Die Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken 2018 steht ganz im Zeichen der Frage: Wie können wir im Bibliothekenbereich besser zusammenarbeiten? Wir treffen einander am 28./29. Mai 2018 in Stift Schlierbach. Ferdinand Kaineder, der Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften Österreich, macht mit uns einen Workshop zum Thema ""Wo sind die Synapsen - Kooperationsmöglichkeiten kirchlicher Bibliotheken"". Wir werden uns darüber austauschen, wo wir uns eine intensivere Zusammenarbeit wünschen, zum Beispiel beim Katalogisieren oder beim Büchertausch, und wie wir durch bessere Kooperation Ressourcen effizienter nutzen und eine bessere Präsentation nach außen erzielen können. Markus Bürscher, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft katholisch-theologischer Bibliotheken, wird ins Thema einführen. Ein gelungenes Kooperationsprojekt wird Christian Fieseler von der Statts- und Universitätsbibliothek in Göttingen vorstellen: Die deutschen nationalbibliographischen Verzeichnisse VD 16, VD 17 und VD 18, bei der Bibliotheken gemeinsam an der Erstellung von Listen historischer Drucke arbeiten. Häufig gestellte Rechtsfragen, besonders im Bereich des Urheberrechts in der digitalen Welt, wird uns Josef Pauer, Jurist und Bibliothekar beim Verfassungsgerichtshof, beantworten. Im Anschluss an die Jahrestagung trifft sich die Kommission für Theologische Spezialbibliotheken der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare. Ein Schwerpunktthema wird die Frage der Betreuung vorwissenschaftlicher Arbeiten in Bibliotheken sein, ein Thema, das auch für Klosterbibliotheken zunehmend wichtiger wird. Ernst Ruschitzka von der Universitätsbibliothek Innsbruck wrid außerdem unter dem Titel "Innsbrucker Bilder einer Zweckgemeinschaft von Kirche und Staat" über die Übernahme der Bibliothek des Jesuitenkollegs sprechen. Nichtmitglieder der Kommission können gerne auch bei dieser Veranstaltung teilnehmen.
Schon zum vierten Mal findet 2018 eine gemeinsame Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ordensarchive (AGOA) und der Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Ordensarchive statt. Heuer sind die deutschen KollegInnen Gastgeber - die Tagung wird von 9. bis 11. April 2018 im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried am Stadtrand von München stattfinden. Die Themenvielfalt der Vorträge ist groß: Es wird um Archivierung von privaten Unterlagen, um die Frage von Onlinepräsenz von Ordensarchiven und um Urheberrechtsfragen gehen. Die Exkursion geht in das Barockkloster Benediktbeuern. Im Konferenzteil steht die verstärkte Zusammenarbeit der deutschen und österreichischen Ordensarchive am Programm. Die Anmeldung erfolgt bei Johannes Mertens, dem Provinzarchivar der Schwestern von der heiligen Elisabeth in Berlin, provinzarchiv@schwestern-vdhl-elisabeth.de.
Michael Bohr, Sakralmöbel aus Österreich. Von Tischlern und ihren Arbeiten im Zeitalter des Absolutismus, Band 1: Östliche Landesteile (Verlag Böhlau, Wien-Köln-Weimar 2017), 400 s/w- und 32 farb. Abb., ISBN: 978-3-205-20512-8, € 100,-
Der Kunsthistoriker und Historiker Michael Bohr veröffentlicht nach zehnjähriger Forschung den ersten Band seiner Studien über barocke Sakralmöbel in Österreich. In Österreichs Klöstern ist Michael Bohr kein Unbekannter. Unerrmüdlich hat er in klösterlichen Kirchen und Sakristeien Möbelausstattungen, insbesondere Chorgestühle und Sakristeischränke, untersucht. Sein Forschungsfeld war bisher ein Desiderat: Anders als Freskenprogramme, Gemäldezyklen oder Skulpturen werden die Einrichtungen in den Klosterführern und in der kunsthistorischen Fachliteratur wenig oder gar nicht berücksichtigt. Dabei wurden in der Barockzeit auch die Möbel als Teil eines Gesamtkunstwerks in der Gestaltung eines Raums erachtet. 122 aktive Klöster in Österreich wurden vor 1783 errichtet, in 76 davon besteht eine originale Ausstattung mit Barockmobiliar. Michael Bohr hat sie alle besucht und erforscht. Er interessiert sich besonders für die stilistischen Eigenheiten der Stücke aus dem 17. und 18. Jahrhundert und den Entscheidungsprozess bei der Beauftragung der künstlerischen Entwürfe und der Tischlerarbeiten. Seine Forschungsergebnisse geben eine neue Perspektive auf die Barockisierungen der Sakralräume im Österreich der Gegenreformation und der triumphierenden Barockkirche. Beim Barockmöbel verbindet sich Kunst und Kunstgewerbe, und das Buch bringt eine detaillierte Darstellung der historischen Tischlerwerkstätten in Wien und auf dem flachen Land, die Zusammenarbeit der verschiedenen Gewerbe bei der Herstellung und die Einflüsse internationaler Möbelkunst. Selbst über die Beschaffung der mitunter exotischen Hölzer, über Materialverarbeitung und über technische Innovationen wird der Leser unterrichtet, ebenso über die Geschichte von Chorgestühlen, Kirchenbänken, Beichtstühlen und Sakristeiausstattungen. Der Hauptteil des Buches ist ein Katalog der sakralen Barockmöbel in insgesamt 40 Kirchen in Wien, Nieder- und Oberösterreich, der ganz überwiegende Teil davon Klosterkirchen: die Stifte der sogenannten „alten Orden“ und die Kirchen von Augustiner Eremiten, Dominikanern, Franziskanern, Paulanern, Piaristen, Karmeliten und Jesuiten. Im Vergleich der Möbel und Interieurs stellt Bohr fest, dass die Möbelkunst der Klöster ganz dem Zeitgeschmack der urbanen Zentren, allen voran natürlich in der Haupt- und Residenzstadt Wien, entsprach. Hier hatte man früh französische Stilformen rezipiert, die man bald auch in den großen Barockstiften übernahm. Aber es gibt auch regionale Besonderheiten: So etwa bestechen die Tischlerarbeiten in Stift Zwettl durch eine ausgefallene Oberflächengestaltung mit qualitätvoller Marmorierung und polychromer Fassung. Bohr stellt in den ausführlichen Katalogbeiträgen die vorhandenen Barockmöbel jedes Klosters detailliert da. Neben dem sakralen Interieur behandelt er auch Refektoriumstische, Wandpaneele in Kreuzgängen, Bibliotheksausstattungen und vieles mehr. Bohr beschreibt Stil und Machart, belegt Tischler und Werkstätten durch archivalische Quellen und ordnet die Möbel durch Vergleiche mit anderen Ausstattungen historisch und kunsthistorisch ein. Sämtliche Stücke, die Bohr beschreibt, sind im Katalogteil abgebildet. Dies allein schon macht das Buch zu einem wertvollen Zeugnis barocker Möbelkunst und einem unverzichtbaren Standardwerk über die Barockisierung der Klöster in Österreich.
Wien ORDENtlich setzt Angebote zur Bildung, Beratung und Vernetzung in den Bereichen Orden und Kunst. Sr. Ruth Pucher MC ist Ordensfrau, Kunsthistorikerin und Kirchenpädagogin und arbeitet in der Vermittlung von Kunst und Spiritualität. Im Referat für die Kulturgüter der Orden leitet sie die Arbeitsgemeinschaft Kirchenpädagogik. Im Kardinal König Haus ist sie verantwortlich für den Programmbereich Ordensentwicklung. Im Rahmen des Kursprogramms bietet sie im laufenden Jahr folgende Veranstaltungen im Bereich Kunst und Kultur an: Kunstbetrachtung als Meditation - an drei Nachmittagen gibt sie eine Einführung in die Entdeckung des Wiener Hauptwerks von Hieronymus Bosch ""Das jüngste Gericht"". Wie man Bilder in Gebet und Betrachtung einsetzen kann, kann man hier selbst erproben und ausprobieren. Wer Schwierigkeiten mit zeitgenössischer Kunst hat, dem sei Ruths Wiener Galerienspaziergang empfohlen. Hier kann man mehrere Wiener Galerien entdecken und junge Kunst kennen und vielleicht auch schätzen lernen, jedenfalls ein schönes Angebot, um mehr über moderne Kunst zu erfahren. Nähere Informationen im Kulturkalender der Orden.
Für Ordensgemeinschaften und Ordensleute, die bald ein Jubliäum feiern, bietet Sr. Ruth im Seminar ""Jubiliieren, reflektieren, vorausschauen - Ordens- und Priesterjubiläen geistvoll gestalten"" Anregungen zu einer nachhaltigen Festgestaltung. Nähere Informationen im Kardinal König Haus.
Der Prior von Neukloster und Stadtpfarrer von Wiener Neustadt, P. Walter Ludwig OCist., führte am 17. November 2017 gemeinsam mit Johanna Wilk (Hochschule für Angewandte Kunst) eine kleine Gruppe des Internationalen Instituts für Konservierung historischer und künstlerischer Werke (IIC Austria) durch die neue Schausammlung.
Auf eine 150jährige Tradition blicken die Töchter der göttlichen Liebe zurück. Aus den bescheidenen Anfängen im Jahr 1868 in einer kleinen Wiener Mietwohnung hat sich ein international tätiger Frauenorden entwickelt. Am 21. November 2017, am Tag Mariä Opferung, dem Gründungstag, wurde das Jubiläumsjahr eröffnet.
Im Rahmen eines Festgottesdienst in der Klosterkirche in der Wiener Jacquingasse eröffnete Provinzoberin Sr. M. Emanuela Cermak das Jubiläumsjahr und trug das "Kongregationsfeuer" zum Altar. Die "Flamme der göttlichen Liebe" soll als Symbol und verbindendes Zeichen bei allen Veranstaltungen in diesem Jahr leuchten. Der Gottesdienst wurde vom Bischofsvikar für die Orden in der Erzdiözese Wien, P. Zacherl, gefeiert. Viele Festgäste, die dem Orden und seinem schulischen und pastoralen Wirken verbunden sind, waren zu dem Fest gekommen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es eine deftige und liebevoll vorbereitete Agape der Schwestern. Danach gab der Schwesternchor ""Lebens-Zeichen"", der auch bereits den Gottesdienst feierlich gestaltet hatte, ein Konzert.
Ein weiteres Jubiläums-Eröffnungsfest war zuvor schon im Haus Mariahilf in Breitenfurt gefeiert worden, wo die Mutter Gründerin des Ordens, die gebürtige Bayerin und Lehrerin Franziska Lechner (1833-1894) im Jahr 1894 verschieden ist. Ein Video vom Fest gibt es auf der Website der Schwestern.
Den Höhepunkt werden die Feierlichkeiten mit einem Triduum von 8. bis 10. Juni 2018 haben, der Festgottesdienst im Wiener Stephansdom ist für Freitag, den 8. Juni 2018 geplant.
Wenn eine Ordensgemeinschaft einen runden Geburtstag hat, dann ist das Anlass zum Feiern. Auf die längste Tradition können 2018 die Trinitarier zurückblicken: Der Orden der Allerheiligsten Dreifaltigkeit von der Befreiung der Gefangenen wurde von Johannes von Matha in Frankreich gegründet und vor 825 Jahren, am 17. Dezember 1198, von Papst Innozenz III. anerkannt. Die ersten Trinitarier („Weißspanier“) kamen nach der zweiten Belagerung Wiens durch die Osmanen 1687 nach Wien, wurden unter Kaiser Joseph II. aufgehoben und kehrten erst Anfang des 20. Jahrhunderts wieder zurück nach Österreich.
Vor 800 Jahren wurde das Prämonstranserstift Schlägl gegründet. Das Jubiläumsjahr im Stift beginnt am 30. September 2018, dem Todestag des Gründers Kalhoch von Falkenstein. Dann werden auch alle Restaurierungen abgeschlossen sein. Das Jubiläum reicht dann hinein bis 2019 mit der Landesgartenschau 2019 (ab 17. Mai in Aigen-Schlägl).
Vor 725 Jahren, im Jahr 1293, wurde im oberösterreichischen Engelhartszell an der Donau ein Zisterzienserkloster gegründet, das bis zum 18. Jahrhundert Bestand hatte.1925 fanden hier die aus der elsässischen Abtei Oelenberg vertriebenen Trappisten, ein zisterzienserischer Reformorden, ein neues Zuhause.
Vor runden 400 Jahren, im ersten Jahr des Dreißigjährigen Krieges, kamen im Zuge der sogenannten ""Wiener Klosteroffensive"", in der sich zahlreiche gegenreformatorisch wirkende Gemeinschaften in der Haupt- und Residenzstadt ansiedelten, die ersten Kapuziner nach Wien. Im gleichen Jahr 1618 wurde die Österreichisch-Böhmische Provinz des Ordens gegründet. Vor 375 Jahren, im Jahr 1643, wurde das erste Kloster der Karmelitinnen in Graz in der Neutorgasse errichtet, 1782 erfolgte unter Kaiser Joseph II. die Aufhebung, 1829 die Neugründung in der Grabenstraße.
Vor 350 Jahren erfolgte die päpstliche Approbation der Filles de la Charité. Diese Ordensgründung des hl Vinzenz von Paul und der hl. Luise von Marillac war der Stamm eines vielverzweigten Astes einer Ordensfamilie, deren Mitglieder in Österreich unter dem Namen ""Barmherzige Schwestern"" bekannt sind. 350 Jahre alt wird 2018 auch das Servitenkloster Maria Gutenstein.
Kirche der Grazer Schulschwestern
Päpstliche Anerkennung und Errichtung der ersten Niederlassung in Graz erfolgten vor 175 Jahren bei den Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis. Die Grazer Schulschwestern, gegründet von Antonia Maria Lampel (1807-1851), haben also 2018 nicht nur das große Diözesanjubiläum - 800 Jahre Bistum Graz-Seckau - zu feiern. Den 175. Geburtstag feiern auch die Schwestern vom hl. Tarbes. Der Orden wurde durch einen Zusammenschluss von sechs Frauen als geistliche Gemeinschaft 1843 in Frankreich gegründet. Seit 1999 leben indische Schwestern im burgenländischen Frauenkirchen. 175 Jahre alt sind auch die Sionsschwestern. Ihre Gründung geht zurück auf Theodor Ratisbonne (1802-1884), der einer jüdischen Straßburger Familie entstammte, konvertierte und katholischer Priester wurde. Ein Schwerpunkt des Ordens ist die Mitarbeit in der christlich-jüdischen Verständigung.
Einen schönen runden Geburtstag, 150 Jahre, begehen die Töchter der göttlichen Liebe in Wien. Die von der gebürtigen Bayerin und Lehrerin Franziska Lechner (1833-1894) gegründete Schwesterngemeinschaft bestand anfänglich nur in einer kleinen Wiener Wohnung, die 1868 angemietet wurde. Heute ist der Orden international tätig. Die Eröffnung des Jubiläumsjahrs fand am Tag Mariä Opferung am 21.11. 2017 statt.
Vor 120 Jahren wurde das erste und einzige österreichische Kloster der Klarissen von der Ewigen Anbetung in Wien errichtet. Im gleichen Jahr 1898 kamen die ersten Oblatinnen des heiligen Franz von Sales nach Wien, wo etwa zur gleichen Zeit auch der männliche Zweig des Ordens seine erste österreichische Niederlassung errichtete.
Vor 50 Jahren, 1968, erfolgte die päpstliche Anerkennung der Kleinen Brüder Jesu, diese sind eine Ordensgemeinschaft innerhalb der Gemeinschaften rund um Charles de Foucauld. Ihr 50jähriges Bestehen feiern außerdem die Provinz Mitteleuropa der Gemeinschaft der Helferinnen der Seelen im Fegefeuer, die erste österreichische Niederlassung der Missionarinnen Christi in Linz sowie die Union der Dominikanerinnen.
Einen besonderen runden Gedenktag haben folgende Stifte: Die Schottenabtei erinnert sich an den Auszug der iroschottischen Mönche, denen sie ihren Namen verdanken, vor 600 Jahren und die Ersetzung durch einen ""österreichischen"" Konvent. Im Stift Göttweig gedenkt man des großen Brands vor 300 Jahren.
Etliche Todestage von Kloster- und Ordensgründern jähren sich 2018 in runder Zahl: Vor 1300 Jahren starb die Gründungsäbtissin des Benediktinensstiftes Nonnberg, die hl. Erentrudis. Vor 150 Jahren gingen heim zum Herrn Leopold Klose, Gründer der Barmherzigen Schwestern vom III. Orden des hl. Franziskus, hl. Pierre Julien Eymand, Gründer der Eucharistiner und Euphrasia Pelletier, Gründerin der Schwestern vom guten Hirten. Einen 100jährigen Todestag begehen auch die Salvatorianer mit ihrem Gründer P. Johann Baptist Jordan und die Dienerinnen Christi mit ihrem Gründer Josef Stadler, Erzbischof von Sarajevo, dessen 175. Geburtstag gleichzeitig zu feiern ist. 175 Jahre liegt auch der Geburtstag des Gründers der Herz-Jesu-Priester (Dehonianer), Leo Johannes Dehon, zurück. Den 250. Geburtstag ihres Ordensgründers Pierre Coudrin feiern 2018 die Arnsteiner Patres.
Beim traditionellen Jänner-Studientag der Archive der Kirchen und Religionsgemeinschaften - diesmal am 22.1.2018 in Salzburg - geht es um die Frage, wie Wirtschaftsunterlagen zu archivieren sind, wobei insbesondere Ordnungs- und Bewertungskriterien erörtert werden sollen. Christian Dirninger, Professor für Wirtschaftsgeschichte, wird über den Quellenwert von Archivalien aus den Wirtschaftsabteilungen sprechen, und Christine Gigler vorstellen, wie im Archiv der Erzdiözese Salzburg mit den Übergaben aus der diözesanen Finanzkammer verfahren wird. Weiters stehen Berichte über die Archivierung von Wirtschaftsunterlagen in verschiedenen Ordens- und Stiftsarchiven sowie im Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde auf dem Programm. Am Nachmittag wird Alexander Appelius von der Rechtsanwaltskanzlei Kuhn über die Auswirkungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung auf die Archive sprechen. Die Änderungen im Datenschutz sind ein wichtiges Thema in den Ordensverwaltungen und Ordenswerken - was bedeuten die verstärkten Löschungsvorschreibungen für die Archive? Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung wird vom Verband Österreichischer Archivarinnen und Archivare, vom Archiv der Erzdiözese Salzburg und von den Ordensgemeinschaften Österreich gefördert.
Dass der Hospitalorden des Heiligen Johannes von Gott mit seinen innovativen Methoden eine wichtige und noch ungewürdigte Rolle in der Medizingeschichte spielt, war eines der Ergebnisse einer Konferenz, die am 21. Oktober 2017 in Linz stattfand.