Vom 13. bis 15. Juni 2022 war das Benediktinerstift Melk Gastgeber der Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken Österreichs. Das Motto dieser Veranstaltung lautete „Bücher auf Reisen“.
Neben Museen und Instituten beherbergen etliche Ordensgemeinschaften ethnologische Sammlungen. Was tun mit diesem äußerst heterogenen Erbe der Missionstätigkeit? Jene Artefakte sind Zeugnisse einer fernen Welt vom Barock bis ins 20. Jahrhundert und sind dennoch ein relevanter Teil der Geschichte von missionierenden Ordensgemeinschaften.
Vom 30.5. bis 1.6.2022 tagte die „Arbeitsgemeinschaft Kirchlicher Museen und Schatzkammern“ in Paderborn. Zum fachlichen Austausch und zur Stärkung des Netzwerks trafen sich 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Die Stiftsbibliothek Melk gehört ohne Zweifel zu den bekanntesten Klosterbibliotheken im deutschsprachigen Raum. Entsprechend der wissenschaftlichen Ausrichtung des Buchbestandes steht dieser Forscher*innen unterschiedlicher Fachrichtungen zur betreuten Einsicht offen.
Der 9. Juni ist der „Internationale Tag der Archive“. Die Österreichische Ordenskonferenz präsentiert anlässlich dieses Tages aktuelle Zahlen einer ordensinternen Umfrage und vier Kurzvideos mit Besonderheiten aus den jeweiligen Ordensarchiven.
Die Wunderkammer im Stift Kremsmünster ist ab Pfingsten wieder im Rahmen einer Stiftsführung zu besichtigen. Über Jahrhunderte haben Äbte und Mönche Kuriositäten und Raritäten, Wunder der Kunst und Wunder der Natur zusammengetragen und so eine beeindruckende Sammlung geschaffen.
Das Gnadenbild der „Dreimal Wunderbaren Mutter“ befindet sich in der gleichnamigen Kloster- und Pfarrkirche der Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe im dritten Wiener Gemeindebezirk, Jacquingasse 12. Die Kirche wurde in den Jahren 1890/91 von Richard Jordan erbaut im Auftrag von Franziska Lechner, die 1868 die Kongregation in Wien gegründet hatte.
Vor kurzem wurde ein wertvolles Exemplar der Den Haager Erstausgabe der Schrift "De originibus Americanis" aus der Stiftsbibliothek St. Florian restauriert.