Am Abend des Nikolaustages 2018 eröffnete P. Gustav Schörghofer SJ die neueste Kunstinstallation in der Wiener Jesuitenkirche. Es handelt sich um den leuchtenden Schriftzug ""in light of light"", der von der Künstlerin Brigitte Kowanz gestaltet wurde. P. Schörghofer legte den abendlichen Gästen in der voll besetzten Jesuitenkirche behutsam und klug einen Weg zum Verständnis dieses Kunstwerks: ""Die Kunst von Brigitte Kowanz setzt einen Unterschied voraus. Nicht alles ist gleich. Nichts ist gleichgültig. In allem wird eine Entscheidung getroffen. Es wird entschieden zwischen Licht und Dunkel, zwischen Zuwendung und Abkehr, zwischen Mitteilung und Verweigerung. Die grundlegende, alles andere bedingende Entscheidung ist, ob es für mich den Anderen gibt oder nicht. Wende ich mich dem Anderen zu oder schließe ich ihn aus. Die Kunst von Brigitte Kowanz ist der immer wieder erneuerte Vollzug einer Entscheidung für den Anderen, für die Zuwendung zu ihm, für ein Mitteilen, ein Anteilnehmen."" In der Adventzeit erschließt die Lichtsymbolik viele Assoziationen zum christlichen Weihnachtsgeschehen: „Das Licht leuchtet in der Finsternis“ (Joh 1,5). Das eigenltich sehr kleine Lichtkunstwerk ist eine ganz demütige Intervention im dunklen Kirchenraum, der sich dadurch nochmal ganz anders präsentiert. Die Installation kann noch bis 21. April 2019 in der täglich geöffneten Kirche betrachtet werden. Weitere Informationen über das Engagement von P. Schörghofer für einen Dialog zwischen Kunst und Christentum bietet die Website jesuitenkunst.at.
Am 29.11.2018 wurde die Oberin Gleixner-Bibliothek in den Räumlichkeiten der Fachbereichsbibliothek Theologie der Universitätsbibliothek Wien eröffnet.
Gute Kunst wird nie langweilig – im Gegenteil: Sie erschließt sich umso tiefer, je länger man sie betrachtet. Wie man dabei vorgeht, vermittelt Sr. Mag. Ruth Pucher in einer Führung. Dabei gibt es die Möglichkeit, Kunstwerke in Klöstern gemeinsam zu betrachten und ""lesen"" zu lernen.
In der Ausgabe des Magazins der Don Bosco Schwestern „Mariam. Von Frau zu Frau“ (6/2018) ist ein Beitrag über das Archiv der deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern in München erschienen.
200 Jahre nach der ersten Aufführung von „Stille Nacht, heilige Nacht“ erfreut eine bei der Archiverschließung wiederentdeckte Sammlung zum wohl bekanntesten Weihnachtslied den Orden der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in Rudolfsheim-Fünfhaus in Wien.
Im Archiv der Erzdiözese Salzburg fand von 30. Jänner bis 1. Februar 2019 ein Workshop über Schädlingsbekämpfung in Museen, Bibliotheken oder Depoträumen statt. Angeboten wurde der Kurs von Pascal Querner, der eine biologische Art der Schädlingsbekämpfung in Kultureinrichtungen vorstellte, die ohne den Einsatz von Pestiziden auskommt. Er nennt sie ""Integrierte Schädlingsbekämpfung"" (im Englischen: Integrated Pest Management oder kurz IPM). Bei der Integrierten Schädlingsbekämpfung setzt man auf Prävention (dichte Gebäudehülle, reguliertes Klima, Reinigung und Quarantäne), Monitoring (regelmäßige Kontrolle zur frühzeitigen Erkennung eines Befalls, Lokalisierung von Eintrittsstelle oder Befallsherd) und alternative Bekämpfungsmaßnahmen. Querner hat unter anderem auch bei der Bekämpfung des Schädlingsbefalls in der Stiftsbiblikothek Admont mitgearbeitet.
Beim Kurs in Salzburg lernten die TeilnehmerInnen, Schadbilder zur erkennen, Schädlinge zu bestimmen, vorbeugende Maßnahmen zu treffen und Schädlingsbefall wirksam zu bekämpfen. Nähere Informationen gibt es im Informationsfolder:
Am 6. Oktober 2018 endete das Gedenkjahr zum 100. Todestag von Pater Jordan, dem Gründer der Salvatorianer, und am 9. Oktober 2018 begann das Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen der Caritas Socialis.
Mein Name ist Iris Forster und seit Anfang Oktober darf ich für ein Jahr das Kapuzinerarchiv in Wien betreuen. Begonnen habe ich 2010 mit meinem Bachelorstudium der Geschichte an der Universität Innsbruck, welches ich 2013 abgeschlossen habe. Während meiner Studienzeit durfte ich im Rahmen eines Praktikums im Stadtarchiv Hall und im Ferdinandeum in Innsbruck erste Erfahrungen im Bereich der Archivtätigkeit machen. Durch diese Praktika festigte sich mein Berufswunsch, Archivarin zu werden, weshalb ich von 2013 bis 2017 den Masterstudiengang der Archivwissenschaften am Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien absolvierte. Während des Masterstudiums habe ich ein Praktikum im Provinzarchiv der Kapuziner Österreich-Südtirol in Innsbruck und im Archiv des Schottenstiftes Wien gemacht und begann mich auf die Arbeit als Archivarin im klerikalen Bereich zu fokussieren. Die Aufgabe bei den Kapuzinern in Wien ist für mich eine große und freudige Herausforderung. In erster Linie werde ich das historische Provinzarchiv (1604-1921) erschließen und durch die Archivdatenbank archivispro ein elektronisches Findbuch erstellen. Das Archiv ist insofern erschlossen, als dass für jedes einzelne Blatt der ehemaligen Österreich-Ungarischen Kapuzinerprovinz ein Eintrag in einem Findbuch besteht. Leider ist die Ordnung chronologisch, sodass man nicht nach Themen o.Ä. suchen kann und eine gewöhnliche Archivrecherche sich teilweise von vornherein als zu umfangreich gestaltet. Natürlich erhalten die Akten auch eine fachgerechte Verpackung. Auch werde ich mich in diesem Jahr um die Anfragen von Forschenden kümmern und Benutzer vor Ort betreuen. Ziel ist es, der Provinzarchivarin Miriam Trojer, die ihren Sitz in Innsbruck hat und alle Archive der Provinz betreut, vorzuarbeiten, sodass eine anschließende Betreuung durch die „virtuelle Vereinigung der Provinzarchive“ in der heutigen Kapuzinerprovinz von Österreich-Südtirol im archivispro logistisch leichter möglich sein wird. Kontakt für Anfragen und Einsichtnahme (mit Terminvereinbarung): Iris Forster, MA archiv-wien@kapuziner.at Tel.: +43 (0)1 5126853-29 https://archiv.kapuziner.at