica. Neben dem Kernbestand gehören auch Nachlässe von Stiftsmusikern (etwa Adolf Festl, Karl Springer oder Franz Gruber) zum Musikarchiv. Die neue Katalogisierung der Archivbestände erfolgt sukzessive seit dem Jahr 2010 mittels der internationalen RISM-Datenbank (zum OPAC-Katalog). Mittlerweile sind die etwa bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichenden Musikquellen vollständig erfasst. Das nationale und internationale wissenschaftliche Interesse an dieser Sammlung ist im Zuge der verbesserten Online-Dokumentation der Bestände deutlich gestiegen. So sei etwa auf den soeben in München erschienenen Band ""Tastenmusik von Klosterkomponisten des 18. Jahrhunderts"", hg. von Gerhard Weinberger, Bd. 7, u. a. mit zwei bisher unveröffentlichten Präludien aus einer Wilheringer Musikhandschrift, hingewiesen (Musik Edition Récit).

Im Jahr 2015 wurde auch der historische Bestand der Musikarchivs der Stiftspfarre Gramastetten vom Musikarchiv im Stift Wilhering zur Verwaltung übernommen. Dieser Bestand ist bereits zuvor im Zuge eines Projekts an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, gefördert vom Land Oberösterreich, mittels der RISM-Datenbank von Ikarus Kaiser katalogisiert worden.

Kürzlich gelangte auch die umfangreiche Notenbibliothek des früheren Stiftsorganisten Prof. Johann Wilfried Hübl (1932-2000) als dauerhaftes Depositum in das Musikarchiv. Sie enthält unter anderem eine der österreichweit größten Spezialsammlungen von Orgelmusik-Editionen aus ganz Europa (schätzungsweise über 1000 Bände und Hefte), etwa von französischen, russischen, böhmischen und deutschen Komponisten, die nun allen qualifizierten Interessenten zur Einsichtnahme offensteht und in Zukunft ebenfalls geordnet und katalogisiert werden wird.

Zusammen mit seinem Mitarbeiter Regens chori Fr. Maximilian Bak OCist arbeitet Ikarus Kaiser auch an der neu gegründeten Verlagsreihe ""Geistliche Musik im Stift Wilhering"", hg. vom Stift Wilhering. Diese erscheint im Wagner-Verlag Linz und hat die Publikation von Kompositionen aus dem Musikarchiv sowie von Musikwerken mit engem Bezug zum Stift Wilhering zum Ziel. In diesem Jahr wird die Erstausgabe der "Messa posta in musica in Es-Dur"" des Biedermeier-Komponisten Matthias Pernsteiner (1795-1851) vorgelegt. Pernsteiner wirkte für kurze Zeit selbst als Stiftsorganist. Die dem damaligen Abt von Wilhering Bruno Detterle OCist gewidmete, groß angelegte Orchestermesse wird im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes am diesjährigen Christkönigssonntag erstmals aufgeführt werden (Stift Wilhering, Musica sacra 2016).

Ein Bericht von Stefan Ikarus Kaiser

mehr: Neuigkeiten aus dem Musikarchiv Wilhering
02. Februar 2016

Bericht vom Arbeitskreis für Ordensgeschichte 19./20. Jahrhundert 2016

An der Hochschule der Pallottiner in Vallendar trafen einander heuer schon zum 16. Mal fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer wissenschaftlichen Fachtagung über die Geschichte der Orden im 19. und 20. Jahrhundert. Da Orden ja bekanntlich international tätig sind, kamen auch Aspekte der österreichischen Ordensgeschichte zur Sprache.
Prof. Dr. Johannes Meier von der Universität Mainz formulierte ein besonderes Forschungsinteresse an den Bildquellen der missionierenden Orden. Der Aufschwung in der Wertschätzung dieser Quellengattung wurde zuletzt durch die Publikation von Marcel Bauer, Pioniere & Propheten – Mission in frühen Fotografien (EOS Verlag St. Ottilien 2014) deutlich. Es hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich der Erschließung und Erforschung der Bilder aus den Missionen in Archiven der Orden und Missionsgesellschaften widmet. Da auch in österreichischen Ordensarchiven viele bildliche und schriftliche Unterlagen zu Missionsunternehmen noch völlig unbearbeitet sind, besteht das Interesse einer Kooperation. In der Diskussion wurde besonders seitens der Ordensarchivarinnen und –archivare darauf aufmerksam gemacht, dass die Fotografien in einem engen Kontext mit den schriftlichen Berichten zu sehen sind und Deutung und Auswertung der Bilder unbedingt auch diese Quellen berücksichtigen müssen. Dies ist besonders bei Inventarisierungs- und Digitalisierungsprojekten zu bedenken.
Dr. Gerhard Kuck vom Historischen Institut der Kamillianer in Rom stellte die Buchreihe, die zur Geschichte der Kamillianerprovinzen erschienen ist, vor. Eine Aufarbeitung auch der Österreichischen Provinz ist nunmehr, nachdem das Provinzarchiv soeben geordnet und erschlossen wurde, gut möglich.
Dr. Bettina Blessing referierte in einem sehr interessanten Vortrag über das Thema ihrer Habilitation, die krankenpflegenden Orden in München im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert, insbesondere die Elisabethinen und die Barmherzigen Brüder. Es bestehen bereits enge Kontakte mit jenen österreichischen Kollegen, die über Hospitäler in der Frühen Neuzeit forschen.
Prof. Dr. Florian Martin Müller vom Institut für Archäologie der Universität Innsbruck stellte in einem abwechslungsreichen Beitrag sein Forschungsprojekt über die „Laienarchäologen“ in der Geschichte der Tiroler Archäologie vor und widmete sich dabei besonders dem Franziskanerpater Innozenz Ploner (1865–1914). P. Ploner war Gymnasialprofessor in Hall, bevor er begann, sich als Ausgräber historischer Stätten zu betätigen. Ihm gelang die Entdeckung der Fundamente der alten Römerstadt Aguntum in Osttirol, Sensationsmeldungen der Lokalpresse nannten es gar das „österreichische Pompeji“. Die Fachwelt und die Zentralkommission für Denkmalpflege waren ob der eigenwilligen Vorgehensweise des umtriebigen Paters allerdings weniger erfreut.
PD Dr. August H. Leugers-Scherzberg und Prof. Dr. Lucia Scherzberg präsentierten eine Mikrostudie über die Benediktinerabtei St. Matthias in Trier, 1922 vom österreichischen Seckau aus besiedelt, und die Übersiedlung eines Teils des Konvents in ein neu gegründetes Kloster im Saarland. Reformationsbestrebungen der Beuroner Benediktinerkongregation nach dem Zweiten Weltkrieg spielten dabei ebenso eine Rolle wie das Bemühen um ein eigenständiges saarländisches Bistum.
Die jüngste Geschichte der niederländischen Klarissen, dargestellt von Dr. Jan Sloot aus Utrecht, führten die Runde der anwesenden Historikerinnen und Historiker, etliche davon Ordensleute, in eine Diskussion über die Zukunft von Ordensleben. Wie wird die Geschichte weitergehen?

mehr: Bericht vom Arbeitskreis für Ordensgeschichte 19./20. Jahrhundert 2016
04. Januar 2016

Workshop e-Journals

Am 20. Mai 2016 findet im Schottenkloster in Wien der Workshop „e-Journals – Geschichte, Kulturwissenschaft und Archivwesen im Open Access“ statt, zu dem das Institut für Österreichische Geschichtsforschung (IÖG) und das Referat für die Kulturgüter der Orden einladen.

Organisiert wird der Workshop von Helga Penz (Referat für die Kulturgüter der Orden), Maria Rottler sowie Thomas Stockinger (IÖG/Universität Wien).

Der Workshop möchte einerseits praktische Hinweise für diejenigen, die gerade ein e-Journal planen, bieten; vorgesehen sind dazu Impulsreferate zu folgenden Themen:

    Grundfragen des elektronischen Publizierens,
    Sichtbarkeit und Stellenwert von e-Journals / Open Access,
    Checkliste für die Herausgabe einer elektronischen Zeitschrift,
    e-Journals und Bibliotheken,
    Zeitschriftenmanagementsysteme und
    Rechtsfragen beim Publizieren im Open Access.

Der Workshop soll aber auch dem Erfahrungsaustausch dienen; Herausgeberinnen und Herausgeber bzw. Redakteurinnen und Redakteure, werden über ihre Erfahrungen mit e-Journals sprechen, über Planung, Workflow, Redaktion usw..

Hashtag auf Twitter ist #viejournals.

Die Veranstaltung auf Facebook mit jeweils aktuellen Informationen vorab: https://www.facebook.com/events/139848369716975/.

Weitere Informationen und Abstracts sind im Blog des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (BIÖG) veröffentlicht.

mehr: Workshop e-Journals
03. Januar 2016

Ordensjubiläen 2016

Gründungsjubiläen, runde Geburts- und Todesjahre sind in den Ordensgemeinschaften traditionell Anlass, über Stiftungscharismen und die eigene Geschichte zu reflektieren und Dank zu sagen.
Vor 800 Jahren, am 22. Dezember 1216, bestätigte Papst Honorius III. die neue Gemeinschaft des Predigerordens. Das große Jubiläum der Dominikaner, das weltweit begangen wird, ist am am 7. November 2015 eröffnet worden, siehe dazu den Bericht auf unserer Website.
Runde Gründungjsubiläen feiern auch andere Ordensgemeinschaften mit Niederlassungen in Österreich. 1816  gründete der französische Adelige und Priester Eugen von Mazenod eine Volksmissionarsgruppe, die als Oblaten der makellosen Jungfrau Maria 1826 vom Papst bestätigt wurden. Vor 200 Jahren wurde auch die unter Kaiser Joseph II. aufgehobene Benediktinerabtei St.Georgenberg-Fiecht wieder errichtet.
Seit 150 Jahren gibt es die St. Josefs Missionare von Mill Hill, 1866 gründete sie der Erzbischof von Westminster, Kardinal Herbert Vaughan, als erste englische Missionsgesellschaft, benannt nach der Lage des St. Joseph‘s College im Londoner Vorort Mill Hill.
150jährige Gründungsjubiläen feiern auch mehrere Frauengemeinschaften. Das Mutterhaus der Scharnitzer Benediktinerinnen in Melchtal in der Schweiz wurde 1866 von dem Luzerner Geistlichen Balthasar Estermann für arme Mägde gegründet, nach dem frühen Tod des Gründers betreute der Engelberger Pater und Melchtaler Kaplan Berchtold Fluri die Schwesterngemeinschaft und gab ihr die Benediktregel. Die Kongregation der Dienerinnen des heiligsten Herzens Jesu (Herz Jesu Schwestern) wurde 1866 von Abbè Peter Victor Braun in Paris gegründet. In Wien sind sie seit 1873 in der Krankenpflege tätig. 1866 ist auch das Gründungsjahr der Oblatinnen des Heiligen Franz von Sales. Der Priester Alois Brisson errichtete 1858 ein Zentrum zur Betreuung junger Fabrikarbeiterinnen. Zu dessen Leitung gründete er 1866 gemeinsam mit Léonie Aviat eine neue Frauenkongregation, die nach dem Geist des hl. Franz von Sales (1567-1622) lebt. Der männliche Zweig wurde 1875 errichtet.
Vor 100 Jahren initiierte der deutsche Jesuit und Indienmissionar P. Antonius Maria Bodewig die Gründung einer Missionsgesellschaft, die aber in Deutschland kirchlich nicht anerkannt wurde. Erst in Wien wurde 1916 das Missionswerk Königin der Apostel für Indien gegründet. 1925 erfolgte die Trennung in einen männlichen und einen weiblichen Zweig, das Mutterhaus der Missionsschwestern wurde 1939 in Wien errichtet.

Nicht ganz runde, aber doch bedenkenswerte Gründungsjubiläen begehen folgende Gemeinschaften:
Vor 925 Jahren entsandte das schwäbische Reformkloster Hirsau auf Bitten des Grafen Engelbert von Spanheim Mönche für die Gründung eines Benediktinerklosters in St. Paul im Lavanttal.
Vor 425 Jahren gründete der ehemalige Soldat und spätberufene Priester Kamillus von Lellis in einem römischen Hospital den Orden der „Diener der Kranken“, nach ihrem Gründer Kamillianer genannt.
Vor 325 Jahren wurde von dem Armenier Mechitar von Sebaste eine Kongregation im armenisch-katholischen (unierten) Ritus gegründet, die später die Benediktregel annahm. Die „armenischen Benediktiner“, nach ihrem Gründer Mechitaristen genannt, haben seit 1810 ein Kloster in Wien.
Vor 325 Jahren wurde das Ursulinenkloster in Innsbruck gegründet.
Vor 175 Jahren wurde den Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul das Hospital in Graz übergeben.
Vor 175 Jahren erhielt die Gemeinschaft der Borromäerinnen die päpstliche Bestätigung.
Vor 75 Jahren wurden die Legionäre Christi gegründet - da der Gründer, der mexikanische Geistliche Marcial Maciel Degollado schwere Verfehlungen wie sexuelle Gewalt an Minderjährigen beging, begeht die Gemeinschaft das Jubiläum still.

Auch der Geburts- oder Todesjahre etlicher Stifter und Ordensgründer wird 2016 gedacht:
Vor 925 Jahren starb der Gründer des Stiftes Göttweig und Reformator der Klöster St. Florian, Kremsmünster und Melk Bischof Altmann von Passau.
Vor 450 Jahren wurde die Stifterin des Innsbrucker Servitenklosters, Anna Katharina Gonzaga, spätere Gemahlin von Ferdinand II. von Tirol, geboren.
Vor 425 Jahren wurde die Gründerin der Barmherzigen Schwestern, die heilige Luise von Marillac, geboren, und es verstarben der Mitbegründer des Teresianischen Karmels, der heilige Johannes vom Kreuz, sowie der Jesuitenheilige Aloysius von Gonzaga, Patron der Missionsfranziskanerinnen vom hl. Aloysius von Gonzaga.
Vor 375 Jahren starb die Gründerin des Ordens der Heimsuchung Mariens (Salesianerinnen), die heilige Johanna Franziska von Chantal.
Vor 200 Jahren wurden der Gründer des Mutterklosters der Benediktinerinnen der Anbetung, der Weltpriester Alois Faller, weiters der Gründer der Kongregation der Maronitischen Libanesischen Missionare, Youhanna Al-Habib, Bischof von Nazareth, sowie Euphrasia Pelletier, Gründerin der Schwestern vom guten Hirten, geboren.
Vor 175 Jahren wurde die Gründerin der Töchter des Herzens Jesu, Marie de Jésus Deluil-Martiny, geboren.
Vor 150 Jahren starb die Gründerin der Anbeterinnen des Blutes Christi, die heilige Maria De Mattias.

mehr: Ordensjubiläen 2016
29. November 2015

Herbsttagung 2015

Im Rahmen der alljährlichen dreitägigen Herbsttagung der österreichischen Orden fand auch ein Treffen des Referats für die Kulturgüter statt. Am 25. November 2015 versammelten sich 40 TeilnehmerInnen und Teilnehmer im Kardinal-König-Haus und widmeten sich dem Thema ""GLAUBENS-SPUREN - Kulturgüter als Zeugnisse von religiöser Praxis und Ordensleben"". Das Medienbüro der Ordensgemeinschaften Österreich hat einen ausführlichen Bericht verfasst, den man hier nachlesen kann.
Fotos

Weiterlesen: Herbsttagung der Orden 2015

 

mehr: Herbsttagung 2015
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