22. Oktober 2019

Neueste Erkenntnisse über den Tassilo-Liutpirc Kelch

Das Stift Kremsmünster beherbergt eines der kostbarsten liturgischen Gefäße des frühen Mittelalters: einen reich verzierten Abendmahlskelch, gestiftet von Bayernherzog Tassilo III. und seiner Gemahlin, der Langobardenprinzessin Liutpirc. Im Rahmen eines Forschungsprojektes in Deutschland wurde der Kunstgegenstand fünf Jahre lang untersucht. Die Ergebnisse liegen nun vor und eröffnen erstaunliche Perspektiven.

22. Oktober 2019

Denkmalpflege mit Mehrwert

Das Hochaltarbild in der Ordenskirche der Kongregation der Töchter der Göttlichen Liebe in Wien (3. Bezirk, Jacquingasse) stellt für die Gemeinschaft eine Besonderheit dar. Die Darstellung der „Dreimal Wunderbaren Mutter“ (Mater ter admirabilis) ist für sie ein wesentlicher Anker und vertrauter Anblick während des Gebetes.

22. Oktober 2019

Verstärkung im Kulturgüter-Team

Mein Name ist Theresa Stampler, ich habe in Graz und Fribourg Theologie und Kunstgeschichte studiert. Danach arbeitete ich als Pflegeheim- und Hospizseelsorgerin, später in der AkademikerInnen- und KünstlerInnenseelsorge und nebenbei als Fremdenführerin. Seit einigen Jahren bin ich auf Kirchenpädagogik – das gemeinsame Erkunden, Verstehen und Erspüren von Kirchenräumen – spezialisiert.

27. September 2019

Sensationeller Kartenfund aus Dominikanerkloster

Im Stadtmuseum Retz  wurde eine Karte aus dem Jahr 1534 als erste Darstellung der „Königin Europa“ identifiziert. Die Karte ist ein kolorierter Holzschnitt und stammt ursprünglich aus dem Retzer Dominikanerkloster.

Der Bibliothekar und Archivar des Retzer Klosters, P. Ignaz Lamatsch (1797-1863), hat die Karte zusammen mit anderen Gegenständen im Jahr 1838 dem kurz zuvor gegründeten Stadtmuseum Retz geschenkt. Den europäischen Kontinent figural darzustellen, leitet sich aus einer antiken Tradition ab, die in der Renaissance wieder aufgegriffen wurde.

23. September 2019

7 Dinge, die bei jeder ordenshistorischen Tagung passieren

Die Tagung über 400 Jahre Kapuziner in Wien (19./20. September 2019) war interdisziplinär angelegt und hat viele neue Aspekte zur Geschichte des Ordens freigelegt. Ich wurde eingeladen, eine Tagungssektion zu moderieren. Die Inhalte der Vorträge wird eine Tagungspublikation wiedergeben, hier möchte ich aber einen etwas anderen Tagungsbericht geben und aufzeigen, was typischerweise bei ordenshistorischen Tagungen (fast) immer passiert.

03. September 2019

erschließungsprojekt

Das Archiv der Österreichischen Provinz ist ein relativ „junges“ und mit seinen ca. 100 Laufmetern ein vergleichsweise kleines Archiv. Die Österreichische Provinz der Franziskanerinnen v.d.U.E. in ihrer heutigen Form entstand 1929, als die Kongregation in drei Provinzen (Brasilien, Montenegro, Österreich) geteilt wurden. Die Bestände reichen aber bis in das Gründungsjahr 1843 durch Antonia Lampel zurück.

22. August 2019

Ordensgeschichte musikalisch erleben

So unverhofft ein Musical…So unverhofft hätte ich mir die Erfüllung eines Nebensatzes nie im Leben vorgestellt. Es war bei einem Pfarrcafe in St. Michael im Frühjahr 2017. Wir erzählten unseren Gästen von den weltweit geplanten Veranstaltungen zum salvatorianischen Jubiläumsjahr, denn unser Gründer, Pater Franziskus Jordan, hat bei seinen wichtigsten Lebensdaten die Ziffer 8. So feierten wir 2018 seinen 170. Geburtstag, 140 Jahre Priesterweihe und den 100. Todestag.