Die Arbeitsgemeinschaft der Kirchlichen KonservatorInnen Österreichs hat im Auftrag der Österreichischen Bischofskonferenz und mit Unterstützung der Österreichischen Ordenskonferenz das erste österreichweit einheiltiche Handbuch zur Pflege kirchlicher Kunst- und Kulturgüter herausgegeben.
Antonius hat gegen Ende seines Lebens sein Vorlesungs- und Predigtmaterial zusammengestellt. Aus dem reichen Schatz hat P. Johannes Schneider OFM, Theologe und Franziskaner in Salzburg, kostbare Zitate ausgewählt.
Viele Menschen arbeiten im Home-Office. Diese Zeit kann gut genutzt werden um "Liegengebliebenes" aufzuarbeiten, wozu im normalen Arbeitsalltag bisher kein Platz zu finden war. Mancherorts wurde die Zeit für Neustrukturierung der Arbeitsabläufe und Ablagen genutzt.
Die Ausbreitung von Covid-19 stellt uns alle vor große Herausforderungen. Doch welche Auswirkungen haben die Hygiene-Maßnahmen für die Pflege und Reinigung der kirchlichen Ausstattungen?
„… wir kommen mit Vertrauen zu dir, o Mutter hin“, heißt es in der dritten Strophe des Liedes, das regelmäßig im Gemeindegottesdienst in der Muttergotteskirche in der Jacquingasse gesungen wird. Im Marienmonat Mai wird das für die Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe bedeutsame Bild der dreimal wunderbaren Muttergottes vorgestellt.
Wer durch ein Ordenshaus führt, hat in der Regel auch einen Bezug zu diesem Haus, eine eigene „Beziehungsgeschichte“. Wer diese Geschichte in seine Klosterführung mit hineinholt und nicht nur kunsthistorische und historische Daten und Fakten rezitiert, wird bei den Gästen und Besuchern immer einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Hier gibt es auch keine didaktischen Empfehlungen, es braucht nur die Bereitschaft, von sich zu erzählen und mit den Besuchern eines Klosters in ein Gespräch zu treten.
[Begleitheft für das Seminar „Kirchen und Klöster erschließen“, 2013]
Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) der Ordensarchive Österreichs hat Richtlinien für die Ordensarchive erstellt und bei der Herbsttagung der Ordensgemeinschaften im Herbst 2005 präsentiert. Sie sind in den „Ordensnachrichten“ 2/2006 veröffentlicht.
Die Richtlinien sind eine Richtschnur, die Orientierung bei der Gestaltung des Archivwesens einer Ordensgemeinschaft bietet. Die Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften und die Vereinigung der Frauenorden empfehlen den Ordensgemeinschaften die Umsetzung der Richtlinien in eigenen Archivordnungen.
Im Rahmen der Tagung zu „50 Jahre Superiorenkonferenz“ hat Stephan Haering OSB, Professor für Kirchenrecht an der Universität München, die kanonischen Vorschriften über das kirchliche Archivwesen erläutert und dabei auch die Richtlinien für die Ordensarchive erklärt. Sein Vortrag ist in den „Ordensnachrichten“ 5-6/2009 veröffentlicht.
Der Vatikan hat Anfang März 2020 die Archive zum Pontifikat Papst Pius XII. (1939-1958) geöffnet. Ein Teil der Archivalien zu Pius XII. war bereits auf Veranlassung von Paul VI. und Johannes Paul II. freigegeben worden.
Bei Bauarbeiten auf dem Areal des Elisabethinen-Klosters im 3. Wiener Bezirk wurde bereits 2014 ein Friedhof aus der Barockzeit entdeckt. Seit Anfang 2019 sind großflächige Ausgrabungen im Gange. Weitere Forschungen sind in Planung.