Beim Österreichischen Archivtag wurde am 23. Oktober 2019 in Salzburg ein Workshop angeboten, in dem über den Umgang mit Patientenakten im Archiv diskutiert wurde. Der Direktor des Salzburger Landesarchivs Oskar Dohle leitete den Workshop unter dem Titel „Hochsensible Archivalien – nicht nur für den Historiker. Der Umgang mit historischen Patientenakten im Salzburger Landesarchiv.“
Am 27.11.2019 findet wieder der KULTURTAG im Rahmen der Herbsttagung der Orden im Kardinal-König-Haus in Wien statt. Das neue Jahresthema für 2020 wird #einfach sein und prägt auch unser Kultur-Programm:
Von 23.-27. September 2019 fand zum 13. Mal der Grundkurs des Verbandes österreichischer Archivarinnen und Archivare (VÖA) für Beschäftigte in Archiven statt. Er dient der Qualifizierung all jener, die ein Archiv verantwortlich betreuen oder in einem Archiv mitarbeiten, jedoch über keine Fachausbildung verfügen.
Das Stift Kremsmünster beherbergt eines der kostbarsten liturgischen Gefäße des frühen Mittelalters: einen reich verzierten Abendmahlskelch, gestiftet von Bayernherzog Tassilo III. und seiner Gemahlin, der Langobardenprinzessin Liutpirc. Im Rahmen eines Forschungsprojektes in Deutschland wurde der Kunstgegenstand fünf Jahre lang untersucht. Die Ergebnisse liegen nun vor und eröffnen erstaunliche Perspektiven.
Das Hochaltarbild in der Ordenskirche der Kongregation der Töchter der Göttlichen Liebe in Wien (3. Bezirk, Jacquingasse) stellt für die Gemeinschaft eine Besonderheit dar. Die Darstellung der „Dreimal Wunderbaren Mutter“ (Mater ter admirabilis) ist für sie ein wesentlicher Anker und vertrauter Anblick während des Gebetes.
Mein Name ist Theresa Stampler, ich habe in Graz und Fribourg Theologie und Kunstgeschichte studiert. Danach arbeitete ich als Pflegeheim- und Hospizseelsorgerin, später in der AkademikerInnen- und KünstlerInnenseelsorge und nebenbei als Fremdenführerin. Seit einigen Jahren bin ich auf Kirchenpädagogik – das gemeinsame Erkunden, Verstehen und Erspüren von Kirchenräumen – spezialisiert.
Als die Kongregation der Barmherzigen Schwestern im Jahr 1633 von den Heiligen Vinzenz von Paul und Louise von Marillac gegründet wurde, war dies eine Ordensgemeinschaft vollkommen neuen Typs. Anstelle eines kontemplativen Lebens hinter Klostermauern entfalteten die Schwestern ein karitatives Wirken inmitten der Bedürftigen ihrer Zeit.
Im Stadtmuseum Retz wurde eine Karte aus dem Jahr 1534 als erste Darstellung der „Königin Europa“ identifiziert. Die Karte ist ein kolorierter Holzschnitt und stammt ursprünglich aus dem Retzer Dominikanerkloster.
Der Bibliothekar und Archivar des Retzer Klosters, P. Ignaz Lamatsch (1797-1863), hat die Karte zusammen mit anderen Gegenständen im Jahr 1838 dem kurz zuvor gegründeten Stadtmuseum Retz geschenkt. Den europäischen Kontinent figural darzustellen, leitet sich aus einer antiken Tradition ab, die in der Renaissance wieder aufgegriffen wurde.
Die Tagung über 400 Jahre Kapuziner in Wien (19./20. September 2019) war interdisziplinär angelegt und hat viele neue Aspekte zur Geschichte des Ordens freigelegt. Ich wurde eingeladen, eine Tagungssektion zu moderieren. Die Inhalte der Vorträge wird eine Tagungspublikation wiedergeben, hier möchte ich aber einen etwas anderen Tagungsbericht geben und aufzeigen, was typischerweise bei ordenshistorischen Tagungen (fast) immer passiert.