Das Augustiner Chorherrenstift St. Florian ist stolzer Besitzer einer umfangreichen Ansichtskartensammlung von rund 130.000 Stück. Stiftsbibliothekar Dr. Friedrich Buchmayr gab in der letzten Ausgabe der Zeitschrift FLORinside einen Einblick.
Die Vorteile digitaler Formate liegen auf der Hand – sie benötigen weniger Platz als physische Akten. Sie sind - bei guter Ordnung - schneller zur Hand, leichter zu bearbeiten, sparen Papier und schonen die Umwelt. Aber wie stellt man sicher, dass die Daten langfristig lesbar bleiben?
Musik spielte in der Geschichte des Stiftes Kremsmünster immer eine wichtige Rolle. Der Band dokumentiert mit vielen Detailaufnahmen die konservierende Restaurierung der sechs Lauten, die zu den ältesten der Welt zählen.
Im Auftrag des Archivs der Erzabtei St. Peter wurden in den vergangenen Monaten zahlreiche Handschriften sorgfältig digitalisiert. 20 ausgewählte mittelalterliche Archivhandschriften sind neu als Volldigitalisate online abrufbar.
Sämtliche kulturelle Betriebe der österreichischen Klöster und Stifte haben aufgrund Corona-bedingter Anordnung im März ihre Türen schließen müssen. Seit Mitte Mai ist es zur schrittweisen Wiederaufnahme der Betriebe gekommen und viele Archive, Bibliotheken und Museen haben unter Erfüllung der behördlichen Auflagen wieder geöffnet.
Mag. Dr. Petrus Bayer OPraem ist Historiker, Prior des traditionsreichen Prämonstratenserstifts Schlägl und betreut das Stiftsarchiv und die -bibliothek. Hier gibt er einen Einblick in seinen Aufgabenbereich.
Gleich mehrere Versionen einer einzigen Komposition enthalten die Umschläge unter den Signaturen III 188 und III 189 des Musikarchivs von Stift Melk. Komponist ist Franz Schneider (1737–1812), der 1787 bis 1811 im Stift das Amt des Chordirektors bekleidete. – Und damit ist er der erste Nicht-Benediktiner, der die Stiftsmusik leitete.