Das Druckwerk »Von der Kunst der Sprache« bildet die bunte Vielfalt an Forschungsfeldern und Themen ab, mit denen sich Kirchenhistorikerinnen und Kirchenhistoriker beschäftigen.
Johannes Ramharter gibt einen tiefen Einblick in das Leben von Martin Greysing, des ersten Abtes von Stift Schlägl und in das Alltagsleben im Rahmen des Oberösterreichischen Bauernaufstandes von 1626 und des Dreißigjährigen Krieges.
Im geschäftigen Zentrum Wiens, in unmittelbarer Nähe zur Universität Wien und zu zahlreichen Banken, Geschäften und Ministerien stellt das Schottenstift mit seinen Innenhöfen eine grüne Oase der Ruhe dar. Die Benediktinerabtei enthält auch ein Archiv, dessen älteste Stücke aus dem 12. Jahrhundert stammen.
Im Stadtmuseum Retz wurde eine Karte aus dem Jahr 1534 als erste Darstellung der „Königin Europa“ identifiziert. Die Karte ist ein kolorierter Holzschnitt und stammt ursprünglich aus dem Retzer Dominikanerkloster. Der Bibliothekar und Archivar des Retzer Klosters, P. Ignaz Lamatsch (1797-1863), hat die Karte zusammen mit anderen Gegenständen im Jahr 1838 dem kurz zuvor gegründeten Stadtmuseum Retz geschenkt. Den europäischen Kontinent figural darzustellen leitet sich aus einer antiken Tradition ab, die in der Renaissance wieder aufgegriffen wurde. Im 19. Jahrhundert wurden in Österreich zahlreiche heimatkundliche Museen in Kommunen und Ländern gegründet, um die reiche Tradition in der Habsburgermonarchie zu wahren und der vaterländischen Geschichtsforschung zugänglich zu machen. Viele Klöster beteiligten sich an diesen Unternehmungen und klösterliches Kulturerbe gehört in vielen österreichischen Museen und Bibliotheken zu den ältesten und wertvollsten Sammlungsstücken. Die Karte „Königin Europa“ war im Stadtmuseum Retz schon länger bekannt, doch erst im Zuge der Förderinitiative für die niederösterreichischen Regionalmuseen gelang es, die Einzigartigkeit und den hohen Wert des Stücks festzustellen. „Darum ist es so wichtig, dass wir auch in den kleineren Regionalmuseen mit der Forschung zusammenzuarbeiten“, betont Ulrike Vitovec, Leiterin des Museumsmanagements Niederösterreich, „denn es schlummern noch viele ungehobene Schätze in diesen Sammlungen.“ Gleiches lässt sich wohl auch von manchen klösterlichen Sammlungen sagen.
Zum 100. Jahrestag der Heiligsprechung schildert Hildegard Waach das Leben dieser "Botin des Herzens Jesu". In seiner Einführung schildert Herbert Winklehner, dass die Herzensmystik in der Spiritualität des heiligen Franz von Sales grundgelegt wurde.
Im klösterlichen Alltag spielt Musik eine beträchtliche Rolle. Es vergeht kein Tag, an dem wir hier im Kloster nicht mit Musik in Berührung kommen. Besonderes Augenmerk legen und legten die stiftlichen Musiker auf die musikalische Gestaltung der täglich gefeierten heiligen Messe. Gregorianischer Choral wechselt mit Volksgesang und mehrstimmigen Orchestermessen.
Von 2. bis 5. Mai 2019 findet eine Tagung zum Thema „Klosterbefestigungen – Klöster, Stifte und Wehrbau“ in Krems an der Donau statt. Veranstalter ist die Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern in Zusammenarbeit mit der Donau-Universität Krems und dem Institut für Realienkunde sowie der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung.
Sie waren schon fast verschwunden, doch seit einigen Jahren erleben sie eine Renaissance: Heilige Gräber haben zu Ostern in Österreich eine lange Tradition. Vor allem im Westen gibt es eine Fülle an Kirchen, die ein solches Ostergrab ins Zentrum ihrer Feierlichkeiten rücken.